Erste Mannschaft, Kreisliga A, 2. Spieltag

Sportfreunde Dönberg - FC 1919 Wuppertal 5:0 (3:0)

Aufstellungen und Torschützen

Am ersten Heimspieltag empfingen die Sportfreunde Dönberg den Nachbarn und Angstgegner FC 1919 Wuppertal zum ersten Derby auf dem Dönberger Kunstrasenplatz.
Nach der insbesondere in der Höhe unnötigen Niederlage gegen Türkgücü Velbert wollte das Team einen Fehlstart in die Saison unbedingt vermeiden.

Dies merkte man dann auch von der ersten Minute an. Gegen einen tief stehenden Gegner, bei dem einige Leistungsträger nicht auflaufen konnten, übernahm das Team sofort die Initiative.
Es dauerte nur acht Minuten, bis der am langen Pfosten völlig verwaiste Bingel nach einer hervorragenden Flanke von David Plank, einem Nationalspieler der deutschen Gehörlosenauswahl, problemlos den Ball zum 1:0 über die Linie drücken konnte.
Auch danach änderte sich das Bild nicht. Dönberg blieb am Drücker und zeichnete sich durch eine gute Chancenverwertung aus, denn nur fünf Minuten später erzielte David Plank mit einem Schuss von der Strafraumgrenze das 2:0.
In der Folge war nicht mehr jeder Schuss ein Treffer, insbesondere Schüsse aus der Distanz verfehlten das Tor der Gäste häufig nur knapp.
In der 33. Minute steuerte David Plank dann seinen zwei Treffer bei, als er lang geschickt wurde, vor dem Torwart im zweiten Versuch die Nerven behielt und das 3:0 erzielte.
Dönberg steuerte auf einen ungefährdeten Sieg zu. Die Halbzeitführung hätte durchaus noch höher ausfallen können.

In der zweiten Halbzeit änderte sich das Bild zunächst. Der FC 1919 übernahm das Kommando und drückte Dönberg nun tief in die eigene Hälfte. Nach der völlig überlegen geführten ersten Halbzeit wirkte das Dönberger Team nun etwas passiv und ließ die Gäste agieren. Diese kamen zwar in der einen oder anderen Situation vielversprechend vor das Tor, aber zwingende Torchancen ergaben sich in der Folge nicht. Bei einem gefährlichen Distanzschuss musste Torhüter Spranger eingreifen.
Gegen Mitte der zweiten Halbzeit bekamen die Sportfreunde das Geschehen wieder besser in den Griff und spätestens in der 76. Minute war die Gegenwehr der Gäste endgültig gebrochen, als Kurbasevic das 4:0 erzielte.
Nun hätte das Dönberger Team noch den einen oder anderen Treffer nachlegen können, aber entweder wurden Konter nicht sauber zu Ende gespielt oder der Torwart der Gäste rettete in höchster Not.
Mit dem Schlusspfiff erzielte Ali Abou Khalil den schönsten Treffer des Tages, als er einen Freistoß sehenswert zum 5:0 in den Winkel zirkelte.

Unter dem Strich stand ein deutlicher und ungefährdeter Sieg der Dönberger Mannschaft. Bis auf Phasen zu Beginn der zweiten Halbzeit konnte das Team den Gegner dominieren. Allerdings muss man sich auch vor Augen führen, dass der FC 1919 Wuppertal zumindest in dieser Verfassung einer der schwächeren Gegner in der Liga gewesen sein dürfte.
Schon am kommenden Sonntag, den 19.08.2018, werden die Trauben beim TSV Einigkeit Dornap-Düssel deutlich höher hängen. Anstoß ist um 15:00 Uhr.

Autor: Sascha Kopp

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 34. Spieltag

SC Velbert 2 - Sportfreunde Dönberg 1:2 (0:0)

Aufstellungen und Torschützen

Nachdem die erste Mannschaft der Sportfreunde am 33. Spieltag frei hatte, reiste das Team für das letzte Spiel zur Zweitvertretung des SC Velbert, um die Saison zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Der zweite Tabellenplatz war dem Team allerdings ohnehin nicht mehr zu nehmen.

