Erste Mannschaft, Kreisliga A, 34. Spieltag

SC Velbert 2 - Sportfreunde Dönberg 1:2 (0:0)

Aufstellungen und Torschützen

Nachdem die erste Mannschaft der Sportfreunde am 33. Spieltag frei hatte, reiste das Team für das letzte Spiel zur Zweitvertretung des SC Velbert, um die Saison zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Der zweite Tabellenplatz war dem Team allerdings ohnehin nicht mehr zu nehmen.

In den ersten 20 Minuten entwickelte sich ein Spiel, das zur nicht mehr veränderbaren Tabellensituation beider Teams und dem drückenden Wetter passte. Es war ein lauer Sommerkick, in dem sich auf beiden Seiten keine nennenswerten Szene ergaben. Chancen waren Mangelware, da sich die Teams gegenseitig neutralisierten.
Im Laufe der ersten Halbzeit änderte sich dies jedoch, da im Gegensatz zu manchen Parallelspielen des Spieltags beide Teams sehr daran interessiert zu sein schienen, die Saison mit aller Ernsthaftigkeit zu einem positiven Abschluss zu bringen.
Zum einen wurde das Spiel giftiger und mit einigen Nickeligkeiten geführt, zum anderen konnten sich beide Teams durchaus große Torchancen erarbeiten.
Die erste Chance des Spiels hatte Velbert, als die Dönberger Abwehr eine Situation unmittelbar vor dem Tor in letzter Sekunde mit vereinten Kräften klären konnte. Des Weiteren entschärfte der gute Keeper Breckwoldt einige Distanzschüsse und behielt auch in einer 1:1-Situation stark die Oberhand. Auf der anderen Seite verzeichneten unter anderem Pieper und Koch riesige Chancen, konnten diese aber nicht im Tor unterbringen.
So blieb es zur Halbzeit bei einem insgesamt gerechten Unentschieden, das allerdings keinesfalls torlos hätte sein müssen.

Auch im zweiten Durchgang konnte sich zunächst kein Team entscheidende Vorteile erspielen. Mit der Zeit schien das Dönberger Team aber die Oberhand zu gewinnen, brachte den Ball aber nicht im Tor unter.
In der 68. Minute war es dann aber doch Ceciguy, der einen weiten Querpass aus schwierigem spitzen Winkel sehenswert über die Linie spitzeln konnte. Auch wenn Velbert in der zweiten Halbzeit keinesfalls ein schwaches Spiel machte, schien die Führung zu diesem Zeitpunkt durchaus verdient.
Im weiteren Verlauf des Spiels passierte bis zur Schlussphase nicht mehr viel.
Das Velberter Team schien dem Wetter Tribut zollen zu müssen und war nicht in der Lage, sich nennenswerte Chancen zu erspielen. Dönberg hingegen spielte manche Kontersituation unglücklich aus und verpasste somit Gelegenheiten, das Resultat entscheidend zu erhöhen.
In der Schlussphase überschlugen sich dann noch einmal die Ereignisse.
Überraschend kam Velbert in der 85. Minute mit der ersten Chance nach dem Rückstand doch noch zum Ausgleich.
Als sich alle schon mit einem Unentschieden abgefunden hatten, kam der eingewechselte Kai Andrik zentral vor dem Tor noch einmal unbedrängt zum Abschluss und ließ sich diese Gelegenheit nicht nehmen. Dass dieser Spieler nach seiner langen Verletzung den entscheidenden Schlusspunkt setzen konnte, war ein sehr erfreulicher Schlusspunkt einer überaus erfolgreichen Saison.

Das Dönberger Team schließt die Saison als souveräner Tabellenzweiter ab und legt somit die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte hin. Berücksichtigt man die teilweise enormen Verletzungsprobleme und die unerwarteten Abgänge in der Winterpause ist dieses Ergebnis als überragend einzustufen. Wer weiß, was möglich gewesen wäre, wenn zu Saisonbeginn nicht so viele Punkte durch Unentschieden, die durch unglückliche Treffer in der letzten Minute entstanden sind, abgegeben worden wären und mit dem SC Sonnborn nicht ein über weite Strecken extrem souveräner Meister in der Gruppe gewesen wäre.

Autor: Sascha Kopp

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 32. Spieltag

Langenberger SV - Sportfreunde Dönberg 0:1 (0:1)

Aufstellungen und Torschützen

Wir waren gewillt, uns für die schlechte Leistung und der dadurch entstandenen Niederlage im letzten Heimspiel gegen den FK Jugoslavija Wuppertal zu rehabilitieren. Dies sollte uns auf eindrucksvolle Art und Weise auch gelingen.

Mit dem Auswärtsspiel beim Langenberger SV trafen wir auf einen Konkurrenten, mit dem wir uns schon mehrfach in den letzten Jahren hitzige Duelle lieferten. Die Langenberger lagen tabellarisch sieben Punkte hinter uns, hatten aber ein Spiel weniger ausgetragen als unser Team.

Es zeigte sich quasi von der ersten bis zur letzten Minute des Spiels dasselbe Bild. Der Gastgeber hatte mehr vom Ball, gewiss auch mehr vom Spiel, doch bei Gegenangriffen waren wir stets gefährlich und hatten über die gesamte Spielzeit die besseren Chancen zu verzeichnen.
Bei der ersten Chance setzte sich Güzel stark auf rechts durch, doch seinen Schuss ins kurze Eck konnte der LSV-Keeper parieren.
Bei der zweiten Chance tauchte Bingel nach einer Spielverlagerung alleine vor dem Tor auf, doch auch seinen Heber wehrte der Schlussmann der Gastgeber zur Ecke ab.
Dann kam die verdiente Führung für unser Team. Nach einer langgezogenen Flanke von Güzel stand Mbaba goldrichtig und verwertete direkt aus der Luft zur 0-1 Führung (18.).
Kurz darauf hätten wir das Ergebnis ausbauen können. Auf dem Weg zum Tor legte sich Mbaba den Ball am Torwart vorbei und wurde von den Beinen geholt. Den fälligen Elfmeter verschoss Pieper und setzte diesen neben das Tor.
Nun belagerte der Gastgeber unsere Hälfte, drückte uns auch ein stückweit tief hinten rein, doch bis auf Fernschüsse sprang dabei nicht viel heraus.
Bei der größten Chance setzte sich ein LSV-Akteur über rechts durch, seine flache Hereingabe beförderte der Angreifer Richtung Tor, doch Welkner konnte den Ball noch rechtzeitig von der Linie kratzen.
Generell verteidigte unser Team aufopferungsvoll und kämpfte um jeden Meter des Platzes in vorbildlicher Manier.
So ging es mit dieser verdienten 0-1 Führung in die Kabine. Zwar schien der Gastgeber optisch überlegen, doch wir hatten die klareren Chancen zu verbuchen und verschossen zudem noch einen Foulelfmeter.

Das Bild änderte sich nicht zunehmend in der zweiten Halbzeit. Hier hatten wir jedoch nun das Problem, dass wir uns einige leichtfertige Abspielfehler und Ballverluste leisteten, die in einigen Situationen durchaus zu Gegentoren hätten führen können.
Doch entweder spielte der Gastgeber in solchen Situationen nicht sauber zu Ende oder wir gewannen die entscheidenden Zweikämpfe vor unserem Tor.
Wie auch in der ersten Halbzeit, offenbarten sich große Räume im Rücken der Langenberger Abwehr, sobald wir den Ball im Mittelfeld eroberten. Einmal scheiterte Güzel knapp vor dem Tor und bei der zweiten Chance schloss selbiger Spieler etwas überhastet ab, anstatt auf einen durchstartenden Spieler abzulegen.
Bei der größten Chance kam Pieper nach einer Ecke zum Schuss, doch dessen Abschluss wurde leider auf der Linie durch einen eigenen Spieler abgewehrt.

So brachten wir diese 1-0 Führung über die Zeit und können hier getrost von einem verdienten Sieg sprechen. Das Team verteidigte durchgehend konzentriert und aufopferungsvoll und zwang den Gegner oft, den Weg über die Außenbahnen zu suchen. So ließ man wie oben erwähnt bis auf Fernschüsse und Standardsituationen keine klaren Chancen des Gegners zu. Dieser hatte zwar über die gesamte Spielzeit mehr Spielanteile, doch die Chancen überwogen auf unserer Seite.

Für die gezeigte Leistung ist dem Team ein großes Kompliment auszusprechen. Vor allem Spieler wie Torwart Sam Breckwoldt und Mirco Morschel konnten sich nahtlos ins Team einfügen. Ein noch größeres Kompliment gilt den Spielern Julian Jacob und Patrick Kutz, die sich beide zur Verfügung stellten und am Ende auch einen großen Anteil am Sieg hatten. 

So konnten wir den 2. Platz vorerst festigen und könnten nun theoretisch nur noch von Türkgücü Velbert von diesem verdrängt werden. Dieses Team liegt 6 Punkte hinter uns, hat aber auch 2 Spiele weniger ausgetragen.

Es wird sich vor dem letzten Spieltag am 03.06. bei der Zweitvertretung des SC Velbert zeigen, welches Resultat benötigt wird, um den 2. Platz ins Ziel zu retten.

Am Donnerstag, den 17.05.2018, treffen wir in der ersten Hauptrunde des alljährlichen GA - Pokals auf den B-Ligisten Breite Burschen Barmen (Anstoß um 20.00h am Rauental).

Es ist wohl davon auszugehen, dass uns hier die Zweite Mannschaft tatkräftig unterstützen wird.

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 31. Spieltag

Sportfreunde Dönberg - FK Jugoslavija 3:4 (2:1)

Aufstellungen und Torschützen

Bei hochsommerlichen Temperaturen empfing die erste Mannschaft den bereits als Absteiger feststehenden FK Jugoslavija auf dem Dönberg. Aufgrund des peinlichen Rückzugs des ASV Mettmann 2 war es für den einen oder anderen Spieler, aber auch für das Trainerteam Daniele Varveri und Klaus Meyer das letzte Heimspiel der Saison und somit auch das letzte Spiel auf dem Dönberg überhaupt.

Das Team der bereits in die Kreisliga B aufgestiegenen zweiten Mannschaft sorgte von Beginn an für lautstarke Unterstützung, so dass einem Fußballfest eigentlich nichts im Wege stand.

Es entwickelte sich von Beginn an ein zerfahrenes Spiel. Das Dönberger Team fand nicht so recht hinein und war auch nicht wirklich auf der Höhe, als Miladinovic per Kopf das 0:1 für die Jugos markierte. Auch danach lief auf beiden Seiten nicht viel zusammen. Fehlpässe prägten das Bild, so dass kein richtiger Spielfluss aufkam.
In der 28. Minute erfolgte der erste Dönberger Schuss auf das Tor des Gegners und dieser saß auch gleich. Pepke konnte den Ball unter die Latte dreschen, nachdem er durch einen guten Pass freigespielt wurde.
Fünf Minuten stand erneut Pepke im Blickfeld, als ein Verteidiger seinen Körper zu stark gegen ihn einsetzte und der Schiedsrichter auf Elfmeter entschied. Pieper verwandelte diesen souverän zum 2:1, was in einem danach wieder ereignisarmen Spiel auch der Halbzeitstand war.
Zwar machte die erste Mannschaft alles andere als ein gutes Spiel, aber da diesmal die Chancenverwertung überzeugend war, reichte es dennoch zu der Führung.

Der zweite Durchgang begann sehr positiv, da Mbaba in der 52. Minute einen hervorragenden Ball auf Pieper spielte, der auf 3:1 erhöhen konnte. Eigentlich waren nun die Weichen gestellt, einen versöhnlichen Saisonabschluss auf eigenem Geläuf zu gestalten, da der Gegner bisher auch nicht den Anschein machte, in irgendeiner Form gefährlich zu werden.
Zwischen der 55. und der 60. Minute leistete sich das Dönberger Team allerdings einen kompletten Blackout, ähnlich dem gegen den SSV Germania vor einigen Wochen.
Unmittelbar nach dem 3:1 erzielten die Gäste nach einem Standard und einem kollektiven Tiefschlaf der Dönberger Abwehr das 3:2. Drei Minuten später sorgte ein haarsträubender Ballverlust am eigenen Strafraum für das 3:3. Direkt darauf wurde ein Schuss der Gäste mit der Hand von einem Feldspieler abgewehrt. Den fälligen Elfmeter zum 3:4 erzielte der ehemalige Dönberger Spieler Karanovic.
Das Spiel war in sechs Minuten, die von Dönberger Seite nahezu an Arbeitsverweigerung grenzten, gedreht.
Der Rest des Spiels ist schnell erzählt. Jugoslavija tat aufgrund fehlender Mittel nicht mehr viel nach vorne und Dönberg konnte einfach nicht. Kurz vor Schluss kam Mbaba in aussichtsreicher Position noch einmal zum Abschluss, verfehlte das Tor aber deutlich.
Da im Gegensatz zu sonst auch die Dönberger Standardsituationen keine Gefahr versprühten, hatte man bis zum Abpfiff nie wirklich das Gefühl, das noch etwas passieren könnte.

Unter dem Strich steht leider ein sehr enttäuschender Saisonausklang auf eigenem Geläuf. Auch wenn das Wetter für ein Fußballspiel sehr unangenehm war und das Verletzungspech enorm ist, war von diesem Spiel gewiss mehr zu erwarten. Spielte das Dönberger Team gegen Bayer und FC 1919 zumindest phasenweise noch guten Fußball und hatte im Abschluss Pech, war diesmal bis auf die Chancenverwertung kaum etwas Positives zu erkennen.
Leider hat der FK Jugoslavija, dem wir für die nächste Saison in der Kreisliga B viel Erfolg wünschen, zwei der vier Saisonsiege gegen die Sportfreunde Dönberg eingefahren, was sicher nicht zwingend nötig war.

Es wird eine erhebliche Leistungssteigerung erforderlich sein, um die beiden noch anstehenden Auswärtsaufgaben gegen den Langenberger SV und SC Velbert 2 erfolgreich zu gestalten und die angestrebte Vizemeisterschaft zu sichern.

Autor: Sascha Kopp

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, Nachholspiel vom 24. Spieltag

Sportfreunde Dönberg - FC 1919 Wuppertal 1:2 (1:2)

Aufstellungen und Torschützen

Es geht Schlag auf Schlag in den letzten Wochen. Aufgrund des "harten" Winters standen zwei englische Wochen am Stück an und in diesem Spiel sollte sich der Kräfteverschleiß durchaus bemerkbar machen. Leider verloren wir das Heimspiel gegen den FC 1919 Wuppertal und verpassten so, zumindest für einen Tag die Tabellenspitze zu erklimmen.

Wir taten uns von Beginn an schwer und ließen jegliche Ordnung und Struktur vermissen. Der Gegner schien frischer und zweikampffreudiger und hatte zumindest die ersten 15 Minuten mehr vom Spiel. Mussten wir mit Dehn und Venturiello auf zwei eingespielte zentrale Mittelfeldspieler verzichten, war es jedoch durchaus logisch, dass das Team einige Zeit benötigte, um sich zu finden.
Zudem musste Bingel bereits nach 14 Minuten verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Für ihn kam Erler ins Spiel.
Wir suchten fast ausschließlich den langen Ball in die letzte Linie und ließen jegliche Geduld vermissen, den Ball mal etwas länger in den eigenen Reihen zu laufen und vor allem den Weg über die bespielbaren Außenbahnen zu gehen. Auf diese Spielweise konnte sich der Gegner leicht einstellen.
Zudem schienen wir oft zweigeteilt, da zwischen Angriffs- und Abwehrabteilung ein großes Loch klaffte.
Nach einem Eckball köpfte Pilder folgerichtig zur 0-1 Führung für die Gäste ein (19.).
In der Folgezeit berappelten wir uns etwas und konnten durch Güzel früh ausgleichen. Eine schöne Vorarbeit von Pieper verwandelte Güzel zum 1-1 (26.).
Nur zwei Minuten später legte Güzel quer auf Maron, dessen Schuss jedoch am Pfosten landete.
Aber auch die Gäste von 1919 waren stets gefährlich und hätten bei der einen oder anderen Aktion durchaus in Führung gehen können.
Umso ärgerlicher, dass dem Gast dies quasi mit dem Halbzeitpfiff gelang. Nach einem Zweikampf Höhe der Mittellinie blieb Schmieta am Boden liegen, wir schalteten zum einen etwas ab und zum anderen führte 1919 den Angriff konsequent durch. Der Schuss von Köhler setzte sich unter die Latte ins Netz (45.).
Eine durchaus verdiente Führung für den FC 1919. Es war mit einer unserer schlechtesten Halbzeiten im Laufe dieser Saison. Besonders ärgerlich war nur, dass wir dieses 1-1 nicht in die Halbzeit retten konnten. 

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit schien sich das Bild nicht sonderlich zu ändern. Obwohl wir in Rückstand lagen, wurden wir von den Gästen zu Beginn des zweiten Durchgangs in unsere Hälfte gedrückt.
Zu allem Überfluss verletzte sich Schmieta bei einem Pressball am Knie und musste umgehend ausgewechselt werden. Wir wünschen Basti Schmieta eine gute Genesung. Die genaue Diagnose steht noch aus. Für ihn kam Pepke ins Spiel.
Dann erfolgte ein Weckruf: Unser Spieler Yoka tankte sich auf der rechten Seite in den Strafraum durch und wurde von seinem Gegenspieler berührt. Der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Den fälligen Strafstoß von Maron konnte der starke Gästekeeper parieren.
Dieser Elfmeter eröffnete jedoch eine Angriffswelle unseres Teams, die bis zum Schluss anhalten sollte. Erst wurde Pepke stark bedient, sein Schuss landete wiederum am Pfosten. Danach ereignete sich eine Szene, die die Gemüter etwas erhitzte: Nach einem Schuss von Güzel trudelte der Ball Richtung Tor und wurde von einem Abwehrspieler des Gegners gegen den Innenpfosten geklärt. Hier spalten sich die Meinungen, einige haben die Klärungsaktion hinter der Linie gesehen, die anderen beteuern, dass der Ball die Linie nicht in vollem Umfang überquert hatte.
Es folgten weitere Angriffe, die der Torwart von 1919 allesamt stark abwehren konnte, wodurch er quasi zum Man of the Match avancierte.
Wir setzten mit unserer Spielweise alles auf eine Karte und ließen daher auch einige Kontermöglichkeiten dazu. In zwei Szenen hätte der FC 1919 für die Vorentscheidung sorgen müssen.

So ging dieses Spiel mit einer schmerzhaften Niederlage zu Ende. Absolvierte unser Team in der ersten Halbzeit eine schwache Leistung, konnte jeder Spieler in der zweiten Halbzeit alles abrufen, was in ihm steckte. Hier war es letztlich eine große Portion Pech, die uns um wenigstens einen Punkt gebracht hat. Insgesamt drei Aluminiumtreffer, ein verschossener Elfmeter und ein vermeintlich nicht gegebenes Tor taten ihr Übriges.

Nichtsdestotrotz sollte man dem Gegner zu diesem Sieg gratulieren. Durch aufopferungsvollen Einsatz und Geschlossenheit sowie einer starken Torwartleistung ist dieser Sieg nicht gänzlich unverdient, war dieser Gegner uns in der ersten Halbzeit zudem überlegen.

Bitterer ist die Tatsache, dass wir wieder zweimal verletzungsbedingt auswechseln mussten. Handelt es sich bei Bingel um eine eher leichte Bänderverletzung, hoffen wir bei Schmieta auf keine schwere Knieverletzung und drücken auch unseren Spielern Dehn, Venturiello und Heitmann weiter die Daumen.