In den ersten 20 Minuten entwickelte sich ein Spiel, das zur nicht mehr veränderbaren Tabellensituation beider Teams und dem drückenden Wetter passte. Es war ein lauer Sommerkick, in dem sich auf beiden Seiten keine nennenswerten Szene ergaben. Chancen waren Mangelware, da sich die Teams gegenseitig neutralisierten.
Im Laufe der ersten Halbzeit änderte sich dies jedoch, da im Gegensatz zu manchen Parallelspielen des Spieltags beide Teams sehr daran interessiert zu sein schienen, die Saison mit aller Ernsthaftigkeit zu einem positiven Abschluss zu bringen.
Zum einen wurde das Spiel giftiger und mit einigen Nickeligkeiten geführt, zum anderen konnten sich beide Teams durchaus große Torchancen erarbeiten.
Die erste Chance des Spiels hatte Velbert, als die Dönberger Abwehr eine Situation unmittelbar vor dem Tor in letzter Sekunde mit vereinten Kräften klären konnte. Des Weiteren entschärfte der gute Keeper Breckwoldt einige Distanzschüsse und behielt auch in einer 1:1-Situation stark die Oberhand. Auf der anderen Seite verzeichneten unter anderem Pieper und Koch riesige Chancen, konnten diese aber nicht im Tor unterbringen.
So blieb es zur Halbzeit bei einem insgesamt gerechten Unentschieden, das allerdings keinesfalls torlos hätte sein müssen.

Auch im zweiten Durchgang konnte sich zunächst kein Team entscheidende Vorteile erspielen. Mit der Zeit schien das Dönberger Team aber die Oberhand zu gewinnen, brachte den Ball aber nicht im Tor unter.
In der 68. Minute war es dann aber doch Ceciguy, der einen weiten Querpass aus schwierigem spitzen Winkel sehenswert über die Linie spitzeln konnte. Auch wenn Velbert in der zweiten Halbzeit keinesfalls ein schwaches Spiel machte, schien die Führung zu diesem Zeitpunkt durchaus verdient.
Im weiteren Verlauf des Spiels passierte bis zur Schlussphase nicht mehr viel.
Das Velberter Team schien dem Wetter Tribut zollen zu müssen und war nicht in der Lage, sich nennenswerte Chancen zu erspielen. Dönberg hingegen spielte manche Kontersituation unglücklich aus und verpasste somit Gelegenheiten, das Resultat entscheidend zu erhöhen.
In der Schlussphase überschlugen sich dann noch einmal die Ereignisse.
Überraschend kam Velbert in der 85. Minute mit der ersten Chance nach dem Rückstand doch noch zum Ausgleich.
Als sich alle schon mit einem Unentschieden abgefunden hatten, kam der eingewechselte Kai Andrik zentral vor dem Tor noch einmal unbedrängt zum Abschluss und ließ sich diese Gelegenheit nicht nehmen. Dass dieser Spieler nach seiner langen Verletzung den entscheidenden Schlusspunkt setzen konnte, war ein sehr erfreulicher Schlusspunkt einer überaus erfolgreichen Saison.

Das Dönberger Team schließt die Saison als souveräner Tabellenzweiter ab und legt somit die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte hin. Berücksichtigt man die teilweise enormen Verletzungsprobleme und die unerwarteten Abgänge in der Winterpause ist dieses Ergebnis als überragend einzustufen. Wer weiß, was möglich gewesen wäre, wenn zu Saisonbeginn nicht so viele Punkte durch Unentschieden, die durch unglückliche Treffer in der letzten Minute entstanden sind, abgegeben worden wären und mit dem SC Sonnborn nicht ein über weite Strecken extrem souveräner Meister in der Gruppe gewesen wäre.

Autor: Sascha Kopp

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 32. Spieltag

Langenberger SV - Sportfreunde Dönberg 0:1 (0:1)

Aufstellungen und Torschützen

Wir waren gewillt, uns für die schlechte Leistung und der dadurch entstandenen Niederlage im letzten Heimspiel gegen den FK Jugoslavija Wuppertal zu rehabilitieren. Dies sollte uns auf eindrucksvolle Art und Weise auch gelingen.

Mit dem Auswärtsspiel beim Langenberger SV trafen wir auf einen Konkurrenten, mit dem wir uns schon mehrfach in den letzten Jahren hitzige Duelle lieferten. Die Langenberger lagen tabellarisch sieben Punkte hinter uns, hatten aber ein Spiel weniger ausgetragen als unser Team.

Es zeigte sich quasi von der ersten bis zur letzten Minute des Spiels dasselbe Bild. Der Gastgeber hatte mehr vom Ball, gewiss auch mehr vom Spiel, doch bei Gegenangriffen waren wir stets gefährlich und hatten über die gesamte Spielzeit die besseren Chancen zu verzeichnen.
Bei der ersten Chance setzte sich Güzel stark auf rechts durch, doch seinen Schuss ins kurze Eck konnte der LSV-Keeper parieren.
Bei der zweiten Chance tauchte Bingel nach einer Spielverlagerung alleine vor dem Tor auf, doch auch seinen Heber wehrte der Schlussmann der Gastgeber zur Ecke ab.
Dann kam die verdiente Führung für unser Team. Nach einer langgezogenen Flanke von Güzel stand Mbaba goldrichtig und verwertete direkt aus der Luft zur 0-1 Führung (18.).
Kurz darauf hätten wir das Ergebnis ausbauen können. Auf dem Weg zum Tor legte sich Mbaba den Ball am Torwart vorbei und wurde von den Beinen geholt. Den fälligen Elfmeter verschoss Pieper und setzte diesen neben das Tor.
Nun belagerte der Gastgeber unsere Hälfte, drückte uns auch ein stückweit tief hinten rein, doch bis auf Fernschüsse sprang dabei nicht viel heraus.
Bei der größten Chance setzte sich ein LSV-Akteur über rechts durch, seine flache Hereingabe beförderte der Angreifer Richtung Tor, doch Welkner konnte den Ball noch rechtzeitig von der Linie kratzen.
Generell verteidigte unser Team aufopferungsvoll und kämpfte um jeden Meter des Platzes in vorbildlicher Manier.
So ging es mit dieser verdienten 0-1 Führung in die Kabine. Zwar schien der Gastgeber optisch überlegen, doch wir hatten die klareren Chancen zu verbuchen und verschossen zudem noch einen Foulelfmeter.

Das Bild änderte sich nicht zunehmend in der zweiten Halbzeit. Hier hatten wir jedoch nun das Problem, dass wir uns einige leichtfertige Abspielfehler und Ballverluste leisteten, die in einigen Situationen durchaus zu Gegentoren hätten führen können.
Doch entweder spielte der Gastgeber in solchen Situationen nicht sauber zu Ende oder wir gewannen die entscheidenden Zweikämpfe vor unserem Tor.
Wie auch in der ersten Halbzeit, offenbarten sich große Räume im Rücken der Langenberger Abwehr, sobald wir den Ball im Mittelfeld eroberten. Einmal scheiterte Güzel knapp vor dem Tor und bei der zweiten Chance schloss selbiger Spieler etwas überhastet ab, anstatt auf einen durchstartenden Spieler abzulegen.
Bei der größten Chance kam Pieper nach einer Ecke zum Schuss, doch dessen Abschluss wurde leider auf der Linie durch einen eigenen Spieler abgewehrt.

So brachten wir diese 1-0 Führung über die Zeit und können hier getrost von einem verdienten Sieg sprechen. Das Team verteidigte durchgehend konzentriert und aufopferungsvoll und zwang den Gegner oft, den Weg über die Außenbahnen zu suchen. So ließ man wie oben erwähnt bis auf Fernschüsse und Standardsituationen keine klaren Chancen des Gegners zu. Dieser hatte zwar über die gesamte Spielzeit mehr Spielanteile, doch die Chancen überwogen auf unserer Seite.

Für die gezeigte Leistung ist dem Team ein großes Kompliment auszusprechen. Vor allem Spieler wie Torwart Sam Breckwoldt und Mirco Morschel konnten sich nahtlos ins Team einfügen. Ein noch größeres Kompliment gilt den Spielern Julian Jacob und Patrick Kutz, die sich beide zur Verfügung stellten und am Ende auch einen großen Anteil am Sieg hatten. 

So konnten wir den 2. Platz vorerst festigen und könnten nun theoretisch nur noch von Türkgücü Velbert von diesem verdrängt werden. Dieses Team liegt 6 Punkte hinter uns, hat aber auch 2 Spiele weniger ausgetragen.

Es wird sich vor dem letzten Spieltag am 03.06. bei der Zweitvertretung des SC Velbert zeigen, welches Resultat benötigt wird, um den 2. Platz ins Ziel zu retten.

Am Donnerstag, den 17.05.2018, treffen wir in der ersten Hauptrunde des alljährlichen GA - Pokals auf den B-Ligisten Breite Burschen Barmen (Anstoß um 20.00h am Rauental).

Es ist wohl davon auszugehen, dass uns hier die Zweite Mannschaft tatkräftig unterstützen wird.