Es bleibt nicht lange Zeit um über diese Niederlage nachzudenken. Am Sonntag, dem 06.05.2018 treffen wir um 15:30 Uhr in unserem LETZTEN HEIMSPIEL DIESER SAISON auf den FK Jugoslavija Wuppertal. Wir versuchen, die Heimspielsaison erfolgreich abzuschließen und hoffen daher auf zahlreiches Erscheinen, um diesem Team einen verdienten Abschied vor heimischem Publikum zu gewähren.

Unser Ziel wird es sein, den zweiten Platz bis zum Ende der Saison zu verteidigen, was alles andere als einfach werden wird.

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 30. Spieltag

SV Bayer Wuppertal - Sportfreunde Dönberg 2:2 (1:1)

Aufstellungen und Torschützen

Nur drei Tage nach dem Sieg auf dem Rott mussten wir das nächste schwere Auswärtsspiel bestreiten. Beim abstiegsbedrohten SV Bayer Wuppertal kassierten wir leider drei Minuten vor Spielende den 2-2 Ausgleich.
Weitaus schmerzlicher und wichtiger war jedoch die Verletzung unserers Spielers Chris Dehn. Die Diagnose steht noch aus (Knieverletzung).

Das Spiel begann sehr verhalten und recht früh übernahmen wir die Kontrolle. Es sprangen jedoch keine nennenswerten Torchancen dabei heraus.
In der 15. Minute mussten wir dann schon den ersten verletzungsbedingten Wechsel vollziehen. Bei einem Pressball verletzte sich Dehn am Knie und musste vom Feld. Für ihn kam Yoka ins Spiel.
Nur einige Minuten später dann der vielumjubelte Führungstreffer. Wie im Spiel in Rott bereitete Mbaba stark vor und Güzel schob zum 0-1 ein (15.).
Auch in der Folgezeit hielten wir den Gastgeber gut vom eigenen Tor weg. Auf Seiten von Bayer wurde viel mit langen Bällen agiert, auf die wir uns bis dahin gut eingestellt hatten.
Trotzdem kam Bayer früh zum Ausgleich. Der Gastgeber bekam einen recht zweifelhaften Elfmeter zugesprochen, den Kleinschmidt zum 1-1 Ausgleich verwandelte (22.).
Wir ließen uns davon nicht beeindrucken und nahmen weiter das Heft in die Hand. Zudem konnten wir uns einige Standardsituationen um den Strafraum herum erabeiten, die teilweise gut getretenen Freistöße verfehlten entweder knapp das Tor oder der Bayer-Keeper war auf der Hut.
So ging es mit diesem 1-1 in die Halbzeit. Wir hätten hier normalerweise die Führung verdient gehabt, da wir stets die Spielkontrolle besaßen und defensiv so gut wie nichts zugelassen haben.

In der 2. Halbzeit zeigte sich dasselbe Bild. Der Gastgeber agierte weiter tief und ließ uns den Ball in den eigenen Reihen verwalten.
Einen gut getretenen Freistoß wehrte der Bayer-Keeper stark zur Ecke ab, bei einer weiteren Aktion wurde Welkner auf der rechten Seite gut eingesetzt, seiner flachen Hereingabe fehlte etwas die Kraft, so dass ein Abwehrspieler der Gastgeber vor dem einschussbereiten Güzel zur Ecke klären konnte.
Trotzdem kamen wir dann Mitte der zweiten Hälfte zum vielumjubelten Führungstreffer. Nach Vorarbeit von Maron tauchte Güzel alleine vor dem Tor auf und schob den Ball zum 2-1 ins Bayer Tor (68.).
Nun kam die erste Phase des Spiels, in der der Gastgeber klar die Kontrolle übernahm und uns immer tiefer in die eigene Hälfe drückte. Bei einer Aktion in unserem Strafraum hatten wir Glück, denn der Schuss aus kurzer Distanz knallte an den Innenpfosten und dann wieder aus dem Tor heraus. Bei einer weiteren Torchance verfehlte ein Spieler von Bayer das Tor aus kurzer Distanz nur knapp.
Zu allem Überfluss kam Bayer drei Minuten vor dem Ende zum in dieser Phase verdienten Ausgleich. Omerovic schob aus kürzester Distanz zum 2-2 ein (87.).
In der Folgezeit drückten wir wieder auf das Tor um die 3 Punkte doch noch zu erringen. Der Gastgeber schien mit dem Punktgewinn zufrieden.
Bis auf einen Abschluss von Mbaba über das Tor hatten wir keine Torachancen mehr.

So ging das Spiel mit diesem Remis zu Ende. Der Mannschaft ist kein Vorwurf zu machen, denn die Leistung war allemal zufriedenstellend. Leider fehlte es nur an Kleinigkeiten um letztendlich den Sieg einzufahren. War es in der ersten Halbzeit ein zweifelhafter Elfmeter, der zum Ausgleich führte, hat sich der Gastgeber diesen aufgrund der Schlussphase der zweiten Halbzeit zum Ende hin verdient.

Wie schon zu Beginn gesagt wiegt die weitere Verletzung eines Spielers fast schon schwerer, als der zweifache Punktverlust. Wir drücken Chris Dehn die Daumen, dass er schnell wieder auf die Beine kommt. 

In den letzten  Meisterschaftsspielen sind wir MEHR DENN JE auf die Unterstützung unserer Anhänger angewiesen, die uns auch im Bayer-Sportpark wieder zahlreich unterstützten.
Man kann es nicht oft genug wiederholen: EINEN RIESENDANK DAFÜR.

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, Nachholspiel vom 19. Spieltag

SC Viktoria Rott - Sportfreunde Dönberg 2:5 (0:3)

Aufstellungen und Torschützen

Auf dem ungewohnten Ascheplatz am Rott erwartete uns eine schwierige Aufgabe. Hat dieser Gegner doch die letzten neun Partien nicht verloren und stellte zudem die beste Abwehr der Rückrunde.
Der Gastgeber kam auf dem nassen Aschenplatz auch besser ins Spiel und konnte sich zweimal über außen durchsetzen, brachte jedoch die Hereingaben nicht an den Mann.
In der 17. Minute erhielten wir dann einen Freistoß an der Strafraumgrenze, den man fairerweise gesagt nicht unbedingt geben muss. Diesen Freistoß schlenzte Maron zur 1-0 Führung ins lange Eck.
In der Folgezeit kamen wir auch mit der Führung im Rücken besser ins Spiel, zudem wirkten die Rotter in der Rückwärtsbewegung sehr ungeordnet, so dass sich viel Raum hinter der Abwehr des Gastgebers offenbarte.
Mit dem schnellen Pepke konnten wir dann eine solche Situation auch nutzen. Nach starker Vorarbeit von Mbaba umspielte Pepke den herauseilenden Torwart und schob zur 2-0 Führung ein (31.).
Nur zwei Minuten später tauchten wir wieder mit einem Überzahlangriff vor dem Rotter Tor auf. Wiederum entstand das Tor auf der Achse Mbaba-Pepke. Mbaba legte quer und Pepke krönte seine gute Leistung schon früh mit einem Doppelpack zur 3-0 Führung (33.).
Es folgte eine Phase, in der man das Gefühl hatte, dass jeder Gegenstoß unsererseits zumindest zu einer Großchance führen könnte. Die Rotter agierten sehr offensiv und offenbarten große Räume. Leider verpassten wir es in 2-3 Situationen den entscheidenden Pass sauber an den Mann zu bekommen um für eine Vorentscheidung zu sorgen.
So bewahrte unser Torwart Spranger uns mit einer starken Parade in der 44. Minute vor einem Anschlusstreffer.
Mit dieser 3-0 Führung ging es auch in die Halbzeit. Kam der Gastgeber zu Beginn besser ins Spiel, war die Führung aufgrund der Folgezeit der ersten Halbzeit verdient. Doch wer die Rotter Mannschaft und deren Spiele kennt, weiß, dass man sich quasi nie sicher als Sieger fühlen darf.

So legte der Gastgeber einen furiosen Start in die zweite Halbzeit hin. Nach einem Ballverlust im zentralen Mittelfeld setzte Osmanaj einen Schuss schon zwei Minuten nach Wiederanpfiff zum 3-1 ins Netz (47.).
So schenkten wir den Rottern schon früh den Glauben, sich wieder ins Spiel bringen zu können. Es folgte eine hektische Phase, in der wir es kaum schafften, für Entlastung zu sorgen. Wir griffen zu früh und teils auch zu hektisch auf lange Bälle zurück. Der Gegner agierte nun aus einer etwas tieferen, sichereren Abwehr heraus und war demnach voll im Spiel angekommen.
Nach einem Eckball lief Seifer den ersten Pfosten an und köpfte bereits in der 60. Minute zum 3-2 ein.
So war das Spiel wieder vollkommen offen und es waren noch 30 Minuten zu spielen.
Es wurde ein sehr rassiges und intensives Spiel. Spranger bewahrte uns wiederum mit einer guten Tat nach einem Freistoß vor dem 3-3.
In der 77. Minute erhielten wir dann einen Freistoß an der Außenlinie 40 Meter vor des Gegners Tor. Maron nahm sich ein Herz und setzte diesen Freistoß sehenswert ins lange Eck zum 4-2.
Dieses Tor verlieh unserem Team auf einmal wieder Selbstvertrauen und Ruhe. Nun waren wir wieder am Drücker und den Rottern setzte dieses 4-2 zu. Kurz nach diesem Tor lief Mbaba alleine auf das Tor, doch sein Heber traf nur den Pfosten.
Bei einer ähnlichen Situation mit tiefem Ball in die Spitze liefen gar drei Mann von uns alleine auf das Tor des Gastgebers. Maron schloss selbst und sicher zur 5-2 Entscheidung ab (85.).

Bis zum Schlusspfiff passierte nicht mehr viel und wir fuhren einen immens wichtigen Sieg ein. Es trafen zwei Teams mit großem Herz aufeinander, die jeweils bestimmte Spielphasen dominierten und auf Rotter Seite muss man festhalten und lobend anerkennen, dass sich dieses Team trotz 0-3 Halbzeitführung überzeugend wieder ins Spiel kämpfte. Wir wiederum konnten diesen Gegner zum Ende hin zwar toremäßig klar bezwingen, doch es gab eine Phase nach dem 2-3, in der das Spiel zu kippen drohte.
Mit ein wenig mehr Effizienz hätten wir das Spiel schon vorzeitig zur Halbzeit entscheiden können, da die Rotter vor allem nach dem 0-3 sehr angeschlagen wirkten.

Nichtsdestotrotz gilt dem Team ein Riesenlob für diesen wichtigen Auswärtssieg. Wir fügten den Rottern die erste Niederlage seit 9 Spielen zu und konnten gegen die bis hierhin beste Abwehr der Rückrunde 5 Tore erzielen.

Leider kam es nach Abpfiff zu Tumulten, die sich durch Diskussionen beider Trainer ereigneten. Dafür möchte ich mich als Trainer nochmals entschuldigen, denn man hätte sicherlich mit einer gewissen Portion von Ruhe und Gelassenheit darauf verzichten können. Dieser Disput wurde durch beide Trainer am selben Abend noch geklärt und Spieler sowie die Trainer beider Teams saßen nach dem Spiel noch friedlich im Vereinsheim beisammen.
Wir und insbesondere ICH wünsche den Rottern ausschließlich Siege bis zum Ende der Saison.

Unser nächstes Spiel steigt bereits 3 Tage später, am 29.04.2018 beim SV Bayer Wuppertal um 15.00h. Dieser Gegner benötigt Punkte um die Klasse zu halten und hat bis hierhin eine starke Rückrunde hingelegt.

Durch den Rückzug der Zweitvertretung des ASV Mettmann wurde sowohl der Kampf um die oberen sowie vor allem der um die unteren Plätze durcheinander gewirbelt. Am Härtetesten traf es Teams, denen gar 6 Punkte aus den beiden Siegen gegen diesen Gegner weggenommen wurden (z. B. Ronsdorf II, Bayer, Rott, Gruiten usw.).

Eine Mannschaft so kurz vor Saisonende abzumelden ist doch eine recht unglückliche, verantwortlungslose und auch unverständliche Entscheidung. Dies wollte ich hier nochmals festhalten, vor allem weil es sich um einen Verein handelt, dessen Erste Mannschaft in der Landesliga agiert.

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 29. Spieltag

Sportfreunde Dönberg - TSV Gruiten 4:1 (1:1)

Aufstellungen und Torschützen

Mit rund 50-minütiger Verspätung konnte das Meisterschaftsspiel der Sportfreunde Dönberg gegen den TSV Gruiten angepfiffen werden. Ein blitzender Himmel hatte für die Verzögerung gesorgt.

Beide Mannschaften kamen mit der Wartezeit scheinbar nicht so gut zurecht, denn das Spiel entwickelte sich schleppend. Mit der Zeit wurde das Dönberger Team überlegen und kam zu ersten Chancen. Maron verzog aus aussichtsreicher Position und etwas später konnte niemand Kapital aus einem enormen Fauxpas des auch sonst nicht sicher wirkenden Gruitener Keepers schlagen, so dass es zunächst beim 0:0 blieb.
In der 18. Minute war es dann aber soweit, als Venturiello nach einer einstudierten Eckenvariante das 1:0 markieren konnte.
Der Gast konnte allerdings nur drei Minuten später den Ausgleich erzielen, da die Dönberger Abwehr bei einem der sehr wenigen Gruitener Angriffen nicht mit letzter Konsequenz zu Werke ging.
In der Folgezeit war das Dönberger Team bemüht, den Treffer zur erneuten Führung zu erzielen. Allerdings verteidigte Gruiten tiefstehend und kompakt, so dass es schwer war, eine Lücke zu finden.
Daher blieb es bis zur Halbzeit beim 1:1.

Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich das Bild nicht. Gruiten war lediglich darauf bedacht mit allen Mann zu verteidigen und verließ sich nach Ballgewinnen auf lange Bälle in die Offensive.
Wir schafften es jetzt jedoch, das Spiel mehr in die Breite zu ziehen und öfter die Seiten zu verlagern, so dass wir bei zwei Hereingaben gefährliche Aktionen im Strafraum zu verbuchen hatten. Bei einer dieser Flanken verpasste Pieper das Tor knapp per Kopf.
Doch wie in der ersten Halbzeit musste, wie so oft in solchen Spielen, eine Standardsituation herhalten. Nach einer Ecke von Maron köpfte Dehn zum wichtigen 2-1 Führungstreffer ein (57.).
Noch wollte sich der Gast aus Gruiten nicht so recht aus der Abwehr locken lassen, aber mit Fortlaufen der Spielzeit wurden die Räume für unsere Angriffe immer größer. Nach einem schönen Pass in die Tiefe lief Pieper alleine auf das Tor zu und hätte für die Entscheidung sorgen können, doch leider gab es einen technischen Fehler bei der Ballmitnahme, so dass der Torwart parieren konnte.
Kurz darauf wurde Bingel im Strafraum von den Beinen geholt, der Schiedsrichter ließ folgerichtig den Vorteil laufen, denn Güzel stand einschussbereit am Fünfmeterrraum. Auch seinen Schuss konnte der Gruitener Torwart abwehren.
Dann die Vorentscheidung: Güzel dribbelte sich stark gegen mehrere Gruitener Abwehrspieler durch und wurde an der Strafraumgrenze zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter verwandelte Maron zum 3-1 (70.).
Nun war der Zeitpunkt gekommen, dass der Gast mehr riskieren musste und die Abwehr um einige Meter weiter nach vorne verlegte, was für uns mehr Raum und auch mehr Chancen bedeutete. Nach einem Pass in die Tiefe lief Maron alleine auf das Tor zu, umlief den Torwart und schob zum 4-1 ein (76.).
In der Folgezeit hätten wir das Ergebnis durchaus noch nach oben ausbauen können, aber Maron sowie Yoka scheiterten entweder am Gästetorwart oder am gegnerischen Pfosten. 

So konnten wir das Spiel zum Ende hin verdient mit 4-1 gewinnen. Es war nicht einfach, diese Gruitener Defensive zu knacken, die Räume waren recht eng. Konnte Gruiten unser 1-0 in der ersten Halbzeit noch schnell ausgleichen, hatte man nach dem 2-1 nicht mehr viel entgegenzusetzen. Zum Ende hin war es auch ein in dieser Höhe verdienter Sieg für unsere Mannschaft.

So konnten wir unseren zweiten Platz festigen und sogar noch ausbauen, da das Spiel des TSV Beyenburg gegen Türkgücü Velbert aufgrund des Unwetters abgebrochen werden musste. Wir liegen momentan 5 Punkte vor Platz 3.

Unser nächstes Spiel findet am Donnerstag, den 26.04.2018, bei Viktoria Rott statt. Bei diesem Auswärtsspiel kann man getrost von einem der schwierigsten Auswärtsspiele der Saison sprechen. Rott ist so etwas wie die Mannschaft der Stunde und führt die Rückrundentabelle an. Mit höchstem Respekt werden wir dort versuchen, etwas Zählbares mitzunehmen, wohlwissend dass es sich dabei um die Kategorie "Big Points" handeln könnte.

Autoren:
Daniele Varveri, Sascha Kopp

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 28. Spieltag

TFC Wuppertal - Sportfreunde Dönberg 0:5 (0:1)

Aufstellungen und Torschützen
 

Nur drei Tage nach dem Remis in Beyenburg traten wir zum nächsten Auswärtsspiel an. Zu ungewöhnlicher Anstoßzeit (18.30h) erwartete uns mit dem TFC Wuppertal ein Team, das quasi dazu verdammt war, Punkte im Abstiegskampf einzufahren.
Uns hingegen waren die Ergebnisse der Liga schon bekannt und es bestand die Möglichkeit, mit einem Sieg einen Platz unter den "Top 3" der Liga zu behaupten. Zudem hatten wir das Ziel, uns den zweiten Platz wieder zu holen.

Der Gastgeber erwischte den besseren Start. Bei zwei Gelegenheiten wären wir fast in Rückstand geraten. Bei der ersten Chance wehrte Spranger zur Ecke ab, nur zwei Minuten später traf man auf Seiten des TFC nur die Latte.
Wir agierten über den gesamten Verlauf der ersten Halbzeit sehr fahrig und hatten unzählige Ballverluste in des Gegners Hälfte, so dass wir die Angriffe quasi nie gut zu Ende spielten. Trotz wenig Druck und Entscheidungsfreiheit leisteten wir uns teils unerklärliche Abspielfehler.
Nach einem Ballgewinn in des Gegners Hälfte gingen wir jedoch trotzdem in Führung. Einen Schuss von Pieper konnte der Torwart nur nach vorne abklatschen, den Abpraller setzte Dehn zur 1-0 Führung ins Netz (22.).
Wer jetzt dachte, die Führung würde uns Ruhe und Selbstvertrauen verleihen, sah sich leider getäuscht. Weiterhin leisteten wir uns teilweise haarsträubende Fehler und agierten in 2-3 Szenen zudem etwas überheblich.
So kam es, dass Keeper Spranger uns nach einem Freistoß durch eine starke Parade vor dem Ausgleich mit dem Halbzeitpfiff bewahrte.
Trotz Führung konnten wir mit dieser Leistung keineswegs zufrieden sein. Die letzten Pässe kamen durchweg nicht an und auch in der hinteren Reihe war in den Ballpassagen zu wenig Tempo drin. Mit einem etwas konsequenterem Angriffsspiel hätten wir das Spiel zur Halbzeit entscheiden können, auf der anderen Seite hätten wir uns aufgrund unserer Nachlässigkeiten auch nicht über ein Unentschieden beschweren dürfen.