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 31. Spieltag

Sportfreunde Dönberg - FK Jugoslavija 3:4 (2:1)

Aufstellungen und Torschützen

Bei hochsommerlichen Temperaturen empfing die erste Mannschaft den bereits als Absteiger feststehenden FK Jugoslavija auf dem Dönberg. Aufgrund des peinlichen Rückzugs des ASV Mettmann 2 war es für den einen oder anderen Spieler, aber auch für das Trainerteam Daniele Varveri und Klaus Meyer das letzte Heimspiel der Saison und somit auch das letzte Spiel auf dem Dönberg überhaupt.

Das Team der bereits in die Kreisliga B aufgestiegenen zweiten Mannschaft sorgte von Beginn an für lautstarke Unterstützung, so dass einem Fußballfest eigentlich nichts im Wege stand.

Es entwickelte sich von Beginn an ein zerfahrenes Spiel. Das Dönberger Team fand nicht so recht hinein und war auch nicht wirklich auf der Höhe, als Miladinovic per Kopf das 0:1 für die Jugos markierte. Auch danach lief auf beiden Seiten nicht viel zusammen. Fehlpässe prägten das Bild, so dass kein richtiger Spielfluss aufkam.
In der 28. Minute erfolgte der erste Dönberger Schuss auf das Tor des Gegners und dieser saß auch gleich. Pepke konnte den Ball unter die Latte dreschen, nachdem er durch einen guten Pass freigespielt wurde.
Fünf Minuten stand erneut Pepke im Blickfeld, als ein Verteidiger seinen Körper zu stark gegen ihn einsetzte und der Schiedsrichter auf Elfmeter entschied. Pieper verwandelte diesen souverän zum 2:1, was in einem danach wieder ereignisarmen Spiel auch der Halbzeitstand war.
Zwar machte die erste Mannschaft alles andere als ein gutes Spiel, aber da diesmal die Chancenverwertung überzeugend war, reichte es dennoch zu der Führung.

Der zweite Durchgang begann sehr positiv, da Mbaba in der 52. Minute einen hervorragenden Ball auf Pieper spielte, der auf 3:1 erhöhen konnte. Eigentlich waren nun die Weichen gestellt, einen versöhnlichen Saisonabschluss auf eigenem Geläuf zu gestalten, da der Gegner bisher auch nicht den Anschein machte, in irgendeiner Form gefährlich zu werden.
Zwischen der 55. und der 60. Minute leistete sich das Dönberger Team allerdings einen kompletten Blackout, ähnlich dem gegen den SSV Germania vor einigen Wochen.
Unmittelbar nach dem 3:1 erzielten die Gäste nach einem Standard und einem kollektiven Tiefschlaf der Dönberger Abwehr das 3:2. Drei Minuten später sorgte ein haarsträubender Ballverlust am eigenen Strafraum für das 3:3. Direkt darauf wurde ein Schuss der Gäste mit der Hand von einem Feldspieler abgewehrt. Den fälligen Elfmeter zum 3:4 erzielte der ehemalige Dönberger Spieler Karanovic.
Das Spiel war in sechs Minuten, die von Dönberger Seite nahezu an Arbeitsverweigerung grenzten, gedreht.
Der Rest des Spiels ist schnell erzählt. Jugoslavija tat aufgrund fehlender Mittel nicht mehr viel nach vorne und Dönberg konnte einfach nicht. Kurz vor Schluss kam Mbaba in aussichtsreicher Position noch einmal zum Abschluss, verfehlte das Tor aber deutlich.
Da im Gegensatz zu sonst auch die Dönberger Standardsituationen keine Gefahr versprühten, hatte man bis zum Abpfiff nie wirklich das Gefühl, das noch etwas passieren könnte.

Unter dem Strich steht leider ein sehr enttäuschender Saisonausklang auf eigenem Geläuf. Auch wenn das Wetter für ein Fußballspiel sehr unangenehm war und das Verletzungspech enorm ist, war von diesem Spiel gewiss mehr zu erwarten. Spielte das Dönberger Team gegen Bayer und FC 1919 zumindest phasenweise noch guten Fußball und hatte im Abschluss Pech, war diesmal bis auf die Chancenverwertung kaum etwas Positives zu erkennen.
Leider hat der FK Jugoslavija, dem wir für die nächste Saison in der Kreisliga B viel Erfolg wünschen, zwei der vier Saisonsiege gegen die Sportfreunde Dönberg eingefahren, was sicher nicht zwingend nötig war.

Es wird eine erhebliche Leistungssteigerung erforderlich sein, um die beiden noch anstehenden Auswärtsaufgaben gegen den Langenberger SV und SC Velbert 2 erfolgreich zu gestalten und die angestrebte Vizemeisterschaft zu sichern.

Autor: Sascha Kopp