Unser Team schien dies mit Beginn der zweiten Halbzeit verstanden zu haben und agierte fortan mit einer ganz anderen Konsequenz. Nach einer schöner Flanke von Koch attackierte Schmieta den Strafraum und sein Kopfballheber senkte sich zur 2-0 Führung ins Tor (55.).
Nur zwei Minuten später wurde Mbaba links angespielt, dribbelte stark nach innen in den Strafraum und setzte den Schuss sehenswert zum 3-0 ins Netz (57.).
Dies war eine kleine Vorentscheidung und bei einer Ecke von der rechten Seite schraubte sich Dehn in die Höhe und köpfte uns zum 4-0 (67.).
Nun schien jeder Angriff in ein Torerfolg zu münden. Wir setzten uns über die rechte Seite durch und die flache Hereingabe verwandelte Schmieta zum 5-0 (70.).
In der Folgezeit hätten wir sicherlich noch 1-2 Tore mehr erzielen können und verschossen durch Yoka noch einen Foulelfmeter.
Auch dem Gastgeber vom TFC blieb der Ehrentreffer verwehrt. Ein schöner Freistoß landete am Innenpfosten und fand von dort aus nicht den Weg ins Tor.

Zum Ende stand ein auch in der Höhe verdienter 5-0 Erfolg. Konnte man in der ersten Halbzeit nicht mit der Leistung zufrieden sein, steigerte sich das Team im zweiten Verlauf zunehmend und setzte genau das um, was in der ersten Halbzeit schiefgelaufen war. Die letzten Pässe kamen an und man war sehr konsequent im Abschluss.

Wir haben nun ein erklärtes Saisonziel, das Erreichen der 54-Punkte-Marke (letzte Saison beendeten wir die Saison mit 53 Punkten) geschafft und daher gilt dem Team ein Riesenkompliment für das bis hierhin Geleistete. Schon acht Spieltage vor Schluss 54 Punkte auf dem Konto zu haben, ist keineswegs selbstverständlich. Mit diesem Sieg konnten wir uns zudem den zweiten Platz wieder ergattern und sieben Punkte Vorsprung zu Platz 4 herausholen.
Nun werden wir versuchen die Saison unter den drei besten Teams der Liga zu beenden, was keineswegs einfach werden wird, aber ein Riesenerfolg für uns und den Gesamtverein wäre.

Natürlich hat auch unser "Anhang" einen großen Anteil hieran, denn man ließ es sich auch Sonntagabend nicht nehmen, unser Team zahlreich zu unterstützen. Die Zuschauer waren fast ausschließlich "Dönberger".

Unser nächstes Meisterschaftsspiel findet nächsten Sonntag, dem 22.04.2018 gegen den TSV Gruiten statt (Anstoß um 15.30h am Dönberg). Auch dieser Gegner benötigt noch Punkte gegen den Abstieg und ist mit höchster Vorsicht zu genießen.

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, Nachholspiel vom 21. Spieltag

TSV Beyenburg - Sportfreunde Dönberg 1:1 (0:1)

Aufstellungen und Torschützen

Nach dem überzeugenden Sieg bei der Zweitvertretung des TSV Ronsdorf erwartete uns in Beyenburg die nächste schwere Hürde. Dieser Gegner konnte schon so einige Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel ärgern.

Es wurde von Anfang an klar, was für ein Spiel sich entwickeln würde. Der Gegner stand fast mit der gesamten Mannschaft tief und kompakt und konzentrierte sich fast ausschließlich darauf, aus einer stabilen Defensive zu agieren.
Es war nicht einfach hier Räume zu bespielen und sich Chancen herauszuarbeiten. Wir ließen den Ball sehr passabel in den eigenen Reihen laufen. Jedoch versuchten wir häufig zu früh, in die stabile Beyenburger Defensive zu spielen, anstatt mehr Spielverlagerungen anzustreben.
Wir hatten mehr vom Spiel, doch bei zwei eigenen Ballverlusten wurde es auch vor unserem Tor gefährlich. Bei einer dieser Aktionen traf ein Beyenburger Akteur nur die Latte.
Wie so häufig erwies sich ein Standardsituation als gewinnbringend. Die Hereingabe von Maron beförderte Jeuter zur 1-0 Führung ins Tor (36.).
Mit diesem Spielstand ging es auch in die Halbzeit. Es war ein recht chancenarmes Spiel, in dem ein 0-0 sicherlich auch kein verkehrtes Ergebnis gewesen wäre. 

Mit dieser Führung im Rücken erwarteten wir einen etwas offensiver ausgerichteten Gegner. Doch die Beyenburger machten keine Anstalten, den Defensivblock weiter vorzuschieben und verharrten weiterhin trotz des Rückstands sehr tief und kompakt.
Nur 10 Minuten nach Wiederanpfiff musste das Spiel kurzzeitig abgebrochen werden, da ein Gewitter drohte.
Nach Wiederbeginn hätten wir dann bei zwei bis drei Aktionen für die Vorentscheidung sorgen können. Bei der ersten Aktion wurde Pieper unsanft von den Beinen geholt. Obwohl anscheinend auf der Strafraumlinie, sprach der Unparteiische uns hier "nur" einen Freistoß zu. Über einen Elfmeterpfiff hätten sich die Gastgeber nicht beschweren dürfen.
Bei zwei weiteren Aktionen verpasste Bingel die Vorentscheidung. Zuerst verpasste sein Drehschuss nur knapp das Tor. Bei der zweiten Aktion strich sein Schuss knapp über die Latte.
Dann war wieder eine Standardsituation entscheidend, diesmal leider zu unseren Ungunsten. Nach einer Ecke traf Henry zum 1-1 Ausgleich für die Beyenburger (75.).
Der Gastgeber schien mit diesem Remis zufrieden und wir hatten leider keine passende Reaktion parat, so dass wir uns bis zum Schlusspfiff keine nennenswerte Chance mehr rausspielen konnten. Dies galt auch für den Gastgeber.

Mit diesem leistungsgerechten Remis ging das Spiel schließlich zu Ende. Bei zwei gut verteidigenden Teams führten lediglich zwei Standardsituationen zum Erfolg. Es war eine gute Leistung unseres Teams über die gesamte Spielzeit. Man agierte stets stabil und hatte eigentlich über 90 Minuten das Spiel im Griff. Der Gastgeber aus Beyenburg verteidigte jedoch über die gesamte Spielzeit sehr stabil und konzentriert und so war es schwierig sich hier Chancen zu erspielen. Auch nach dem 0-1 Rückstand hielt man auf Beyenburger Seite an diesem Plan fest und wurde dafür belohnt. Unserem Team ist in diesem Sinne kein großer Vorwurf zu machen, lediglich in der Sache, dass man in 2-3 Aktionen den Sack hätte vorzeitig zumachen können.

Aufgrund des Remis von Türkgücü Velbert gegen Bayer Wuppertal festigten wir unseren zweiten Tabellenplatz.

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 27. Spieltag

TSV Ronsdorf 2 - Sportfreunde Dönberg 1:5 (0:2)

Aufstellungen und Torschützen

Bei schon recht sommerlichen Temperaturen trat die erste Mannschaft der Sportfreunde Dönberg bei der Zweitvertretung des TSV Ronsdorf an. Aufgrund diverser Verletzungen war die Personalsituation extrem angespannt, so dass das Team nahezu mit dem letzten Aufgebot auskommen musste.

In den ersten 25 Minuten gestaltete sich das Spiel insgesamt ausgeglichen. Der TSV Ronsdorf war optisch und spielerisch zunächst das bessere Team und ließ den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen. Allerdings sprangen kaum nennenswerte Torchancen heraus. Ein Kopfball, der aus kurzer Distanz über das Tor ging und wenige gefährliche Situationen im Dönberger Strafraum, aus denen allerdings kein Abschluss resultierte, gab es zu vermerken.
Auf Dönberger Seite wurde der eigene Spielfluß durch Abspielfehler und Ungenauigkeiten ausgebremst. Wenn es dann aber mal schnell ging, wurde es durchaus brenzlig, da die Ronsdorfer Abwehr sehr hoch stehend verteidigte. So tauchten Maron und Pieper in guter Schussposition vor dem Tor auf, konnten die Chancen aber nicht verwerten.
So war es in der 26. Minute ein Freistoß von Maron, bei dem er den Ball fast von der Außenlinie mit viel Schnitt vor das Tor zog und dieser sich hinter dem Torwart zur Führung ins lange Eck senkte. Überragend gemacht!
Nach diesem Treffer bekamen die Dönberger das Spiel besser in den Griff und nur 11 Minuten später erhöhte Mbaba mit einem flachen Schuss ins lange Eck zum 0:2, was zugleich auch der Halbzeitstand war.

In der zweiten Halbzeit dominierten die Sportfreunde das Spiel. In der 54. Minute musste Ufermann den Ball nach einem feinen Spielzug, der mit einer hervorragenden Vorarbeit durch Pieper veredelt wurde, nur noch über die Linie drücken, was für die vermeintliche Vorentscheidung sorgte.
Ronsdorf war weiter bemüht, brachte jetzt aber nicht mehr viel zustande. Da das Team weiterhin sehr hoch verteidigte, war die Abwehr stellenweise sehr offen, was das Dönberger Team aber nicht optimal auszunutzen wusste.
So kam es, dass Ronsdorf in der 73. Minute zum Anschluss kam, weil die Dönberger Abwehr in dieser Szene zu sorglos und inkonsequent agierte.
Wie so oft in solchen Situationen ging noch einmal ein Ruck durch das Ronsdorfer Team. Glücklicherweise rollte der Ball etwas später durch den Dönberger Fünfmeter-Raum, ohne dass ein gegnerischer Angreifer daraus Kapital schlagen konnte, sonst wäre es vielleicht noch einmal interessant geworden.
So konnte Mbaba in der 81. Minute nach guter Vorarbeit des eingewechselten Erb für die endgültige Entscheidung sorgen.
Etwas sinnbildlich fiel der Schlusstreffer, als gleich drei Dönberger Spieler alleine auf den Ronsdorfer Torwart zuliefen. Mbaba legte uneigennützig quer, so dass der ebenfalls eingewechselte Ceciguy den Schlusspunkt setzen konnte.

Bei einem keineswegs schwachen Gegner war dies ein beachtlicher Auftritt der Dönberger Mannschaft. Hatte das Team in den ersten 25 Minuten noch Schwierigkeiten, das Spiel unter Kontrolle zu bekommen, sorgte die Führung vor der Halbzeit für Sicherheit und Selbstvertrauen. Auch von dem Anschlusstreffer in der zweiten Halbzeit ließ sich das Team nur kurz beeindrucken. Bei einer konsequenteren Nutzung der sich bietenden Kontermöglichkeiten insbesondere in der zweiten Halbzeit hätte das Ergebnis letztendlich auch noch höher ausfallen können.
Berücksichtigt werden muss in diesem Zusammenhang auch, dass die Verletztenliste wie bereits eingangs erwähnt eine enorme Länge erreicht hat.

Nach dieser Vorstellung hat sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit niemand des sehr zahlreich erschienenen Dönberger Anhangs unzufrieden auf den Heimweg gemacht.

Weiter geht es am Donnerstag, den 12.04.2018, wenn die erste Mannschaft zum Nachholspiel beim TSV Beyenburg antreten muss. Dies wird eine deutlich schwerere Aufgabe, als es die Tabellensituation vermuten lassen könnte.

Autor: Sascha Kopp

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 25. Spieltag

SSV Germania 1900 Wuppertal - Sportfreunde Dönberg 4:1 (0:0)

Aufstellungen und Torschützen

Passend zum Frühlingsanfang fand das Spitzenspiel zwischen dem SSV Germania Wuppertal und den Sportfreunden Dönberg bei bestem Wetter statt.
Dass es letztendlich einen so klaren Sieger geben würde, hätte vor dem Spiel und wahrscheinlich auch zur Halbzeit wohl kaum jemand erwartet.

Die erste Halbzeit gestaltete sich absolut ausgeglichen. Da beide Teams stärkemäßig ebenbürtig waren, gab es auf beiden Seiten beachtliche Chancen zu verzeichnen.
Zunächst scheiterte Venturiello in der Anfangsphase, in der die Sportfreunde Dönberg das bessere Team waren, nach einer Ecke aus kurzer Distanz am Keeper der Germanen.
Allerdings hatte Dönberg auch Glück, als Bingel einen Kopfball der Germanen nach einer Ecke von der Linie kratzen konnte.
In der Folge tauchte Maron zweimal in guter Position vor dem Tor der Germanen auf, konnte den Ball in beiden Situationen aber nur an das Außennetz setzen, da er beim Abschluss noch gestört wurde.
Andererseits trafen die Germanen mit einem fulminanten Fernschuss die Latte und setzten kurz vor der Halbzeit einen Ball aus kurzer Distanz an das Außennetz.
Somit ging eine unterhaltsame erste Halbzeit zu Ende. Das Unentschieden war zu diesem Zeitpunkt insgesamt gerecht, es hätte sicher auch 1:1 oder 2:2 stehen können.
Das Dönberger Spiel wirkte bis auf wenige Fehlpässe im Aufbauspiel und der einen oder anderen riskanten Aktion in der Nähe des eigenen Strafraums recht ordentlich.

Mit der zweiten Halbzeit begannen die wahrscheinlich bittersten 17 Minuten der bisherigen Saison.
In der 48. Minute konnte Germania nach einer gut getretenen Ecke per Kopf das 1:0 erzielen. Dieser Gegentreffer hinterließ eine enorme Wirkung. Das Dönberger Team war sichtlich geschockt, was die Germanen bemerkenswert effektiv ausnutzten.
In der 56. Minute traf Germania mit einem einmal mehr mächtigen Distanzschuss, der vom Innenpfosten ins Tor sprang, zum 2:0.
Nur zwei Minuten später fiel das 3:0 mit einem Heber per Picke fast von der Außenlinie. Ein toller Treffer, der so aber natürlich niemals fallen darf.
Weitere vier Minuten später erhöhte das Dönberger Team gleich selbst für den Gegner per Eigentor durch Welkner, so dass sich das Ergebnis von der 48. bis zur 62. Minute aus Dönberger Sicht von 0:0 auf 0:4 änderte. Eine nahezu unfassbare Entwicklung nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit…
Danach bekam Dönberg die Situation wieder besser unter Kontrolle, wobei das Spiel natürlich gelaufen war.
In der 70. Minute konnte Dalton Koch mit seinem ersten Treffer für die erste Mannschaft immerhin den Ehrentreffer erzielen.
Dönberg bemühte sich noch einmal sichtlich, aber konnte nicht mehr entscheidend nachlegen. Daran änderte auch der Umstand nichts, dass Germania ab der 80. Minute in Unterzahl agieren musste.
Zur Krönung dieser denkwürdigen zweiten Halbzeit holte sich der erst kurz vorher eingewechselte Kroll noch die rote Karte wegen einer Notbremse ab, auf die man bei diesem Spielstand in der Schlussminute sicher auch hätte verzichten können.

Unter dem Strich verlieren die Sportfreunde Dönberg deutlich, obwohl das Spiel ungefähr 70 Minuten lang recht ausgeglichen war.
Aufgrund des Spielverlaufs und des Auftretens besteht sicher kein Grund, mit der Mannschaft hart ins Gericht zu gehen bzw. den nächsten Spielen sorgenvoll entgegen zu blicken, denn sie hat auswärts gegen ein Spitzenteam der Liga über weite Strecken auf Augenhöhe agiert. Da waren eben nur diese 17 Minuten von der 46. bis zur 62. Minute…

Lange muss das Team zum Glück nicht über die zweite Halbzeit nachdenken, denn schon am Mittwoch, den 28.03.2018, ist die Zweitvertretung des FSV Vohwinkel zum Nachholspiel auf dem Dönberg zu Gast. Anstoß ist um 20:00 Uhr.

Autor: Sascha Kopp

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, Nachholspiel vom 18. Spieltag

Sportfreunde Dönberg - Türkgücü Velbert 2:1 (1:0)

Aufstellungen und Torschützen

Nach dem Last-Minute-Punktgewinn beim Tabellenführer in Sonnborn, erwartete uns nur einige Tage später mit Türkgücü Velbert einer der nächsten Favoriten auf den Aufstieg. Hierbei handelte es sich um ein Nachholspiel vom 18. Spieltag. Der Gegner hat einen makellosen Start ins neue Jahr vorzuweisen und konnte alle drei Partien in der Rückrunde für sich entscheiden.

Man merkte schon in den Anfangsminuten, dass es eine rassige und ereignisreiche Partie werden würde.
Der Gast aus Velbert hat technisch beschlagene und zudem erfahrene Spieler in seinen Reihen. Der Gegner hatte auch mehr vom Spiel und ließ den Ball mit viel Tempo zirkulieren, doch ähnlich wie in Sonnborn agierten wir ziemlich stabil und hielten den Gegner von unserem Tor weg.
Trotzdem wären wir fast in Rückstand geraten: Nach einem langen Einwurf köpfe Erdem aus kurzer Distanz auf unser Tor, doch Torwart Spranger konnte diesen Kopfball parieren.
Auf der anderen Seite tauchte Güzel alleine vor dem Tor auf, scheiterte aber ebenso am Keeper der Velberter. Bei einer weiteren Aktion strich Marons Fernschuss knapp am langen Pfosten vorbei.
Vor allem bei Standardsituationen wie Ecken wurde es vor unserem Tor gefährlich. Bei einem dieser Eckbälle scheiterte ein Velberter Akteur mit dem Kopf wieder an Spranger, den Abpraller konnten wir klären.
Dann kam eine Szene, die zu Diskussionen führte. Nach einem Eckball für unser Team und dessen Abwehr durch die Velberter Hintermannschaft, kam Maron ungefähr 20 Meter vor dem Tor zu Fall. Der Schiedsrichter wertete diese Aktion als Foulspiel, was beim Gegner für Diskussionen sorgte. Ehrlich gesagt handelte es sich hier tatsächlich um einen fragwürdigen Freistoß.
Maron schlenzte genau diesen Freistoß in den Winkel zum vielumjubelten 1-0 für unsere Mannschaft (30.).
Nur drei Minuten später musste der Spieler Schmieta das Feld verletzungsbedingt verlassen, für ihn kam Dalton Koch ins Spiel.
Mit der knappen Führung ging es auch in die Pause. Ein sehr ansehnliches, ausgeglichenes Spiel. Zudem herrschte auf den Rängen ein starke Stimmung, was höheren Ligen gerecht gewesen wäre.

In der zweiten Halbzeit drückte Türkgücü verständlicherweise auf unser Tor, doch bis auf Standardsituationen, die nun zahlreich in Form von Ecken und Freistößen in unseren Strafraum segelten, konnte sich der Gast keine nennenswerten Chancen erarbeiten.
Die Räume für Gegenstöße wurden für uns immer größer und bei einem dieser Angriffe bediente Mbaba den in der Tiefe postierten Güzel stark, der aus kurzer Distanz das 2-0 für unser Team erzielte (63.).
Leider musste Güzel ebenfalls verletzungsbedingt den Platz aufgrund einer Knieverletzung verlassen, für ihn kam Erler ins Spiel.
Ein sehr wichtiges Tor in einer Druckphase der Velberter, die später wiederum reklamierten, da ein vermeintliches Tor zurückgepfiffen wurde. Auch wir erzielten kurz darauf das vermeintliche 3-0 durch Peltzer, doch der Schiedsrichter pfiff das Tor wegen Abseits zurück.
Die Velberter sollten dann doch per Standard noch verkürzen. Nach einer Ecke schoss Peter das 1-2 aus Velberter Sicht (81.).
Nun agierte man auf seiten der Velberter noch offensiver und setzte alles auf eine Karte, doch unser Team verlor in keiner Phase dieser Endphase die Ordnung und wehrte Angriff um Angriff ab. Man warf sich in die Zweikämpfe, kämpfte um jeden Ball und verteidigte ähnlich überzeugend wie den Sonntag davor in Sonnborn.
Bei einem Gegenangriff scheiterte Koch aus kurzer Distanz, was die Entscheidung bedeutet hätte.
Kurz vor dem Abpfiff kam es noch zu einem Platzverweis für einen Velberter Spieler. Nach einem begangenen Foulspiel ist dieser Spieler wohl den Schiedsrichter angegangen.
Dann erfolgte der erlösende Abpfiff.

Das Team konnte sich einen überzeugenden Heimsieg gegen ein starkes Velberter Team im wahrsten Sinne des Wortes erarbeiten. Man verteidigte aufopferungsvoll und stets organisiert. Wiederum mussten wir leider zweimal verletzungsbedingt wechseln, doch das Team ließ sich davon nicht beirren und überzeugte mit einer wahren Teamleistung.
Nimmt man den gesamten Spielverlauf wäre ein Remis sicher auch kein ungerechtes Ergebnis gewesen, denn Türkgücü Velbert präsentierte sich als ein gutes Team.

Der Gegner haderte mit der Schiedsrichterleistung, was wir von unserer Seite unkommentiert lassen. Die Schiedsrichterbewertung fließt in den Berichten so gut wie nie ein. Die Szene mit dem Freistoß wurde oben bereits beschrieben.

Die Freude nach dem Spiel war groß, die Stimmung überragend. WIR KÖNNEN NUR DEN HUT VOR UNSEREN "FANS" ZIEHEN, DIE UNS 90 MINUTEN NACH VORNE PEITSCHTEN UND ANFEUERTEN UND DEN SIEG ZUSAMMEN MIT DEM TEAM FEIERTEN. Solch eine Unterstützung sucht seinesgleichen.

Das nächste Spiel findet am Sonntag, dem 18.03.2018 am Dönberg gegen den FC 1919 Wuppertal statt (Anstoß: 15.30). Nur mit dem in den Topspielen gezeigten Einsatz und der entsprechenden Hingabe können wir die Punkte am Dönberg behalten. Den Gegner kennen wir nur allzu gut, lieferten wir uns mit diesem in den letzten Jahren stets knappe, interessante Duelle. Daher gehen wir mit größtem Respekt an die Aufgabe.

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 23. Spieltag

SC Sonnborn - Sportfreunde Dönberg 2:2 (0:0)

Aufstellungen und Torschützen

Nachdem der SC Sonnborn das Nachholspiel bei der Zweitvertretung des TSV Ronsdorf nicht gewinnen konnte (1-1), fuhren wir quasi auf "Schlagdistanz" zum Tabellenführer. Beide Teams konnten sieben Punkte aus den ersten drei Partien im Jahr 2018 erzielen. 

Es stellte sich von Beginn an ein klares Bild für die Zuschauer dar. Beide Teams agierten mit viel Respekt und belauerten sich einige Minuten. Der Gastgeber aus Sonnborn hatte mehr Ballbesitz und mehr Zug in die Offensive, bei uns haperte es leider im Übergangsspiel nach vorne, wo wir viel zu überhastet agierten.
So wurde der Druck seitens der Gastgeber mit Fortschreiten der Zeit immer größer und bei einer strittigen Szene in unserem Strafraum hätte es durchaus einen Handelfmeter für Sonnborn geben können.
Wir verteidigten bedingungslos und bei zahlreichen Standardsituationen gegen uns hatten wir vor allem bei einer Aktion Glück, als der Schuss eines Sonnborners gegen die Latte klatschte.
Wir schafften es zwar, den einen oder anderen Entlastungsangriff zu starten, aber richtig gefährlich vor dem Tor wurden wir nicht.
Mit diesem 0:0-Halbzeitstand ging es auch in die Pause. Nimmt man den Spielverlauf, war es ein für uns glücklicher Spielstand. Zudem mussten wir schon in der ersten Halbzeit unseren Spielführer Ufermann aufgrund einer Muskelverletzung auswechseln.

Die zweite Halbzeit startete eigentlich genau so, wie die erste Halbzeit aufgehört hatte. Die Sonnborner hatten mehr Ballbesitzanteile, wir agierten kompakt gegen den Ball und versuchten Räume zu schließen.
Leider musste der Spieler Heitmann ebenfalls das Feld kurz nach der Halbzeit mit einer Knieverletzung verlassen (51.), so dass wir schon ziemlich früh zweimal verletzungsbedingt wechseln mussten.
Dann überschlugen sich die Ereignisse. Nach einer Ecke für Sonnborn klärte Bingel stark auf der Linie, quasi im Gegenzug landete ein gezielter langer Ball von Maron auf den durchstartenden Schmieta, der diagonal zum Tor lief und das vielumjubelte 0-1 für unser Team erzielte (61.).
Der Gastgeber rannte nun auf unser Tor an und hatte kurz nach unserem Führungstreffer 2-3 gute Einschussmöglichkeiten, doch entweder unser Keeper Spranger parierte stark oder ein Dönberger war immer mit einem Körperteil dazwischen. Wir verteidigten bedingungslos jeden Angriff und warfen uns in jeden Ball.
Gerade in der Phase, als der Druck etwas abnahm und Sonnborn nicht mehr viele Ideen nach vorne zu haben schien, fiel dann der Ausgleich. Ein Sonnborner Spieler kam an der Strafraumgrenze zu Fall und der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter. Nachdem die erste Elfmeterausführung wiederholt werden musste, da einige Spieler zu früh in den Strafraum starteten, verwandelte Specht den zweiten Versuch zum 1-1 ins obere Eck (83.).
Unserer Mannschaft setzte dieses Tor in der Folgezeit etwas zu, so dass es erstmals eine kurze Phase der Unordnung gab. So drang ein Offensivspieler der Gastgeber seitlich in den Strafraum ein, sein flacher Querpass durchlief quer unseren gesamten Strafraum, der am langen Pfosten platzierte Eilenberger schlenzte den Ball ins lange Eck zur vielumjubelten 2-1 Führung für den Tabellenführer (86.).
So waren wir auf einmal innerhalb von drei Minuten auf die Verliererstraße geraten, gaben aber keineswegs auf. Es hagelte lange Bälle in die Verteidigungslinie der Sonnborner und sogar unser Keeper Spranger mischte kräftig mit.
So erhielten wir nochmal einen Eckstoß. Den stark ausgeführten, zum Tor gedrehten Eckball von Maron erwischte Dehn kurz vor der Linie und bugsierte den Ball zum 2-2 Ausgleich ins Netz (91.). Nun war auf der Dönberger Bank kein Halten mehr, so groß war der Jubel.
Der Schiedsrichter pfiff die Partie kurz danach ab. Was für ein kurioses Spiel! Trotz Sonnborner Überlegenheit gingen wir in Führung, der Sieg schien zum Greifen nahe, aber nur drei Minuten später waren wir einer Niederlage sehr nah, nur um diese mit der letzten Aktion noch abzuwenden.

Es war ein verdientes Remis für unser Team, auch wenn Sonnborn mehr vom Spiel hatte. Trotz zweier schwerwiegender Ausfälle im Laufe des Spiels verteidigten wir bedingungslos jeden Angriff und gaben uns auch nach dem Doppelschlag der Sonnborner keineswegs auf.

Ein wirklicher Riesendank gilt den Dönberger "Fans", die auch dieses Spiel zu einem Heimspiel machten. Nach dem Spiel feierten unsere Spieler dieses Last-Minute-Remis mit den Fans, was ein besonderer Anblick dieses Nachmittags war. HIERMIT MÖCHTE ICH MICH NOCHMALS IM NAMEN DES GESAMTEN TEAMS FÜR DIESE UNTERSTÜTZUNG BEDANKEN. 

Das nächste Topspiel steigt bereits Mittwoch, dem 14.03.2018 zuhause am Dönberg gegen Türkgücü Velbert (Anstoß: 20.00h). Hierbei geht es um einen absoluten Topfavoriten auf den Aufstieg, der sowieso schon qualitativ hoch besetzte Kader wurde in der Winterpause nochmals verstärkt. Wir werden versuchen ähnlich wie in Sonnborn über die komplette Distanz dagegen zu halten.

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 22. Spieltag

Sportfreunde Dönberg - TSV Einigkeit Dornap-Düssel 4:1 (2:1)

Aufstellungen und Torschützen

Bei deutlich milderen Temperaturen als zuletzt konnten sich die Sportfreunde Dönberg einen letztendlich nie gefährdeten 4:1-Erfolg gegen TSV Einigkeit Dornap-Düssel sichern.

Das Dönberger Team fand schlecht ins Spiel und musste die Anfangsphase den Gästen überlassen. Diese nutzten die sich bietenden Räume schnell und erzielten das 0:1 durch Stelzer. Kurz darauf streifte ein Kopfball der Gäste nur knapp über das Tor.

Danach fingen sich die Sportfreunde und es war extrem wichtig, dass schnell der Ausgleich erzielt werden konnte. Nach einem zunächst abgewehrten Schuss nach einer Ecke nahm Venturiello noch einmal Maß und der abgefälschte Schuss fand den Weg ins Tor.
In der Folge blieb Dönberg das spielbestimmende Team, ohne allerdings sehr gefährlich werden zu können. Dies änderte sich in der 32. Minute, als Güzel nach einer Balleroberung im Mittelfeld von Pieper stark freigespielt wurde, allein vor dem Dornaper Torwart auftauchte und überlegt ins lange Eck einschob.
Es war ein recht munteres Spiel, da beide Seiten den Weg nach vorne suchten. Sehr viele klare Torchancen sprangen allerdings nicht heraus, da oftmals der letzte Pass nicht ankam.

Auch der Start in die zweite Halbzeit gestaltete sich für das Dönberger Team holprig. Diesmal konnten die Gäste allerdings kein Kapital aus ihrer anfänglichen Überlegenheit schlagen.

Danach übernahmen die Sportfreunde wieder die Kontrolle über das Spiel. In der 59. Minute wurde Maron schön freigespielt. Eigentlich schien die Schussposition schon zu weit außen, aber der fulminante Knaller schlug hoch im kurzen Eck ein und überraschte den Torwart der Gäste völlig.
In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel zerfahrener. Beide Teams leisteten sich im Spiel nach vorne immer wieder Abspielfehler. Hinzu kam, dass der Schiedsrichter sich trotz gelbwürdiger Aktionen auf beiden Seiten mit Verwarnungen zurückhielt, so dass es ruppiger wurde. Dennoch gab die Dönberger Elf die Kontrolle über das Spiel zu keinem Zeitpunkt aus der Hand.
In der 91. Minute konnte Mbaba den Schlusspunkt setzen, als dem Torwart sein eher harmloser Schuss durch die Hände glitt und ins Tor kullerte.

Unter dem Strich stand ein verdienter Sieg der Dönberger Elf, die weite Teile des Spiels dominierte. Besonders positiv fiel auf, dass den Dornapern bis auf gelegentliche Distanzschüsse fast keinerlei Torchancen gewährt wurde, da in deren Aufbauspiel häufig Pässe abgefangen werden konnten bzw. entscheidende Zweikämpfe gewonnen wurden.

Mit diesem Sieg halten die Sportfreunde Dönberg Kontakt zur Spitze und können selbstbewusst am kommenden Donnerstag, den 08.03.2018, zum Nachholspiel bei Viktoria Rott antreten.

Autor: Sascha Kopp

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, Nachholspiel vom 17. Spieltag

Sportfreunde Dönberg - SC Velbert 2 1:1 (0:0)

Aufstellungen und Torschützen

Nachdem wir das Fußballjahr 2018 mit einem Sieg gegen BV Azadi Wuppertal gut begonnen hatten, erwartete uns nur drei Tage später die punktgleiche Zweitvertretung des SC Velbert am Dönberg.

Wir starteten gut in die Partie und hatten nach wenigen Minuten die erste Großchance, doch Marons Flachschuss streifte knapp am Pfosten vorbei.
Auch in der Folgezeit übernahmen wir die Kontrolle und es war dem Gast sichtbar anzumerken, dass dieser nicht ganz ins Spiel gefunden hatte. Wir konnten uns hinten des öfteren gut heraus kombinieren, jedoch haperte es etwas im Übergangsspiel nach vorne.
So Mitte der ersten Halbzeit kam der Gast aus Velbert besser ins Spiel und eroberte sich gute Anteile, aber auch hier kam es zu keiner nennenswerten Torchance.
Es entwickelte sich zunehmend eine Partie auf Augenhöhe mit wenigen Torraumszenen, da beide Teams gut und kompakt verteidigten.
So ging es auch mit diesem 0-0 in die Halbzeit und es hatte den Anschein, dass das erste Tor schon entscheidend werden könnte, so knapp ging es in diesem Spiel zu.

Die Anfangsphase der zweiten Halbzeit gehörte ganz unserem Team. Wir drückten die Velberter zunehmend in deren Hälfte, eroberten früh verlorene Bälle zurück und hätten zu diesem Zeitpunkt in Führung gehen können.
Nach einer Ecke streifte Venturiellos Schuss knapp über die Latte, bei einem weiteren Schuss verfehlte Maron das Tor nur knapp.
Wie auch in der ersten Halbzeit fing sich der Gast so Mitte der zweiten Halbzeit und verlagerte das Spiel wieder weiter vom eigenen Tor weg. Bei einer Szene konnte Spranger einen Schuss eines Velberter Spielers über die Latte lenken.
In der 74. Spielminute erhitzten sich dann die Gemüter. Nach einer Flanke wehrte ein Velberter Abwehrspieler den Ball mit der Hand ab und Maron legte sich den Ball zum folgerichtigen Elfmeter zurecht. Jedoch dauerte es einige Zeit bis dieser ausgeführt werden konnte, denn es kam zu Tumulten auf Höhe der Mittellinie zwischen Spielern beider Lager.
Als sich die Lage beruhigt hatte, trat Maron zum Elfmeter an und traf zum 1-0 (74.).
Die Velberter drückten jetzt jedoch vehement auf den Ausgleich und hatten zwei große Möglichkeiten zum Anschluss. Einen abgefälschten Schuss konnte Spranger noch entschärfen, ein Freistoß aus ca. 20 Metern klatschte an unsere Torlatte.
Der Ausgleich schien nur eine Frage der Zeit, auch weil wir es leider nicht mehr schafften, für etwas Entlastung zu sorgen. Jeder gewonnene Ball landete sofort wieder beim Gegner.
Aus einer solchen Situation entstand dann auch die Aktion des Ausgleichstreffers. Nach einem Fehlpass kam der Ball zum Spieler Schwarz, der mit einer "Flipper"-Aktion bis in unseren Strafraum vordrang. Irgendwie fand er den Ball ca. 12 Meter vor dem Tor wieder und traf zum späten 1-1 Ausgleich (86.).
Danach passierte nicht mehr viel und so sollten nach dem Spiel beide Teams punktgleich den Platz verlassen.

Es war ein interessantes Spiel, in dem beide Seiten für gewisse Phasen die Überhand hatten. Daher kann man von einem leistungsgerechten Remis sprechen. Ärgerlich war lediglich die Tatsache, dass der Ausgleich zum einen sehr spät fiel, aber auch dass sich unser Team durch Unruhe in der Schlussphase vom eigentlichen Spiel etwas ablenken ließ.
In einem Spiel, in dem wir stets stabil agierten, kassierten wir leider in einer etwas "chaotischen" Phase den Ausgleich, in der man gehörig unter Druck geriet.

Nachdem das Spiel gegen Beyenburg ausgefallen ist, steht auch bereits fest, dass das für morgen (28.02.2018) angesetzte Nachholspiel gegen Türkgücü Velbert ebenfalls nicht stattfinden kann.
Es bleibt abzuwarten, ob das angesetzte Meisterschaftsspiel gegen TSV Einigkeit Dornap-Düssel am Sonntag, den 04.03.2018, wirklich angepfiffen werden kann.

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 20. Spieltag

Sportfreunde Dönberg - BV 1885 Azadi Wuppertal 4:1 (0:1)

Bei sonnigem Wetter und klirrend kalten Temperaturen erwartete die erste Mannschaft der Sportfreunde Dönberg den starken Aufsteiger BV 1885 Azadi Wuppertal.
Glücklicherweise war der Platz frei von Schnee, so dass der Austragung des Spiels diesmal nichts im Wege stand.

Der Gast von der Kaiserhöhe begann bissig sowie entschlossen und sorgte so recht früh für erste Gefahr vor dem Dönberger Tor. Die Sportfreunde konnten sich erst nach einiger Zeit vom Druck befreien, kamen selbst aber nicht in aussichtsreiche Abschlusspositionen.
Die Abwehr der Spieler von BV 85 wirkte allerdings nicht sattelfest bei Standardsituationen. Gleich zweimal hatte Dönberg die Möglichkeit, nach einem Freistoß per Kopf zu treffen, was aber nicht gelang.
In der 35. Minute erzielte BV 85 mit dem schönsten Spielzug der ersten Halbzeit die Führung. Cebba konnte über eine schnelle Kombination freigespielt werden und behielt vor Keeper Spranger die Nerven.
Nach diesem Gegentreffer wurde Dönberg aktiver und konnte BV 85 stärker unter Druck setzen, ohne jedoch was Zählbares mitzunehmen, so dass es mit dem knappen Rückstand in die Halbzeit ging. Dieser war aus Dönberger Sicht nicht zwingend nötig, aber aufgrund des beherzten Auftritts für BV 85 auch nicht unverdient.

Die zweite Halbzeit begann zunächst ausgeglichen. Mit zunehmender Spielzeit konnte sich Dönberg aber immer mehr Vorteile erarbeiten.
Nachdem zwei gute Chancen noch vergeben wurden, tauchte Güzel in der 58. Minute alleine vor dem gegnerischen Keeper auf und erzielte das 1:1.
Nur fünf Minuten später wurde erneut die schon angesprochene Schwäche des Gastes bei Standardsituationen offenbar und Jeuter konnte aus kurzer Distanz völlig unbedrängt zum vielumjubelten 2:1 einnetzen.
BV 85 versuchte in der Folge, noch einmal Druck aufzubauen, aber die Kräfte schienen Mitte der zweiten Halbzeit zu schwinden. Die Pässe kamen nicht mehr genau, mehrere Spieler mussten wegen Wadenkrämpfen behandelt werden und auch die spielerische Grundordnung ging verloren.
Lange konnte das Dönberger Team diesen Umstand nicht nutzen, da zahlreiche sich bietende Kontersituationen nicht sauber zu Ende gespielt wurden und eine frühzeitige Entscheidung somit verpasst wurde.
Erst in den letzten Minuten, als das Team von BV 85 völlig auseinander brach, konnte Maron mit zwei Treffern auf 4:1 erhöhen.

Unter dem Strich gelang dem Dönberger Team gegen einen wie erwartet starken Gegner ein letztendlich verdienter Sieg, der durch eine Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit gesichert werden konnte und am Ende sogar noch höher hätte ausfallen können.
Unnötigerweise blieb das Spiel bis in die Schlussphase offen, da zu viele gute Kontersituationen leichtfertig vergeben wurden.

Bereits am kommenden Mittwoch, den 21.02.2018, empfangen die Sportfreunde Dönberg die Zweitvertretung des SC Velbert zum Nachholspiel.

Autor: Sascha Kopp

 

Erste Mannschaft unterliegt gegen TSV Union Wuppertal

Insgesamt fehlte beim 0:2 letztendlich die Durchschlagskraft

Aufstellungen und Torschützen

Nach der überzeugenden Leistung bei DITIB Solingen erwartete uns der nächste Bezirksligist. Der Aufsteiger Union Wuppertal kämpft aktuell um den Ligaverbleib in der Bezirksliga.

Die Gäste von Union legten zu Beginn ein gutes Tempo vor und drückten uns weit in unsere Hälfte zurück. Bei diversen Angriffsaktionen der Gäste konnten wir in höchster Not klären.
Bei der größten Chance scheiterte ein Gästespieler nach einer flachen Hereingabe freistehend aus wenigen Metern.
Wir hatten zu Beginn Probleme, uns auf den Gegner einzustellen und dies dauerte so einige Zeit.
Wir kamen nicht richtig ins Spiel und konnten uns gegen den kompakten Block der Gäste bis zur Halbzeit keine nennenswerten Chancen erarbeiten. Aber wir nach ca. 20 Minuten gewisse Mittel und standen selbst defensiv sicher und kompakt.
So passierte bis zur Halbzeit nicht mehr viel. Der Gast von Union hatte mehr Ballbesitz, hatte zudem generell mehr vom Spiel und auch die besseren Torgelegenheiten. Eine Gästeführung wäre allemal verdient gewesen.

In der Halbzeit war uns bewusst, dass wir im zweiten Abschnitt für mehr Entlastung und Torgefahr sorgen mussten, um dem Gegner Paroli zu bieten und dieses sollten wir auch gut in die Tat umsetzen.
Leider gerieten wir in unserer besten Phase in Rückstand. Nach einer Flanke von der rechten Seite konnte Nauss einen unserer Spieler umspielen und zum 0-1 einschieben (51.).
Wir gaben uns jedoch keineswegs auf und konnten uns in der Folgezeit einige hochkarätige Chancen erspielen. Bei der ersten Gelegenheit setzte sich Maron gut durch, sein Schuss war jedoch zu zentral platziert, so dass der Gästekeeper diesen entschärfen konnte.
Bei zwei weiteren Aktionen tauchte Pepke alleine vor dem Gästetor auf. Bei der ersten Gelegenheit schoss er drüber, bei der zweiten Aktion konnte er den weit herausgeeilten Union-Torwart nicht überwinden.
Wir befanden uns nun in unserer besten Spielphase und verlagerten das Spielgeschehen zunehmend in die Hälfte der Gäste. Bei einer Ecke konnten wir den Ball nicht entscheidend über die Linie drücken und verfehlten das Tor.
Union kam dann auch aufgrund entstehender Räume in unserer Defensive zu wenigen Kontergelegenheiten. Bei einer dieser Aktionen hielt uns Spranger mit einer Fußabwehr im Spiel.
Quasi mit dem Schlusspfiff konnte Union das Spiel mit einem Konter entscheiden und Nauss seinen zweiten Treffer zum 0-2 erzielen (88.).
Bis zum Abpfiff seitens des Schiedsrichters passierte nicht mehr viel.

Nimmt man beide Halbzeiten, geht der Sieg für Union absolut in Ordnung. Wir hatten in der ersten Halbzeit quasi keinen Torschuss zu verzeichnen. In der zweiten Halbzeit wurden wir offensiv durchschlagskräftiger und hätten bei den bestehenden klaren Torchancen durchaus ein oder mehrere Tore erzielen müssen.
Erfreulich wiederum die Tatsache, dass wir das Spiel gegen einen höherklassigen Gegner bis zum Schluss offen gestalten konnten. Zudem war die Reaktion des Teams nach dem 0-1 lobenswert.
Nichtsdestotrotz gilt es, die erste Halbzeit und gewisse Nachlässigkeiten in der zweiten Halbzeit aufzuarbeiten um diese Schwächen bis zum Saisonstart am 04.02.2018 gegen SC Velbert II zu minimieren.

Unser nächstes und letztes Testspiel steigt am Sonntag, den 28.01.2018 bei TSV Fichte Hagen. Der A-Ligist aus dem Raum Westfalen spielt in der dortigen Liga um den Aufstieg und hat eine ähnliche Punktebilanz vorzuweisen wie unser Team.
Ein guter Test und eine gute Generalprobe, bevor die Rückrunde direkt mit einem Topspiel startet.

Autor: Daniele Varveri

 

Im zweiten Test schlägt die erste Mannschaft auch einen Bezirksligisten

Am Ende heißt es 3:2 gegen DITIB Solingen

Aufstellungen und Torschützen

Nach dem ersten Testspielsieg beim SC Unterbach erwartete uns mit DITIB Solingen ein Team, das in der Düsseldorfer Bezirksliga aktuell um den Aufstieg mitspielt und auf dem 4. Tabellenplatz rangiert.

Demnach übernahm der Gastgeber schnell die Kontrolle im Spiel und ließ den Ball gut in den eigenen Reihen laufen. Wir hingegen hatten gute Umschaltmomente nach Ballverlusten der Solinger und kamen zu guten Gelegenheiten.
Bei der größten Chance von DITIB köpfte ein Spieler der Gastgeber den Ball nach einer Ecke an die Latte. Bei zwei weiteren Aktionen konnte man grobe Schnitzer unsererseits in Form von zwei verunglückten Rückpässen nicht ausnutzen.
In der Zwischenzeit konnten wir sogar in Führung gehen. Nach einem Eckball kam der Ball zu Mike Maron zurück, der diesen scharf ins Tor zum 1-0 aus unserer Sicht schoss.
Bei einer Umschaltaktion wurde Maron über die rechte Seite geschickt, seine flache Hereingabe bugsierte ein Solinger Abwehrspieler ins eigene Tor.
So stand es zur Halbzeit 2-0 für unser Team. Der Gegner hatte mehr Ballbesitz und auch die klareren Möglichkeiten, wenn auch nicht viele. Wir wiederum standen defensiv gut sortiert und waren über Gegenangriffe immer wieder gefährlich.

Der Gegner aus Solingen kam nach der Halbzeit sehr engagiert auf den Platz und erhöhte den Druck schon früh in unserer Hälfte. Wir schafften es jedoch, klarere Möglichkeiten für DITIB zu verhindern, hätten sogar früh auf 3-0 erhöhen können, jedoch entschied sich Güzel zu einem Querpass, anstatt entschlossen den Torabschluss zu suchen.
Es gestaltete sich ein ähnliches Bild wie auch in der ersten Halbzeit. DITIB kombinierte gut und und schnell, wir standen jedoch defensiv stets sortiert.
Trotzdem ließen wir uns das 2-Tore-Polster schnell nehmen. Beim 1-2 schloss ein Solinger Spieler aus kurzer Distanz mit einem Schuss ins lange Ecke ab, beim 2-2 konnten wir nach einer Ecke nicht gut genug klären und so war die Führung dahin.
Der Gastgeber hielt den Druck hoch und es entwickelte sich ein ansehnliches Spiel mit Wettkampfcharaker, so dass kein Team hier verlieren wollte.
Die klareren Chancen zur Führung lagen auf unserer Seite. Nach flacher Hereingabe von Yoka scheiterte Schmieta aus kurzer Distanz am Pfosten. Nach einem tiefen Ball in den Rücken der Abwehr versuchte Güzel den Ball am Tor vorbeizuspitzeln, doch die Distanz zum Tor war zu groß.
Schließlich dann die verdiente Führung. Nach einer von den Spielern abgesprochenen Freistoßvariante legte Venturiello quer auf Heitmann, dessen sehenswerter Distanzschuss setzte sich zur 3-2 Führung für unser Team ins Netz.
Bis zum Ende hin konnten wir die Solinger vom eigenen Tor weghalten und hatten noch 1-2 Kontermöglichkeiten, die jedoch ungenutzt blieben.

Am Ende steht ein keinesfalls unverdienter 3-2 Sieg zubuche. Gegen den ambitionierten Bezirksligisten hatten wir zwar weniger Ballbesitz und Spielanteile, doch zum Ende hin sogar die klareren Tormöglichkeiten zu verzeichnen.
Wir können aber von Glück reden, dass DITIB Solingen teils grobe Fehler in der ersten Halbzeit nicht zu nutzen wusste.
Als jedoch dann alles nach dem 2-2 für eine Wende sprach, übernahm unser Team wieder die Kontrolle und konnte das Spiel für sich verbuchen.
Mehr als das Ergebnis stimmt die Art und Weise für den weiteren Verlauf positiv, wohlwissend dass wir gewisse Nachlässigkeiten vor dem eigenen Tor abstellen müssen, um nicht unnötig ins Hintertreffen zu geraten.

Unser nächstes Testspiel findet am Mittwoch, dem 24.01.2018 zuhause gegen den TSV Union Wuppertal statt (Anstoß: 20.00h).

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft siegt im Testspiel deutlich

SC Unterbach - Sportfreunde Dönberg 0:4 (0:3)

Aufstellungen und Torschützen

Nachdem wir quasi geschlossen am Vortag an der Siegergala der Hallenstadtmeisterschaft 2018 in der HAKO - Eventarena teilgenommen haben, zog es uns zum ersten Testspiel zum Düsseldorfer A-Ligisten SC Unterbach.
Zu Beginn gab es Findungsschwierigkeiten im Team und so dauerte es seine Zeit bis wir die Kontrolle im Spiel übernehmen konnten. Dies war dann so ab der 15. Minute der Fall, zu dem Zeitpunkt lagen wir jedoch schon in Front.
Nach einer Ecke vollendete Venturiello zum 1-0 (11.).
Ab der 15. Minute ließen wir den Ball dann passabel in unseren Reihen laufen, konnten den Gegner etwas anlocken, um dann Spieler hinter den angreifenden Düsseldorfer Angriffsspielern freizuspielen.

So konnten wir die Führung bis zur Halbzeit sogar auf 3-0 ausbauen.
Nach einem schönen Gassenpass startete Güzel in die Tiefe und schloss zum 2-0 für unser Team ab (30.).
Nur 4 Minuten später wurde Venturiello angespielt, legte sich den Ball per Finte auf den linken Fuß und der Ball landete im langen Eck zur 3-0 Führung (34.).
So ging es dann auch in die Halbzeit und mit fortlaufender Spielzeit konnten sich auch die Neuzugänge Schmieta und Peltzer immer besser in unser Spiel integrieren.

Die zweite Halbzeit wirkte auch aufgrund vieler Wechsel auf beiden Seiten etwas zerfahren. Die Unterbacher machten nun etwas mehr Druck und verlagerten das Spielgeschehen in unsere Hälfte, waren jedoch im Torabschluss nicht zwingend genug. Bei der größten Chance scheiterte ein Unterbacher Spieler aus kurzer Distanz an der starken Reaktion unseres Keepers Tim Spranger.
Wir hatten nach Balleroberungen immer wieder die Möglichkeit, in Überzahlangriffen das Spiel zu entscheiden, spielten aber oft nicht entschlossen zu Ende. Bei den größten Möglichkeiten scheiterte der eingewechselte Rode einmal am Torwart der Gastgeber, bei der zweiten Gelegenheit ließ Güzel seinen Gegenspieler stark aussteigen, verfehlte aber das Tor.
Quasi mit dem Schlusspfiff konnten wir nach einer schönen Kombination das 4-0 per Distanzschuss von Mbaba erzielen (90.).

Ein verdienter Testspielsieg gegen einen A-Ligisten, der bereits nächste Woche schon in den Meisterschaftsbetrieb einsteigt. Bis auf die Anfangsphase konnte man zumindest bis zur Halbzeit den Gegner dominieren. Jedoch ließen wir in der zweiten Halbzeit zu viele Abschlüsse des Gegners zu. Dies gilt es für die nächsten Testspiele zu vermeiden.

Alles in allem ein gelungenes Wochenende für unser Team.

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 16. Spieltag

ASV Mettmann 2 - Sportfreunde Dönberg 1:4 (0:1)

Aufstellungen und Torschützen

Nachdem wir vor zwei Wochen gegen den bis dahin Tabellenletzten FK Jugoslavija Wuppertal verloren haben, erwartete uns im nächsten Auswärtsspiel wiederum ein Team, welches auf dem letzten Tabellenplatz platziert ist. Wir waren also gewarnt, schon alleine deshalb, weil Zweitvertretungen aufgrund verschiedener "Leihgaben" immer schwierig einzuschätzen sind. Darüber hinaus hat dieser Gegner den Top Teams der Liga auf eigenem Platz das Leben häufig schwer gemacht.

Bevor das Spiel los ging, ereigneten sich schon "kuriose" Szenen, denn beide Teams kamen bis ca. 30 Minuten vor dem Anpfiff nicht in ihre Kabinen. Der Platzwart hatte sich erst für 13:00 Uhr angemeldet und so fand die Besprechung im Freien statt.

Nach einem kurzen Aufwärmprogramm startete dann die Partie gegen ein "verstärktes" Team aus Mettmann.
Das Spiel verlagerte sich schon recht früh in die Mettmanner Hälfte und Mujkanovic hätte fast nach feiner Einzelleistung die Führung markiert. In einer weiteren Aktion setzte sich Pieper im Laufduell stark durch, scheiterte jedoch am Torwart der Gastgeber.
Der Führungstreffer für unsere Mannschaft kann dann unter der Marke "Geschenk" verbucht werden. Nachdem der Torwart einen Rückpass erst mit den Händen aufnehmen wollte, diese aber dann reflexartig zurückzog, rollte der Ball Richtung eigenes Tor. Mujkanovic hatte keine Mühe den Ball aus kurzer Distanz zur 0-1 Führung abzustauben (10.).
Auch in der Folgezeit blieben wir am Drücker und hätten die Führung schon frühzeitig ausbauen können oder sogar müssen. Nach einer weiteren Einzelleistung tauchte Mujkanovic alleine vor dem Tor auf, verlor aber etwas das Gleichgewicht und verfehlte das Tor. Wiederum Mujkanovic scheiterte danach am Mettmanner Torwart. Bei einer schönen Kombination legte sich Pieper auf dem Weg zum Tor leider den Ball etwas zu weit vor und konnte nicht erfolgreich abschließen.
Die Gastgeber hatten zwar offensiv nicht viele Abschlüsse, aber genug Qualität in den Reihen, um auch wenige Chancen in Tore umzumünzen. Nach einem Freistoß vom Strafraumeck für den ASV Mettmann traf dessen Spieler Gözen bei einem langgezogenen Freistoß nur den Pfosten.
Der Gegner presste uns nun immer früher, so dass wir zu vielen langen Bällen gezwungen waren. Konnten wir die Angreifer der Mettmanner einmal überspielen, offenbarten sich große Räume, um Angriffe auf das Tor der Gastgeber zu starten.
Bis zur Halbzeit sollte uns jedoch kein weiteres Tor gelingen. Die Führung war verdient und hätte aufgrund der oben beschriebenen Torchancen auch klarer ausfallen können.

Wie erwartet riskierte der ASV Mettmann auch durch Umstellungen noch etwas mehr, drückte uns sogar kurzzeitig in unsere Hälfte. Dabei sprang jedoch nur ein Schuss durch Inoue über das Tor heraus.
Nach einem Gegenangriff machte sich Mujkanovic wieder auf dem Weg zum Tor und überwand den Keeper mit einem Heber zum vielumjubelten 0-2 (53.).
Dieses Tor setzte den Gastgebern etwas zu, so dass ein Aufbäumen nicht erkennbar war.
Wiederum ein Gegenangriff bescherte uns die Vorentscheidung. Nach einem Pass durch Mujkanovic schloss Maron ins kurze Eck zum 0-3 für unser Team ab (65.).
Ab dann gab es eigentlich bis zur Schlussphase nicht mehr viele Torraumszenen zu sehen.
Ärgerlich war dann, dass wir uns trotzdem ein vermeidbares Gegentor fingen. Erst konnte eine Flanke nicht unterbunden werden, daraufhin verpassten wir es einen vakanten Ball im Strafraum zu klären. Die Chance ließ sich P. Eilenberger nicht nehmen und erzielte den Anschlusstreffer zum 1-3 (87.).
Wir konnten aber quasi mit der letzten Aktion des Spiels den alten Abstand wieder herstellen. Nach einer schönen Vorlage durch Mbaba staubte der eingewechselte Yoka zum 1-4 ab (90.).

Das Team konnte wieder eine gute Leistung abrufen und fuhr einen verdienten Auswärtssieg ein. Dies war aufgrund der vorherigen Heimspiele der Mettmanner sowie deren Spielerstärke keineswegs selbstverständlich, sondern dieser Sieg wurde sich mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung erarbeitet.
Bis auf eine kurze Phase nach der Halbzeit gerieten wir eigentlich nie unter Druck und ließen wenig zu. Auf der anderen Seite hätten wir in der ersten Halbzeit die Angriffe durchaus besser abschließen können, agierten dafür im zweiten Abschnitt recht effizient und spielten die Gegenangriffe sehr gut aus.

Aufgrund der Ergebnisse auf den anderen Plätzen konnten wir uns den 2. Platz erobern, was nach dem 16. Spieltag eine äußerst positive Platzierung darstellt. Noch wichtiger ist jedoch die Tatsache, dass unser Team auch diesmal recht stabil agierte und sich nur zwei Wochen nach der Niederlage am Opphof gegen FK Jugoslavija nicht überraschen ließ.
Trotzdem sollten wir uns durch diese Platzierung nicht blenden lassen, denn es gilt immer wieder solche Leistungen Woche für Woche zu bestätigen und sogar auszubauen. 

Am nächsten Sonntag hat die komplette Liga spielfrei. Am Sonntag, dem 03.12.2017, treffen wir in einem "direkten" Duell auf die Zweitvertretung des SC Velbert, die punktgleich nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz auf dem 3. Platz rangieren. Dieses kompakte, defensivstarke und höchst disziplinierte Team zu knacken wird ein schwieriges Unterfangen. 

Einmal mehr hoffen wir hier auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung unserer Anhänger. Eine gute "Kulisse" hat sich unser Team bis hierhin redlich verdient. Wir rufen dazu auf, die Anlage gut zu füllen und uns zu unterstützen und werden alles daran setzen dies mit einer guten Leistung zu honorieren.

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 15. Spieltag

Sportfreunde Dönberg - Langenberger SV 4:0 (2:0)

Aufstellungen und Torschützen

Nach der Niederlage in letzter Minute beim FK Jugoslavija aus der Vorwoche waren alle gewillt, Wiedergutmachung zu betreiben. Mit dem Langenberger SV erwartete uns ein Team auf "Augenhöhe" und darüber hinaus ein Gegner, den man getrost qualitativ zur Spitzengruppe zählen kann. Zudem verloren wir in der letzten Saison beide Duelle gegen diesen Gegner.

Kaum hatte das Spiel begonnen, entschärfte der Gästekeeper einen Schuss von Mujkanovic. Nur zwei Minuten später drehte Maron einen Eckball scharf Richtung Tor und beim Abwehrversuch des LSV-Keepers landete der Ball zum 1-0 im Netz (4.).
Auch in der Folgezeit blieben wir am Drücker und hatten durch Mujkanovic eine weitere Großchance. Anstatt abzuschließen hätte er hier den besser postierten Pieper einsetzen können.
Dann ereignete sich eine Szene, die für Aufregung bei den SFD-Spielern und Anhängern sorgte. Bei einer weiteren Ecke visierte Mujkanovic den langen Pfosten an. Der anschließende Kopfball von Venturiello wurde vom Torwart des LSV zwar pariert, aber hinter der Torlinie, so dass es hier schon 2-0 hätte stehen müssen.
Die Gäste aus Langenberg fanden jetzt allmählich ins Spiel und drückten uns immer weiter in unsere Hälfte, so dass unsere Ballbesitz- und Entlastungsphasen immer weniger wurden. Jedoch agierte der LSV im Abschluss recht harmlos und konnte sich bis auf einen Distanzschuss und einen durch Spranger gut parierten Freistoß keine ernsthaften Chancen herausspielen.
Lediglich bei einem Flankenversuch reklamierte man lautstark auf Handelfmeter, jedoch spielte unser Abwehrspieler den Ball mit der Schulter.
Bei Gegenangriffen schien der Gast recht anfällig und so konnten wir das Ergebnis ein paar Minuten vor der Halbzeit ausbauen. Nach schöner Vorarbeit von Maron tauchte Mbaba alleine vor dem Tor auf und erhöhte auf 2-0 (37.). Fairerweise sollte man dazu sagen, dass das Tor zumindest abseitsverdächtig erschien. 

Mit dieser verdienten 2-0-Führung ging es auch in die Halbzeit. Nimmt man den Spielverlauf und vor allem die Torchancen bis hierhin, gab es an der Führung nichts auszusetzen. Jedoch merkte man, dass der Gast vom LSV genug Qualität inne hatte, um das Spiel umzubiegen.
Mit Beginn der zweiten Halbzeit erhöhte der LSV den Druck und drang vehement auf den Anschlusstreffer. Es änderte sich jedoch nicht viel daran, dass man im Abschluss zu harmlos agierte. Die größeren Chancen waren durch Gegenangriffe auf unserer Seite. Nach Balleroberung und Vorlage durch Bingel verpasste Mujkanovic die Vorentscheidung.
Dann folgte die nächste strittige Szene mit Auswirkungen. Nach einer erneuten Flanke reklamierte der Gast wiederum auf Handelfmeter, der in dieser Szene durchaus vertretbar schien. Aufgrund anhaltender Proteste wurde der Trainer des Langenberger SV vom Schiedsrichter des Innenraums verwiesen.
Bei der größten Chance für die Gäste traf Hajric aus knapp elf Metern nur den Pfosten Hier hätte noch einmal Spannung aufkommen können.
Doch dann fiel die Vorentscheidung zu unseren Gunsten. Mbaba schien auf der linken Seite gegen mehrere Spieler isoliert, steckte aber einen starken Pass in die Tiefe auf Mujkanovic durch, der den Keeper zum 3-0 überwand (63.).
Mit diesem 3-0 war die Gegenwehr des Gegners quasi gebrochen. Bei einem weiteren schön vorgetragenen Angriff passte Maron stark auf Mujkanovic, der zum 4-0 vollendete (72.).
In der Folgezeit hätten wir das Ergebnis durchaus noch höher gestalten können, waren jedoch nicht konsequent genug in unseren letzten Aktionen.

So ging das Spiel mit einem verdienten Sieg zu Ende. Wir dominierten weite Teile des Spiels und hatten viele Großchancen zu verzeichnen. Jedoch hätte das Spiel auch aufgrund der vorhandenen Qualität des Gegners nochmals spannend werden können. Es gab vor allem in der ersten Halbzeit eine Phase, wo wir kaum mehr für Entlastung sorgen konnten.
Man muss dem Team jedoch positiv zusprechen, dass es auch in solchen Phasen nicht mehr viele Torchancen zugelassen hat und recht stabil wirkte.
Die Mannschaft hat die Niederlage der Vorwoche gut verkraftet und viele Punkte sehr gut umgesetzt. Dafür muss man dem Team ein Kompliment aussprechen.

Von Gästeseite gab es noch weit nach dem Spiel Diskussionen über den Unparteiischen, die unserer Meinung nach unverständlich waren. Betrachtet man die 90 Minuten, war es ein verdienter Sieg und da dürfte es keinerlei Diskussionen geben. 

Nächste Woche gastieren wir bei der Zweitvertretung des ASV Mettmann. Aufgrund der Vorwoche sind wir gewarnt, zudem erspielte sich der ASV Mettmann die Punkte bis jetzt allesamt auf heimischem Platz. Bei Zweitvertretungen weiß man zudem nie, auf was für ein Team man schlussendlich trifft. Wir gehen die Sache mit höchstem Respekt an.

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 14. Spieltag

FK Jugoslavija Wuppertal - Sportfreunde Dönberg 3:2 (1:2)

Aufstellungen und Torschützen

Ausgehend von den Zahlen in der Tabelle wäre eine leichte Aufgabe für die Sportfreunde zu erwarten gewesen. Allerdings war jedem klar, dass es nicht einfach werden würde. Und dies sollte sich letztendlich auch bewahrheiten.

Der FK Jugoslavija erwischte in einer hektischen Anfangsphase den besseren Start. Bereits nach wenigen Momenten kam der Gastgeber das erste Mal gefährlich vor das Tor, konnte die Möglichkeit aber nicht nutzen. Auf einem schwer bespielbaren Platz regierte auf beiden Seiten der Kampf. Die gefährlicheren Torraumszenen gehörten insgesamt dem FK Jugoslavija. Und so war es auch nicht unverdient, dass der Gastgeber nach 29 Minuten in Führung ging, als Prelic den Ball nach einer Ecke sehenswert in den Winkel beförderte. Dönberg kam bis dahin zwar einige Male bis in den gegnerischen Strafraum, aber gefährliche Abschlüsse auf das Tor blieben Mangelware.
Nach der Führung ließ sich Jugoslavija fallen, so dass die Sportfreunde mehr vom Spiel hatten und Druck aufbauen konnten. Mit dem ersten gefährlichen Schuss auf das Gehäuse traf Mbaba nach schöner Kombination zum Ausgleich. Nur wenig später drehte Mujkanovic gegen seinen alten Verein per Flachschuss das Spiel komplett, so dass die Sportfreunde eher glücklich mit einer Führung in die Kabine gingen.

In der zweiten Halbzeit begann Dönberg druckvoll. In den ersten 10 Minuten wurden gleich drei Hochkaräter vergeben, so dass die möglicherweise frühzeitige Entscheidung verpasst wurde.
Nach dieser druckvollen Anfangsphase kämpfte sich Jugoslavija wieder ins Spiel zurück, das wieder zunehmend hektisch wurde. Trotz aller Bemühungen gelang es Jugoslavija allerdings nicht mehr, sich große Chancen zu erarbeiten. Daher war es bezeichnend, dass der Ausgleich in der 74. Minute durch ein völlig unnötiges Eigentor zustande kam. Ufermann verlängerte einen eigentlich ungefährlichen Freistoß mit dem Hinterkopf über den verdutzten Keeper Spranger zum 2:2 ins Tor.
In den letzten Minuten des Spiels wollten beide Mannschaften mehr, aber Dönberg war das Team, das sich weitere hochkarätige Chancen erarbeitete und teilweise kläglich vergab. Auch Ufermann hatte zweimal die Möglichkeit, seinen Fauxpas wieder gut zu machen, erwischte nach scharfen Hereingaben den Ball jedoch nicht mehr voll.
Es kam wie daher, wie es kommen musste. Mit der letzten Aktion des Spiels traf der Gastgeber per Aufsetzer zum vielumjubelten Siegtreffer.

Da Jugoslavija bis zum Abpfiff um jeden Meter Boden gekämpft hat und besonders in der ersten Halbzeit durch die quirligen Stürmer häufig für Gefahr gesorgt hat, ist der Sieg sicher keineswegs unverdient zu nennen. Nachdem das Dönberger Team allerdings das Quäntchen Glück hatte, mit einer Führung in die Halbzeit zu gehen, hätte das Spiel aufgrund der zweiten Halbzeit niemals verloren gehen dürfen. 
Aufgrund eines bemerkenswerten Chancenwuchers in Verbindung mit individuellen Fehlern bzw. Aussetzern vor den entscheidenden Gegentoren musste sich das Dönberger Team geschlagen geben, während Jugoslavija den Erfolg fast wie den Gewinn der Meisterschaft feierte und die rote Laterne abgeben konnte.

Am kommenden Sonntag, den 12.11.2017, stellt sich der Tabellennachbar Langenberger SV auf dem Dönberg vor.

Autor: Sascha Kopp

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 13. Spieltag

Sportfreunde Dönberg - SV Bayer Wuppertal 7:0 (2:0)

Aufstellungen und Torschützen

Nach dem überzeugenden Sieg beim Aufsteiger in Gruiten, erwartete uns mit Bayer Wuppertal ein weiterer Gegner, der aktuell in unteren Tabellenregionen rangiert. Wir waren uns jedoch von vornherein bewusst, dass dies kein leichtes Unterfangen werden würde.

Dieser Anschein bestätigte sich in den 10-15 Minuten allemal. Der Gast aus Bayer agierte sehr spritzig, war in den Zweikämpfen präsenter und wir fanden in der Anfangsphase nicht gut ins Spiel.
Quasi genau in diese Phase hinein gingen wir jedoch in Führung. Nach einem tiefen Pass durch Maron umspielte Mujkanovic den Gästekeeper und schob zum 1-0 für unser Team ins Netz (13.).
Mit Fortschreiten der Spielzeit übernahmen wir immer mehr die Kontrolle, hatten mehr Ballbesitz und erarbeiteten uns nach und nach gute Tormöglichkeiten. Nach einem Eckball traf Mujkanovic nur die Latte, kurze Zeit später traf wiederum Mujkanovic nur den Pfosten des Bayer-Gehäuses.
Wir hätten die Führung in dieser Spielphase ausbauen müssen. Bei zwei weiteren Aktionen scheiterte Yoka zwei mal am Gästetorwart. Bei so vielen vergebenen Chancen hatte man ein ungutes Gefühl, dass sich eine alte Fussballweisheit bestätigen könnte.
Auf der anderen Seite ließ Bayer seine Gefährlichkeit in der Offensive immer wieder aufblitzen. Nach einem Schuss von der Strafraumlinie konnte Dehn mit dem Fuß abwehren. Der Ball sprang ihm von dort aus an die Hand, worauf die Gästebank einen Elfmeter forderte.
In einer weiteren Szene waren wir defensiv einmal etwas schläfrig. Ein im Toraus geglaubter Ball wurde von einem Bayer-Akteur noch in die Mitte auf einen völlständig freien Mitspieler geflankt, doch dieser entschied sich für einen Flugball, anstatt freistehend auf das Tor zu schießen.
Kurz vor dem Halbzeitpfiff konnten wir dann die Führung ausbauen. Mujkanovic traf mit einem sehenswerten Schuss ins lange Eck zum 2-0 (43.).

Dies bedeutete auch den Halbzeitstand. Waren wir die ersten 10-15 Minuten so gar nicht im Spiel, war die Führung aufgrund einer Vielzahl von Chancen allemal auch in dieser Höhe verdient.
Das Spiel sollte sich nach der Halbzeit nicht ändern. Wir blieben am Drücker und erhöhten schon ziemlich früh nach einem Eigentor der Gäste auf 3-0 (57.).
Mit diesem 3-0 war es dann quasi dahin mit der Gegenwehr des Gegners. Wir fuhren einen Angriff nach dem anderen auf. Erst traf Mujkanovic per Flachschuss zum 4-0 (68.), nur drei Minuten später erzielte er sein viertes Tor zum 5-0 (71.).
Durch weitere Tore von Heitmann (73.) und einem schön verwandelten Freistoß von Maron (90.) konnten wir schlussendlich das Spiel klar und deutlich mit 7-0 gewinnen.

Nimmt man die erste Halbzeit und die Leistung des Gegners, ist das 7-0 schon eine harte Strafe. Betrachtet man jedoch die Chancen unseres Teams, darunter drei Alumiumtreffer und einige starke Paraden des Bayer-Keepers, geht der Sieg so in Ordnung.
Man konnte bis auf die Anfangsphase des Spiels überzeugen, agierte defensiv wiederum stabil und trug einige schön herausgespielte Angriffe vor. Das Team konnte leistungstechnisch wiederum einen Schritt nach vorne setzen und erzielte den fünften Sieg in Folge. So konnte unsere Mannschaft auf den 4. Tabellenplatz vorrücken.

Nächsten Sonntag, dem 05.11.2017 treffen wir am Opphof auf den Bezirksligaabsteiger FK Jugoslavija Wuppertal. Dieses Team wartet aktuell noch auf den ersten Sieg der Saison, hat jedoch nur zwei Heimspiele (insgesamt sechs) verloren. Man hat auch diese Woche gesehen, dass man für jeden Sieg eine gute Leistung abrufen muss. Beim Auswärtsspiel auf der Asche am Opphof kann man ohne Tiefstaplerei vom einem sehr schwierigen Auswärtsspiel sprechen. 


Wir hoffen hier auf weiterhin zahlreiche, lautstarke Unterstützung unserer treuen Anhänger, um auch dieses Spiel in ein Heimspiel zu verwandeln.

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 12. Spieltag

TSV Gruiten - Sportfreunde Dönberg 0:4 (0:1)

Aufstellungen und Torschützen

Gegen den Aufsteiger aus Gruiten erwartete uns ein Gegner, der nach dem 3-2-Auswärtssieg gegen die Zweitvertretung des FSV Vohwinkel in der Vorwoche einiges an Selbstvertrauen tanken konnte.

Der Spielablauf wurde jedoch sofort ab den ersten Aktionen erkennbar. Der Gastgeber stand tief, sehr kompakt und versuchte es sehr oft mit langen Bällen in die letzte Linie.
Genau solch ein langer Ball rutschte einmal durch und ein Spieler der Gastgeber wurde kurz vor dem Strafraum von den Beinen geholt. Den fälligen Freistoß setzte ein TSV-Akteur nur knapp neben unser Tor.
Dies sollte für lange Zeit der einzige Torabschluss der Gruitener bleiben, denn fortan übernahmen wir die Kontrolle und ließen den Ball in unseren Reihen laufen.
Es war jedoch keineswegs einfach, Löcher in der kompakten Defensive des Gastgebers zu finden, daher musste wie so oft bei solchen Spielverläufen ein Distanzschuss herhalten. Unser Spieler Heitmann fasste sich ein Herz und hielt aus knapp 20 Metern mit einem Flachschuss drauf, der zum 0-1 im Tor der Gruitener einschlug (22.).
Bis zur Halbzeit änderte sich das Spielgeschehen nicht. Gruiten agierte tief, wir suchten Lösungen, um uns Torchancen zu kreieren, doch Großartiges sprang bis zur Halbzeit nicht mehr raus. Es schien alles so weit unter Kontrolle, aber aufgrund des Spielstandes war die Gefahr trotzdem gegeben, dass mal einer der vielen Schläge in unsere Abwehrreihe durchrutschen könnte und das Spiel kippt. Die Pausenführung war jedoch vollkommen verdient.

Wichtig war für unser Team dann, dass wir kurz nach dem Wiederanpfiff das Ergebnis hochschrauben konnten. Nach einem tiefen Pass auf Mujkanovic steckte dieser auf Maron durch, der zum 0-2 einschob (48.).
Doch der Gastgeber machte immer noch nicht den Anschein, offensiver zu agieren und ließ uns weiterhin gewähren. Nach einer Ecke von Mujkanovic köpfte Jeuter dann zum vorentscheidenden 0-3 ein (58.).
Dann folgte wohl die schwächste Phase unseres Spiels. Gruiten musste aufgrund des Ergebnisses mehr riskieren und dadurch kam etwas Hektik in die Partie. Wir behielten in dieser Phase nicht immer die Ordnung und agierten etwas zu offen, trotz der 3-0-Führung im Rücken.
Bis auf einen Freistoß aus dem Halbfeld, der an Freund und Feind im Fünfmeterraum vorbeirutschte, sprang aber chancentechnisch für den Gastgeber nicht viel heraus.
So setzte Mujkanovic quasi mit dem Schlusspfiff mit einem trockenen Fernschuss zum 4-0 den Schlusspunkt dieser Partie (90.). Wir hätten sogar noch weiter erhöhen können, doch Mbaba verpasste in der Nachspielzeit nach feiner Einzelleistung den Torerfolg.

Es war ein wichtiger Sieg gegen einen durchgängig kompakt agierenden Gegner aus Gruiten. Es war vor allem im ersten Durchgang nicht einfach, sich Torchancen zu kreieren. Das frühe 2-0 in der zweiten Halbzeit spielte uns in die Karten und wir fuhren am Ende einen souveränen, quasi nie gefährdeten Sieg ein. Wenn man dem Team etwas vorwerfen kann, dann die Tatsache, dass man nach dem 3-0 für eine kurzzeitige Phase etwas die Ordnung verlor. Jedoch kann man der Mannschaft für die gezeigte Leistung im Großen und Ganzen ein Kompliment aussprechen.

Am nächsten Sonntag, den 29.10.2017, treffen wir zuhause auf den SV Bayer Wuppertal. Man hat auch dieses Wochenende an den Ergebnissen gesehen, dass man nichts in der Liga geschenkt bekommt und man sich jeden Punkt hart erarbeiten muss. Dies wird auch nächste Woche so sein.

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 11. Spieltag

Sportfreunde Dönberg - TFC Wuppertal 2:0 (1:0)

Aufstellungen und Torschützen

Nach dem Heimsieg der Vorwoche gegen die Zweitvertretung des TSV Ronsdorf erwartete uns mit dem TFC Wuppertal eine Mannschaft, die überraschenderweise nicht im oberen Drittel der Tabelle zu finden ist, jedoch sämtliche 12 Punkte auswärts erspielen konnte.

Der Gast begann recht defensiv und tiefstehend und ließ uns von Beginn an gewähren. Unser Team begann sehr spielstark, mit teils ansehnlichen, temporeichen Angriffen, womit die Defensive des TFC so einige Probleme hatte.
Mujkanovic scheiterte mit einem Distanzschuss aus knapp 20 Metern am Pfosten des TFC-Gehäuses. Wir hatten in der Anfangsphase einige Torchancen zu verzeichnen, doch der Gästekeeper konnte einige Male sehenswert halten. Der Führungstreffer schien hier nur eine Frage der Zeit, so überlegen agierte unser Team in dieser Anfangsphase.
Dann fiel schließlich die verdiente Führung. Nach einem Eckball faustete der Torwart des TFC den Ball Richtung Strafraum. Heitmann setzte den Schuss von der Strafraumgrenze mit einem Flachschuss zur Dönberger 1-0 Führung ins Tor.
Wir gaben auch daraufhin klar die Spielrichtung vor und hätten durch Pieper die Führung ausbauen können, doch sein Schuss aus der zweiten Reihe verfehlte das Tor nur knapp.
Überraschenderweise nahm unser Team das Tempo nach ca. 25 Minuten aus dem Spiel und ließ den bis dahin chancenlosen Gast vom TFC zurück ins Spiel kommen. Die Gäste konnten sich zwar bis auf eine gefährliche Aktion keine Torchancen herausspielen, doch bei einigen Freistößen um den Strafraum herum hätte es dennoch gefährlich werden können.
Bei der besagten Chance des TFC legte sich Balde den Ball am herauseilenden Spranger vorbei, doch verfehlte das Tor aus zu spitzem Winkel.
Es boten sich unsererseits genügend potenzielle Torchancen nach Gegenstößen in Überzahl, doch leider führten wir diese Angriffe ganz ohne Tempo aus und konnten daraus keinen Profit schlagen.
Mit diesem 1-0 Halbzeitstand ging es auch in die Pause. Es war zweifelsfrei eine verdiente Führung, jedoch war die Leistung im zweiten Teil der ersten Halbzeit nicht mehr zufriedenstellend.

Das Bild änderte sich in der zweiten Halbzeit nicht. Es sei vorwegzunehmen, dass der TFC sich bis zum Ende des Spiels keine nennenswerte Chance mehr erspielen konnte, auch weil wir stabil und konsequent verteidigten.
Das Tempo im Spiel war überschaubar, wir konnten uns jedoch wiederum einige hochkarätige Chancen nach Konteraktionen erabeiten. Im Gegensatz zur ersten Halbzeit diesmal sogar gut ausgespielt, haperte es hier jedoch am Abschluss. Einmal Pieper und 2x Maron hätten für die Vorentscheidung sorgen können, scheiterten jedoch entweder am starken Gästetorwart oder verfehlten das Tor.
Mit der letzten Aktion des Spiels setzte Heitmann zu einem Sprint in die Tiefe an, erhielt den Ball und krönte seine Leistung mit dem Doppelpack zum 2-0 (90. + 1.).

Wie schon erwähnt war der Sieg verdient und schien nicht sonderlich in Gefahr, doch in Zukunft sollte man solche Spiele frühzeitiger entscheiden, um in der Schlussphase nicht noch Gefahr laufen zu müssen, unnötige Punkte zu verschenken. Bei der Qualität der Gästeoffensive hätte es wohl auch nicht vieler Großchancen benötigt, um einen Torerfolg zu erzielen.
Die Defensivleistung des gesamten Teams sowie die ersten 30 Minuten waren zufriedenstellend. Danach wurde das Tempo teilweise zu sehr runtergefahren, zudem muss bei Abschlüssen konsequenter agiert werden.
Letztendlich fuhr man wichtige drei Punkte ein und muss dem Team dafür ein Kompliment machen, denn der Gegner war keineswegs einfach zu bespielen. Zudem agierte man bei 1-0 Führung die letzten knapp 5 Minuten in Unterzahl, da sich Ufermann verletzte und es keine Wechseloption mehr gab.

Am nächsten Sonntag, dem 22.10.2017 treffen wir auf den Aufsteiger TSV Gruiten (Anstoß in Gruiten um 15.00h). Dieser Gegner ist uns aus dem Aufstiegsjahr bekannt, konnte gestern nach 0-2 Rückstand 3 wichtige Punkte in Vohwinkel einspielen und ist als gefährlich einzustufen.

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 10. Spieltag

Sportfreunde Dönberg - TSV Ronsdorf 2 2:1 (0:0)

Aufstellungen und Torschützen

Nach dem Last-Minute-Sieg bei der Zweiten Mannschaft des FSV Vohwinkel erwartete uns mit dem TSV Ronsdorf die nächste Zweitvertretung, diesmal auf dem heimischen Dönberg. Dieses Team wurde durch den kurzfristigen Spielausfall der ersten Mannschaft beim ASV Wuppertal (Unbespielbarkeit des Platzes) noch kräftig verstärkt. Jedoch war uns von vornherein bewusst, dass die Leistungsfähigkeit des Gegners nicht dem Stand der Tabelle entspricht.

Wir kamen gut ins Spiel, hielten den Gegner lange vom Tor fern und hatten viel mehr Ballbesitzanteile zu verzeichnen, dies auch, weil der Gegner sich kompakt zurückzog und auf Gegenstöße lauerte.
Es muss dazu gesagt, dass dabei keine Großchancen heraussprangen, jedoch agierte unser Team recht ansehnlich und konzentriert. Die Gäste aus Ronsdorf versuchten es stets mit langen Bällen in die Spitze, auf die wir uns jedoch gut einstellen konnten.
Nach einem langgezogenen Freistoß von Maron konnte der Gästekeeper Fiori (nicht zum letzten Mal in diesem Spiel) den Ball stark parieren. Nach einer Ecke scheiterte Izzo mit seinem Schuss an einem gut postierten Abwehrspieler.
Der Gast aus Ronsdorf hatte in der ersten Halbzeit auch zwei Abschlüsse zu verzeichnen. Ein Fernschuss aus knapp 20 Metern ging am langen Pfosten vorbei, bei der 2. Aktion tauchte ein Gästespieler alleine im Strafraum auf, konnte jedoch aus etwas spitzem Winkel das Tor nicht treffen.
Am Ende ging es, wie auch in der Vorwoche, mit einem torlosen Remis in die Halbzeitpause. Wir waren über die 45 Minuten gesehen das dominantere Team und hätten die Führung durchaus verdient gehabt. Zudem muss erwähnt werden, dass der Gast die Halbzeit niemals hätte mit 11 Mann zu Ende spielen dürfen, erlaubte sich ein TSV-Spieler doch gleich drei grenzwertige Foulspiele, was lediglich eine gelbe Karte und zwei mündliche Ermahnungen nach sich zog.

Nach der Halbzeit kam der Gast besser aus der Kabine und wir verloren etwas den Faden. Allerdings war auch nicht zu erwarten, dass es möglich sein würde, diesen Gegner problemlos über 90 Minuten zu dominieren. Die Überlegenheit wurde auch von den Ronsdorfern nicht in Großchancen umgemünzt.
Wir wiederum hatten zwei gute Gelegenheiten, die der überragende Gästekeeper Fiori entschärfen konnte. Bei der ersten Aktion flankte Welkner auf den langen Pfosten, den Kopfball von Mucchio konnte der Keeper mit einem starken Reflex abwehren. Bei der zweiten Aktion lenkte er einen Schuss aus der zweiten Reihe sehenswert über die Latte.
Etwas überraschend fiel dann die Gästeführung. Nach einer Ecke auf den langen Pfosten tauchte Heder nach einer erneuten Hereingabe alleine vor dem Tor auf und schob zum 0-1 für Ronsdorf ein (68.).
Man muss unserer Mannschaft zugute halten, dass man sich auch durch diesen Rückstand nicht aus der Bahn hat werfen lassen. Nach einer zum Tor gezogenen Ecke gelang uns fast der Ausgleich, wiederum konnte der Keeper halten.
Letztlich gelang uns dann doch der vielumjubelte Ausgleich. Nach einem Gewühle im Strafraum setzte der eingewechselte Mujkanovic einen Schuss aus ca. 11-12 Metern ins Netz zum 1-1 (79.).
Rein chancentechnisch passierte dann nicht mehr viel und wieder wurde eine Standardsituation entscheidend. Ein langgezogener Freistoß durch Mujkanovic erreichte Venturiello am langen Pfosten, seine Kopfballhereingabe konnte Ufermann aus kurzer Distanz zum 2-1 Führungstreffer über die Linie drücken (90.).

Wir konnten diese Führung über die Zeit retten und fuhren einen über 90 Minuten verdienten, aber aufgrund des Tores in der Schlussphase glücklichen Sieg ein. Es ist die Moral der Mannschaft zu loben, die einen Rückstand circa 20 Minuten vor Schluss gut wegstecken und sogar noch zu einem Sieg drehen konnte. Konnte man die mannschaftliche Geschlossenheit und die Disziplin in der Arbeit gegen den Ball aus der Vorwoche mit in dieses Spiel nehmen, wusste man diesmal auch spielerisch teilweise zu überzeugen. Es bedarf jedoch noch besserer Abläufe um die Überlegenheit, vor allem in den ersten 25 Minuten, noch in eine Führung umzumünzen. Der Gast aus Ronsdorf war auch in gewissen Spielphasen am Drücker und agierte stets stabil, doch unser Team hielt dagegen und konnte die große Gefahr vom eigenen Tor weghalten.

Danke auch an den Dönberger Anhang für die lautstarke Unterstützung, die unser Team stets nach vorne trieb. 

Das nächste Spiel findet am Sonntag, dem 15.10.2017 wiederum am Dönberg gegen den TFC Wuppertal statt. Als Aufstiegskandidat gehandelt, rangiert dieses Team mit 12 Punkten (ein Spiel weniger) im Tabellenmittelfeld, was wohl hauptsächlich der Heimschwäche geschuldet ist. Dieses Team fuhr bis jetzt die gesamte Punktzahl auf fremden Plätzen ein. Wir hoffen auf einen weiteren Schritt nach vorne, um auch diesem Team das Leben schwer zu machen.

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 9. Spieltag

FSV Vohwinkel 2 - Sportfreunde Dönberg 0:1 (0:0)

Aufstellungen und Torschützen

Nach der desolaten Vorstellung im Heimspiel gegen den SSV Germania, war eine klare Reaktion unseres Teams gefragt. Es stand uns ein schwieriges Auswärtsspiel gegen die Zweitvertretung des FSV Vohwinkel bevor. Hatten wir sowieso schon Ausfälle zu beklagen, kam es im Abschlusstraining noch dicker. Cem Güzel zog sich einen Bänderriss zu und fällt wohl 3 Monate aus. Bei einem Pressschlag musste auch Bingel das Training vorzeitig abbrechen und fiel mit einer Bänderverletzung ebenso für das Spiel an der Lüntenbeck aus. Wir wünschen beiden Spielern eine schnelle Genesung.

Um es vorwegzunehmen: Es war in der 1. Halbzeit ein relativ chancenarmes Spiel. Der Gastgeber konnte sich einige Male durchspielen, ein richtig gefährlicher Abschluss sprang jedoch nicht heraus. Wir hatten im Gegenzug eigentlich vielversprechende Balleroberungen zu verzeichnen, doch auch hier haperte es schlussendlich an den letzten Aktionen. Lediglich bei zwei Aktionen wurden wir gefährlich. Nach einer Ecke scheiterte Izzo am Torwart der Gastgeber, bei der zweiten Chance legte Mucchio uneigennützig quer auf Maron, dessen Schuss aus knapp 10 Metern konnte der Torwart parieren.
So ging es mit diesem leistungsgerechten 0-0 in die Pause. Man merkte beiden Teams an, dass man sich verstärkt einer sauberen Defensivarbeit widmete, haben doch beide Teams bis hierhin schon viele Gegentore in der laufenden Saison kassiert.

In der zweiten Halbzeit wurde der Gastgeber aus Vohwinkel dominanter in den Spielanteilen, jedoch auch immer offener in deren Defensive. So gerieten wir bei einigen Hereingaben über außen unter Druck, konnten aber immer noch rechtzeitig aus der Gefahrenzone klären. Auf der anderen Seite offenbarten sich große Räume im Rücken der FSV-Abwehr, doch leider konnten wir vielversprechende Angriffe, teilweise sogar in Überzahl, nicht bis zum Ende durchspielen, so dass potenzielle Großchancen erst gar nicht mit einem Torabschluss abgeschlossen wurden.
Als sich die Gemüter in einer "heißen Phase" des Spiels etwas erhitzten, gab es dann einen Foulelfmeter für den FSV Vohwinkel. Zu unserem Glück konnte Spranger diesen Elfmeter halten und verlieh unserem Team nun noch einmal den letzten Schwung, um noch an den Sieg zu glauben.
Als alles auf ein 0-0 Remis hinauslief, entschied dann eine Standardsituation das Spiel zu unseren Gunsten. Eine langgezogene Ecke von Maron landete im Winkel und brachte uns schlussendlich doch einen wichtigen Auswärtssieg (90.). 

Die Freude beim Team und den mitgereisten Anhängern war groß, vor allem, weil das Spiel mit dem Foulelfmeter für den FSV Vohwinkel in der 80. Minute eine ganz andere Wendung hätte nehmen können.
Unsere Mannschaft konnte jedoch über die gesamte Spielzeit im kompletten Mannschaftsverbund defensiv überzeugen und ließ bis auf wenige Ausnahmen nicht viel zu. Man konnte sich zudem rein von der Körperspannung, der mannschaftlichen Geschlossenheit und der Disziplin in der Defensivarbeit für die schlechte Leistung der Woche rehabilitieren und das Punktekonto aufbessern.
Man kann diesen Sieg gerne als glücklich einstufen, aber keineswegs unverdient.  

In diesem Sinne gilt unseren Anhängern wiederum ein großer Dank. Man kann getrost sagen, dass schätzungsweise 3/4 der Zuschauer Dönberger Anhang waren, die das Team über die gesamte Spielzeit unterstützt und nach vorne gepeitscht haben. 

Unser nächstes Spiel steigt nächsten Sonntag, den 08.10.2017, gegen die Zweitvertretung des TSV Ronsdorf (Anstoß: 15.30 Uhr am Dönberg). Tabellarisch hinter uns anzutreffen, handelt es sich bei diesem Team um ein spielstarkes und diszipliniertes Team. Der Tabellenstand gibt nicht die Stärke dieser Mannschaft wieder, doch unser Team wird alles daran setzen nicht das dritte Heimspiel in Folge in den Sand zu setzen.

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 8. Spieltag

Sportfreunde Dönberg - SSV Germania 1900 1:6 (0:1)

Aufstellungen und Torschützen

Nach dem auch für die Moral wichtigen Sieg auf der Eschenbeek blieb es abzuwarten wie unser Team sich gegen Aufstiegskandidaten vom Freudenberg aus der Affäre ziehen würde. Es war im Nachhinein quasi ein Deja-vú Erlebnis der letzten Heimniederlage gegen den SC Sonnborn.

Das Spiel hatte kaum begonnen und schon liefen wir der Musik hinterher. Nach einer langgezogenen Flanke konnte der Spieler Bünte am langen Pfosten ziemlich frei zum 0-1 für Germania einköpfen (4.).
Auch in der Folgezeit präsentierte sich der Gast spiel- und einsatzfreudiger. Unser Team investierte viel zu wenig für dieses Spiel.
So hätte Gästestürmer Derbel schon früh für klare Verhältnisse sorgen können, doch sein erster Schuss ging knapp über das Tor, beim zweiten Versuch setzte er einen Lupfer an, den Spranger aber parieren konnte.
So Mitte der ersten Halbzeit kamen wir besser ins Spiel und es war ein Hauch von Ehrgeiz und Einsatzwillen zu erkennen, jedoch ließen wir den Ball viel zu langsam zirkulieren, so dass wir den Gast bis auf wenige Ausnahmen vor keine großen Aufgaben stellten. In der gesamten ersten Halbzeit sprang bis auf einen eher harmlosen Distanzschuss von Mujkanovic nicht viel heraus.
Mit diesem 0-1 Rückstand ging es auch die Halbzeit. Zum einen hatte man den Anschein, als ob Germania nicht mal eine Top Leistung abrufen musste, um auf dem Dönberg in Führung zu liegen, zum anderen war die Leistung unseres Teams meilenweit von zufriedenstellend entfernt.

Wie schon vor zwei Wochen beim Heimspiel gegen Sonnborn kamen wir auch diesmal motiviert aus der Kabine und stellten den Gast durch intensiveres und zielstrebigeres Angriffsspiel vor Problemen. Doch bei aller Überlegenheit in einer Phase von 10-15 Minuten sprang lediglich eine Großchance heraus. Nach einer kurz getretenen Ecke durch Mujkanovic traf der eingewechselte Karanovic nur die Latte.
Bei einem Vorstoß von Germania leisteten wir uns einen groben Schnitzer und Sasse konnte aus wenigen Metern zum 0-2 einschieben (62.) und für eine Vorentscheidung sorgen.
Zu allem Überfluss kassierte der eingewechselte Karanovic nach seinem zweiten Foul eine folgerichtige Ampelkarte und wir spielten (wie auch vor zwei Wochen) früh mit einem Mann weniger (65).
Mit einem Mann weniger und einem 2-Tore-Rückstand ist es zwar schwierig, ein Spiel umzubiegen, jedoch gab sich unser Team komplett auf und kurze Zeit später staubte Okutan zum 0-3 ab (67.).
Nachdem wir ab der 71. Minute schon dreimal gewechselt hatten, musste Maron mit leichten Kreislaufproblemen das Feld verlassen und wir spielten die Schlussphase (hier auch Parallelen zum Heimspiel gegen Sonnborn) mit nur noch acht Feldspielern zu Ende.
Nach einem schön vorgetragenen Gegenstoß vollendete wiederum Sasse zum 0-4 (74.)
Es war nur noch Schadensbegrenzung angesagt, doch auch in doppelter Unterzahl gelang uns durch einen Gegenangriff der Ehrentreffer durch den eingewechselten Izzo (81.)
Der Gast vom Freudenberg konnte noch zwei Treffer zum Endresultat von 1-6 erzielen (1-5 Ottenbruch in der 84. Minute, 1-6 Sasse in der 86. Minute).

Am Ende stand eine verdiente und klare Niederlage zubuche. Eine gute Viertelstunde reicht bei weitem nicht aus, um einer Mannschaft wie dem SSV Germania gefährlich zu werden und leider ließ die gesamte Körpersprache, sowie Engagement über die gesamte Spielzeit zu wünschen übrig.
Sicherlich war es schwierig, das Spiel wiederum in Unterzahl zu beenden, doch zum einen hat man sich dies selbst zuzuschreiben, zum anderen heißt eine Unterzahl nicht immer, dass man am Ende abgeschossen werden muss.
Nach diesem Auftritt muss man ganz klar den Blick wieder nach unten richten und sich erst mal auf gewisse Tugenden (siehe Vorwoche gegen 1919 Wuppertal) besinnen.
Am kommenden Sonntag, den 01.10.2017, treffen wir in der Lüntenbeck um 15.00 Uhr auf die Zweitvertretung des FSV Vohwinkel. Hier bedarf es einer extremen Leistungssteigerung.

Autior: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 7. Spieltag

FC 1919 Wuppertal - Sportfreunde Dönberg 0:2 (0:1)

Aufstellungen und Torschützen

Nach unserer ersten Saisonniederlage in der Vorwoche gegen den SC Sonnborn und der Tatsache, dass unser Team aufgrund gewisser Umstände auf eigenen Positionen verändert werden musste, war es spannend zu erwarten, wie unsere Mannschaft sich auf der Eschenbeek präsentieren würde. Der Gastgeber FC 1919 ist nicht gut in die Saison gestartet und verlor die letzten vier Meisterschaftsspiele allesamt.

Es wurde von Beginn an klar, dass es auf dem Ascheplatz auf der Eschenbeek nicht unbedingt ein schönes Fußballspiel wird, jedoch agierte unser Team von Beginn an sehr engagiert, konzentriert und verteidigte kompakt die eigene Hälfte.
Bei einem abgefälschten Schuss konnte Brokherm den Ball zur Ecke abwehren. Bei einem weiteren Distanzschuss traf der Gastgeber nur die Latte.
Wir wiederum schafften es nicht allzu oft, die großen Räume hinter der Abwehr des Gastgebers zu bespielen. Wenn wir es schafften, wurde es direkt gefährlich. Nach einem langen Ball lief Mujkanovic alleine auf das Tor zu, scheiterte jedoch am Keeper von 1919.
Gut für uns, dass wir durch eine Standardsituation ins Vordertreffen gerieten. Nach einem gut getretenen Freistoß aus dem Halbfeld durch Mujkanovic köpfte Ufermann zum vielumjubelten 0-1 ein (27.).
Es folgte eine Phase von ca. 15 Minuten, in der wir quasi keinen Ballbesitz zu verzeichnen hatten. Der Gastgeber drückte uns immer weiter in unsere Hälfte und drang vehement auf den Ausgleich. Es ist unserer sehr aufopferungsvollen Verteidigungsleistung und natürlich etwas Glück zu verdanken, dass wir die 1-0 Führung bis in die Halbzeit hinein retten konnten. Bei diversen Offensivaktionen von 1919 waren fast immer SFD-Spieler in der Schussbahn oder retteten in höchster Not.

Die zweite Halbzeit ging eigentlich genauso weiter. Der Gastgeber war drückend überlegen, wir verteidigten mit allen Mann weiterhin unser Tor. So kam es zum zweiten Aluminiumtreffer für den FC 1919. Ein relativ harmloser Schuss wurde abgefälscht und landete am Pfosten.
Nur ein paar Minuten später ereignete sich eine Szene, wodurch das Spiel hätte kippen können. Der Gastgeber bekam einen Foulelfmeter zugesprochen (60.). Den fälligen Strafstoß konnte unser Keeper Brokherm stark parieren und bewahrte uns somit vor dem Ausgleich. Bei einem der wenigen Gegenstöße trafen wir dann zur Vorentscheidung. Nach einem langen Ball lief Mujkanovic halblinks alleine auf das Tor und verwandelte zum 0-2 (72.).
Dieses Tor setzte dem Gastgeber sichtlich zu und so konnte sich der Gegner bis zum Ende keine nennenswerten Chancen mehr auf den Ausgleich erarbeiten. Wir hatten immer mehr Entlastung nach vorne, da sich noch großere Räume im Rücken der Abwehr des Gastgebers offenbarten und spielten die Zeit runter.

Es war ein wichtiger Sieg gegen einen guten Gegner auf schwierigem Platz. Der Gastgeber zeigte vor allem offensiv eindrucksvoll, dass er auf Dauer nichts mit den unteren Tabellenregionen zu tun haben wird. Wir konnten das Spiel zwar glücklich, aber letztlich nicht unverdient gewinnen. Durch unsere aufopferungsvolle, entschlossene Verteidigung und einer damit verbundenen Effektivität in der Offensive konnten wir dieses Spiel schlussendlich gewinnen. Das Glück und diesen Sieg ohne Gegentor hat man sich hier quasi selbst erarbeitet.

Am Sonntag, dem 24.09.2017 stellt sich mit der SSV Germania 1900 der nächste Favorit auf einen der ersten Plätze bei uns am Dönberg vor (Anstoß: 15.30h am Dönberg). Hier wird es interessant zu sehen, wie man sich zwei Wochen nach der Schlappe gegen den SC Sonnborn hier schlagen wird.

Autor Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 6. Spieltag

Sportfreunde Dönberg - SC Sonnborn 0:5 (0:2)

Aufstellungen und Torschützen

Auf dem heimischen Dönberg erwartete uns mit dem Bezirksligaabsteiger SC Sonnborn ein Aufstiegsaspirant und dieser Eindruck sollte sich nach dem Spiel auch so bestätigen.

Die Gäste nahmen sofort das Heft in die Hand und hatten mehr vom Spiel. Wir schienen jedoch defensiv gut sortiert und ließen zu Beginn nicht viele Chancen zu.
Selbst wurden wir lediglich bei einer Aktion gefährlich. Nach Vorlage von Mucchio verfehlte Maron das Tor der Gäste.
So Mitte der ersten Halbzeit übernahm der Gast aus Sonnborn immer mehr die Kontrolle und konnte sich auch gute Chancen auf die Führung erarbeiten. Bei einer dieser Chancen wehrte unser im Tor spielende Co-Trainer Brokherm den Ball stark zur Ecke ab.
Bei einer Freistoßvariante gerieten wir dann letztendlich ins Hintertreffen. Bei einem kurz getretenen Freistoß waren wir nicht wachsam und Sosnowski traf per Schuss ins kurze Eck zum 0-1 (36.).
Der Rückstand verunsicherte uns noch mehr. Ein Schuss eines Sonnborner Akteurs aus ca. 16 Metern klatschte an die Unterkante der Latte und kurz vor der Halbzeit kam dann dann der nächste Rückschlag. Ein gravierender Fehler bei eigenem Abstoß wurde vom Gegner abgefangen und der Gästestürmer Aouni hatte keine Mühe frei zum 0-2 einzuschieben (42.).
Mit einer verdienten Sonnborner Führung ging es dann auch in die Halbzeit. Durch Vermeiden eigener Nachlässigkeiten und etwas Glück hätte man diese jedoch auch torlos beenden können.

Die ersten Minuten nach dem Seitenwechsel zeigten keine nennenswerte Änderung, denn die Sonnborner hielten uns geschickt vom Tor weg.
So ab der 55. Minute wurden wir dann intensiver in unseren Angriffen und schnürten den Gegner immer mehr in dessen Hälfte ein. Bei einer Großchance von Mujkanovic konnte der Sonnborner Keeper stark parieren. Bei einer weiteren Aktion schloss Mujkanovic etwas überhastet ab. Es folgten weitere offensiv gefährliche Aktionen, die den Eindruck erweckten, dass es sich beim Anschlusstreffer nur um eine Frage der Zeit handeln könnte.
In dieser Druckphase erhielten wir dann jedoch einen wohl vorentscheidenden Dämpfer. Unser Spieler Venturiello wurde per Ampelkarte vom Platz gestellt (71.).
Es vergingen ein paar Minuten und die Gäste konnten das Spiel mit 0-3 entscheiden (78.). Nur zwei weitere Minuten später rundete der Spieler Roth das Ganze mit dem 0-4 ab (80.).
Zudem gab es das 0-5 durch Schüller (84.).
Nach einem rüden Foul an Mbaba reagierte dieser etwas zu vehement und wurde vom Schiedsrichter mit der roten Karte vom Platz gestellt, wodurch wir nur noch mit 9 Mann auf dem Platz standen.
Es blieb uns nichts anderes übrig als den Schaden in Grenzen zu halten, um nicht komplett vorgeführt zu werden Wir spielten das Spiel am Ende gar nur noch mit acht Spielern zu Ende. Nach einem rotwürdigen Foul an Mujkanovic konnte dieser die letzten Minuten nicht mehr am Spiel teilnehmen.

Mit dieser klaren Niederlage und zwei eigenen Platzverweisen ging das Spiel zu Ende. Eine verdiente Niederlage gegen ein Spitzenteam aus Sonnborn. Am Ende fiel dieses Ergebnis jedoch aufgrund obenstehender Umstände zu klar und deutlich aus. Vor allem Mitte der zweiten Halbzeit waren wir dem Anschluss ziemlich nahe, bevor wir uns selbst dezimierten. Andererseits reichen auch für die Zukunft 15-20 gute Minuten nicht aus, um solchen Teams Paroli zu bieten.

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 5. Spieltag

TSV Einigkeit Dornap-Düssel - Sportfreunde Dönberg 5:5 (2:3)

Aufstellungen und Torschützen

Bei herrlichem Wetter lieferten Dornap und Dönberg ein turbulentes Spiel ab und trennten sich 5:5. Hätte man ein Unentschieden vor dem Spiel auf Dönberger Seite möglicherweise positiv bewertet, konnte man damit nach dem Abpfiff gewiss nicht zufrieden sein.

Die Sportfreunde fanden gut ins Spiel und gingen bereits in der neunten Minute in Führung. Eine Flanke von Maron fand den Weg über den verdutzten Torwart hinweg ins lange Eck. Dönberg spielte diszipliniert und ließ den Gastgeber nicht ins Spiel kommen. Mit zwei starken Angriffen konnte die Abwehr der Gastgeber ausgehebelt werden und Mbaba und Mujkanovic erhöhten auf 0:3.
Es waren sehr imposante erste 30 Minuten des Dönberger Teams, das teilweise sehr gefällig nach vorne spielte und die sich bietenden Chancen eiskalt nutzte, während die Dornaper sich keine nennenswerte Möglichkeit erarbeiten konnten. Passend zu dem Spielverlauf wechselte der Trainer der Gastgeber nach 25 Minuten bereits zum ersten Mal.
Leider verlor das Dönberger Team die Spannung und gewährte Dornap mehr Spielanteile, die diese nutzten, um sich Feldvorteile zu erarbeiten und das Geschehen in die Dönberger Hälfte verlagerten. Unerklärlicherweise wurden die Sportfreunde unsicher und ließen sich nun auch vom Pressing der aufstrebenden Dornaper beeindrucken. In der 40. Minute erzielte der Gastgeber nach einer Dönberger Fehlerkette das 1:3 durch Kevin Lange. Es sollte noch schlimmer kommen, denn Stelzer traf quasi mit dem Halbzeitpfiff durch einen satten Distanzschuss zum 2:3.

Die zweite Halbzeit hatte kaum begonnen, da klingelte es schon wieder im Dönberger Kasten. Erneut sorgte ein schöner Schuss, diesmal aus etwa 20 Metern, für einen Treffer der Gastgeber. Damit hatte sich das Dönberger Team halbzeitübergeifend innerhalb von sechs Minuten zerstört, was es sich in den ersten 30 Minuten eindrucksvoll aufgebaut hatte.
Nun erwarteten die Fans der Gäste das Schlimmste, um so wichtiger war es, dass Bingel nur fünf Minuten später den Dornaper Torwart mit einer krummen Bogenlampe überwinden konnte.
In der Folge gab es Torchancen auf beiden Seiten. Dornap blieb häufig aus der Distanz und nach Standards gefährlich, Dönberg setzte auf Konter, verpasste aber zu häufig den letzten Pass oder den Abschluss.
So war es erneut ein Schuss aus der Distanz, der Dornap wieder den Ausgleich brachte. Auch diesmal währte die Freude der Gastgeber nicht lange, da Mucchio quasi im Gegenzug wieder die Führung erzielte.
Wiederum fünf Minuten später schenkte das Dönberger Team Dornap völlig unnötig einen Eckball, der natürlich zum erneuten Ausgleich führen musste.
Bis zum Abpfiff sollte trotz Möglichkeiten auf beiden Seiten kein Treffer mehr fallen, so dass es nach einem spektakulären Spiel beim 5:5 blieb.

Die Sportfreunde müssen sich gegen nie aufsteckende Dornaper vorwerfen lassen, dass sie eine 3:0-, 4:3 und 5:4-Führung nicht zu einem Sieg nutzen konnten. Somit wurde der Eindruck aus den bisherigen Spielen untermauert, dass die Dönberger Offensive grandios funktioniert, während es im kollektiven Defensivverhalten noch einiges zu verbessern gibt. Besonders die individuellen Fehler müssen abgestellt werden, um solche Spiele sicher nach Hause bringen zu können.

Ansonsten können die Zuschauer beiden Teams für einen kurzweiligen Nachmittag danken. Ein 8:8 wäre nach dem Schlusspfiff auch denkbar gewesen.

Autor: Sascha Kopp

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 4. Spieltag

Sportfreunde Dönberg - TSV Beyenburg 8:3 (4:1)

Aufstellungen und Torschützen

Nach dem wichtigen Sieg bei Azadi stand uns mit dem TSV Beyenburg quasi ein "Angstgegner" gegenüber, denn die letzten ver offiziellen Duelle beider Teams konnte Beyenburg allesamt für sich entscheiden. Es sollte diesmal anders kommen.

Wir übernahmen von Beginn an die Kontrolle, hatten viel Ballbesitz und waren klar feldüberlegen. Der Gast aus Beyenburg schien noch gar nicht richtig auf dem Platz und schon stand es nach knapp 22 Minuten 4-0 für unser Team.
Nach einer Vorlage von Güzel konnte Maron zum 1-0 einschieben (12.). Beim zweiten Tor setzte Neuzugang Venturiello einen Schuss platziert ins lange Eck (17.). Daraufhin nahm sich Karanovic ein Herz und hielt aus knapp 30 Metern drauf, der Schuss schlug über dem Gästetorwart ins Netz zum 3-0 ein (20.). Nach einer gut getretenen Ecke traf Jeuter per Kopfball zum zwischenzeitlichen 4-0 (22.).
Auch danach schien der Gast wenig sortiert und wir blieben weiter am Drücker. Nach einer schönen Einzelaktion konnte der Gästetorwart einen Schuss von Mujkanovic gut abwehren, bei einer weiteren Aktion tauchte Güzel alleine vor dem Tor auf, verpasste aber den Moment des Abschlusses.
Die Beyenburger fingen sich nach knapp einer halben Stunde und setzten uns dann etwas unter Druck. Bei einem langen Ball gab es Abstimmungsprobleme und so rutschte der Ball schlussendlich durch. Der Spieler Schmidt konnte frei aus fünf Metern zum 1-4 einschieben (39.).
So ging es auch in die Halbzeit. Die Führung war auch in dieser Höhe verdient. Wir ließen den Ball gut und ruhig zirkulieren und stellten die Abwehrreihe der Gäste zeitweise unter Dauerbeschuss.

Der Gast kam jedoch gut aus der Kabine und hätte fast direkt mit dem Wiederanpfiff verkürzt, doch Spranger konnte gut zur Ecke abwehren. Gerade als es danach aussah, dass der Beyenburger Druck immer größer werden sollte, trafen wir zurVorentscheidung. Nach einer Hereingabe von der linken Seite durch Karanovic traf Maron zum 5-1 (52.).
Nur ein paar Minuten später tankte sich Güzel auf der rechten Seite durch und seine Hereingabe verwertete wiederum Maron sehenswert zum 6-1 (60.).
Somit schien das Spiel entschieden, doch leider hatte man den Anschein, dass unser Team sich dann zu früh aus dem Spiel verabschiedete, was zu zwei vermeidbaren Gegentoren führte. Das 6-2 fiel nach einer Ecke, wo der Spieler Schmidt quasi unbedrängt einköpfen konnte (68.).
Beim 6-3 ging dem Treffer ein verunglückter Rückpass zum Torwart Spranger voraus, woraufhin wiederum Schmidt mit seinem dritten Treffer traf (72.).
Gut, dass wir quasi postwendend einen weiteren Treffer durch Bingel erzielen konnten (7-3, 73. Minute).
Das Spiel plätscherte dann vor sich hin und fand den Schlusspunkt mit dem Treffer zum 8-3 durch den eingewechselten Yoka (88.).

Ein überzeugender und eigentlich nie gefährdeter Sieg gegen vor allem in der ersten halben Stunde indisponierte Gäste aus Beyenburg. Man sollte dem Team für diese Leistung, vor allem in der ersten Halbzeit, ein großes Lob aussprechen. Andererseits hat man nach dem 6-1 komplett die Körperspannung aufgegeben, was für die Zukunft unterlassen werden muss, denn dies kann zum einen Punkte kosten, zum anderen können schon entschiedene Spiele unnötig wieder spannend gemacht werden.
Nichtsdestotrotz konnten wir die Negativserie gegen diesen Gegner (letzter Sieg in 2014) brechen und den zweiten Sieg dieser Saison einfahren.

Das nächste Spiel steigt nächsten Sonntag, dem 03.09.2017 um 15.00h bei einem Aufstiegsanwärter, der TSV Einigkeit Dornap.
Für dieses schwierige Auswärtssspiel erhoffen wir uns zahlreiche Unterstützung des Dönberger Anhangs.

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A

Nachbetrachtung der ersten beiden Spieltage

Türkgücü Velbert - SF Dönberg 3-3 (1-2)

Zum Auftakt erwartete unser Team mit Türkgücü Velbert direkt ein Meisterschaftsfavorit. Um Haaresbreite hätte man in Velbert direkt einen Sieg eingefahren. Nach der Führung durch Andrik (16.) glich der Gastgeber durch Boenisch kurze Zeit danach schon zum 1-1 aus (22.).
Kurz vor der Halbzeit markierte wiederum Andrik die 2-1 Halbzeitführung für unsere Mannschaft (42.).

Türkgücü drang die 2. Halbzeit auf den Ausgleich und wurde durch einen Freistoß von Dursun mit dem 2-2 belohnt (84.).
Als alles auf dieses Ergebnis hinauslief, überschlugen sich die Ereignisse. Mike Maron brachte unser Team in der 92. Minute mit 3-2 in Führung und alles sah nach einem Auswärtssieg aus.
Doch quasi mit dem Schlusspfiff setzte der Spieler Berraneb durch einen trockenen Fernschuss den Ball zum 3-3 ins Netz (95.).
Das Spiel wurde nach dem Tor gar nicht mehr angepfiffen, dies war also die letzte Aktion des Spiels.

Mit dem Punkt bei einem starken Gastgeber kann man durchaus leben, doch aufgrund der Art und Weise fühlte sich dieses Remis quasi wie eine Niederlage an.

 

SF Dönberg - SC Viktoria Rott 4-4 (1-1)

Im bereits dritten Duell gegen diesen Gegner in kürzester Zeit ging es wieder sehr spannend und turbulent zu.

Die Gäste gingen ziemlich früh durch Satilmis in Führung (11.). Voran gegangen war diesem Tor ein Einwurf, den man hätte besser verteidigen müssen.
Durch einen Foulelfmeter besorgte uns Maron den 1-1 Ausgleich (18.). Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Halbzeit.

Kurz nach der Halbzeit bekam Rott dann einen Foulelfmeter zugesprochen und verwandelte diesen durch Gradecak (53.). Dies sollte jedoch nicht der letzte Foulelfmeter des Abends sein. Nachdem Güzel von den Beinen geholt wurde, sprach uns der Schiedsrichter einen weiteren Elfmeter zu, den wiederum Maron zum 2-2 Ausgleich versenkte (75.).
Es folgte eine (gegen Rott schon fast standardmäßige) turbulente Schlussphase. Erst konnte Satilmis nach einem Gewühle in unserem Strafraum zum 2-3 einschießen (79). Daraufhin ist die Moral unseres Teams zu loben, denn durch einen Doppelschlag von Pieper drehten wir das Spiel innerhalb 2 Minuten zur 4-3 Führung (85., 87.).
Als wie am ersten Spieltag alles auf einen Sieg hindeutete, waren wir bei einer Ecke nicht wachsam und der Spieler Boccarella köpfte zum 4-4 (88.) ein.

Dies war auch der Endstand. In 3 Duellen gegen diesen Gegner fielen sage und schreibe 23 Tore (!!!). Leider verpasste das Team den Sieg an diesem Abend dadurch, dass man gewisse Situationen sehr nachlässig verteidigte. Andersherum ist die Moral zu loben, denn unserer Mannschaft ist es gelungen, insgesamt 3 Rückstände wett zu machen.


Das nächste Meisterschaftsspiel steigt am Sonntag, dem 28.08.2017 um 15.30h gegen den TSV Beyenburg auf dem heimischen Dönberg. Dabei handelt es sich quasi um einen Angstgegner, denn der letzte Sieg gegen dieses Team konnte in 2014 erzielt werden. Wir werden alles daran setzen diese Serie zu brechen

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 3. Spieltag

BV 85 Azadi Wuppertal - Sportfreunde Dönberg 0:4 (0:4)

Aufstellunge und Torschützen

Nachdem in den ersten beiden Spielen die Siege quasi mit dem Abpfiff unnötig liegen gelassen wurden, sollte heute gegen den unangenehmen Aufsteiger BV 85 Azadi Wuppertal der erste Dreier eingefahren werden.

Das Spiel begann hervorragend für das Dönberger Team, da Karanovic schon nach kurzer Spielzeit gegen die hoch stehende Mannschaft des Gastgebers durchbrechen konnte und im Duell mit dem gegnerischen Keeper Acikgöz die Nerven behielt und überlegt ins lange Eck einschob.
Dönberg blieb das überlegene Team, sorgte dann und wann aber selbst für gefährliche Situationen am eigenen Strafraum, da auf dem ungewohnten Ascheplatz das Passspiel nicht immer reibungslos funktionierte und durch daraus resultierende Ballverluste der Gegner ins Spiel gebracht wurde.
Um so wichtiger war es, dass Dönberg in der 25. Minute den nächsten Treffer erzielte, als Mujkanovic auf der linken Seite seine Gegenspieler stehen ließ und quer zu Andrik schob, der sich geschickt von seinem Gegenspieler löste und zum 0:2 traf.
Wenig später war das Spiel für Andrik gelaufen. Nach einem keineswegs bösen Foul, bei dem er und sein Gegenspieler unglücklich fielen, musste er verletzt ausgewechselt werden. Da er sein Bein nicht mehr bewegen konnte, wurde er mit dem Notarzt abgeholt. An dieser Stelle wünschen wir dem Spieler gute Besserung!!!
Den daraus resultierenden Freistoß konnte Dehn zum 0:3 verwerten.
Als Mujkanovic kurz vor dem Halbzeitpfiff noch zum 0:4 traf, war das Spiel im Grunde schon gelaufen.
Aufgrund der sehr hohen Verteidigungslinie des Gegners wurde das Dönberger Team immer wieder zu schnellen Gegenstoßsituationen eingeladen, die recht konsequent ausgenutzt wurden.

BV 85 reagierte mit einem Doppelwechsel und machte deutlich, dass man nicht gewillt war, sich auf eigenem Platz abschießen zu lassen. Die zweite Halbzeit verlief recht ereignislos. BV 85 hatte stellenweise mehr vom Spiel, war aber aufgrund von Ungenauigkeiten nicht in der Lage, sich zwingende Torchancen zu erspielen.
Das Dönberger Team hingegen schaltete zwei Gänge zurück, verwaltete das Ergebnis und leistete sich nun auch den einen oder anderen unnötigen Fehler im Aufbauspiel, so dass ein zerfahrenes Spiel entstand, das nicht mehr viele Höhepunkte zu bieten hatte.

So stand unter dem Strich ein letztendlich nie gefährdeter Dreier, durch den Dönberg nun fünf Punkte nach drei Spielen auf dem Konto hat. Das Spiel war trotz der Roten Karte für BV 85 und der schweren Verletzung des Spielers Andrik insgesamt jederzeit fair.
Sicher war BV 85 ein Gegner, den man schlagen muss, um den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden, andererseits hat der Gegner in den ersten beiden Spielen gezeigt, dass er in der Kreisliga A mithalten.

Am kommenden Sonntag, den 27.08.2017 empfängt das Dönberger Team um 15:30 Uhr den Tabellenzwölften TSV Beyenburg.

Autor: Sascha Kopp