Erste Mannschaft, Kreisliga A, 16. Spieltag

ASV Mettmann 2 - Sportfreunde Dönberg 1:4 (0:1)

Aufstellungen und Torschützen

Nachdem wir vor zwei Wochen gegen den bis dahin Tabellenletzten FK Jugoslavija Wuppertal verloren haben, erwartete uns im nächsten Auswärtsspiel wiederum ein Team, welches auf dem letzten Tabellenplatz platziert ist. Wir waren also gewarnt, schon alleine deshalb, weil Zweitvertretungen aufgrund verschiedener "Leihgaben" immer schwierig einzuschätzen sind. Darüber hinaus hat dieser Gegner den Top Teams der Liga auf eigenem Platz das Leben häufig schwer gemacht.

Bevor das Spiel los ging, ereigneten sich schon "kuriose" Szenen, denn beide Teams kamen bis ca. 30 Minuten vor dem Anpfiff nicht in ihre Kabinen. Der Platzwart hatte sich erst für 13:00 Uhr angemeldet und so fand die Besprechung im Freien statt.

Nach einem kurzen Aufwärmprogramm startete dann die Partie gegen ein "verstärktes" Team aus Mettmann.
Das Spiel verlagerte sich schon recht früh in die Mettmanner Hälfte und Mujkanovic hätte fast nach feiner Einzelleistung die Führung markiert. In einer weiteren Aktion setzte sich Pieper im Laufduell stark durch, scheiterte jedoch am Torwart der Gastgeber.
Der Führungstreffer für unsere Mannschaft kann dann unter der Marke "Geschenk" verbucht werden. Nachdem der Torwart einen Rückpass erst mit den Händen aufnehmen wollte, diese aber dann reflexartig zurückzog, rollte der Ball Richtung eigenes Tor. Mujkanovic hatte keine Mühe den Ball aus kurzer Distanz zur 0-1 Führung abzustauben (10.).
Auch in der Folgezeit blieben wir am Drücker und hätten die Führung schon frühzeitig ausbauen können oder sogar müssen. Nach einer weiteren Einzelleistung tauchte Mujkanovic alleine vor dem Tor auf, verlor aber etwas das Gleichgewicht und verfehlte das Tor. Wiederum Mujkanovic scheiterte danach am Mettmanner Torwart. Bei einer schönen Kombination legte sich Pieper auf dem Weg zum Tor leider den Ball etwas zu weit vor und konnte nicht erfolgreich abschließen.
Die Gastgeber hatten zwar offensiv nicht viele Abschlüsse, aber genug Qualität in den Reihen, um auch wenige Chancen in Tore umzumünzen. Nach einem Freistoß vom Strafraumeck für den ASV Mettmann traf dessen Spieler Gözen bei einem langgezogenen Freistoß nur den Pfosten.
Der Gegner presste uns nun immer früher, so dass wir zu vielen langen Bällen gezwungen waren. Konnten wir die Angreifer der Mettmanner einmal überspielen, offenbarten sich große Räume, um Angriffe auf das Tor der Gastgeber zu starten.
Bis zur Halbzeit sollte uns jedoch kein weiteres Tor gelingen. Die Führung war verdient und hätte aufgrund der oben beschriebenen Torchancen auch klarer ausfallen können.

Wie erwartet riskierte der ASV Mettmann auch durch Umstellungen noch etwas mehr, drückte uns sogar kurzzeitig in unsere Hälfte. Dabei sprang jedoch nur ein Schuss durch Inoue über das Tor heraus.
Nach einem Gegenangriff machte sich Mujkanovic wieder auf dem Weg zum Tor und überwand den Keeper mit einem Heber zum vielumjubelten 0-2 (53.).
Dieses Tor setzte den Gastgebern etwas zu, so dass ein Aufbäumen nicht erkennbar war.
Wiederum ein Gegenangriff bescherte uns die Vorentscheidung. Nach einem Pass durch Mujkanovic schloss Maron ins kurze Eck zum 0-3 für unser Team ab (65.).
Ab dann gab es eigentlich bis zur Schlussphase nicht mehr viele Torraumszenen zu sehen.
Ärgerlich war dann, dass wir uns trotzdem ein vermeidbares Gegentor fingen. Erst konnte eine Flanke nicht unterbunden werden, daraufhin verpassten wir es einen vakanten Ball im Strafraum zu klären. Die Chance ließ sich P. Eilenberger nicht nehmen und erzielte den Anschlusstreffer zum 1-3 (87.).
Wir konnten aber quasi mit der letzten Aktion des Spiels den alten Abstand wieder herstellen. Nach einer schönen Vorlage durch Mbaba staubte der eingewechselte Yoka zum 1-4 ab (90.).

Das Team konnte wieder eine gute Leistung abrufen und fuhr einen verdienten Auswärtssieg ein. Dies war aufgrund der vorherigen Heimspiele der Mettmanner sowie deren Spielerstärke keineswegs selbstverständlich, sondern dieser Sieg wurde sich mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung erarbeitet.
Bis auf eine kurze Phase nach der Halbzeit gerieten wir eigentlich nie unter Druck und ließen wenig zu. Auf der anderen Seite hätten wir in der ersten Halbzeit die Angriffe durchaus besser abschließen können, agierten dafür im zweiten Abschnitt recht effizient und spielten die Gegenangriffe sehr gut aus.

Aufgrund der Ergebnisse auf den anderen Plätzen konnten wir uns den 2. Platz erobern, was nach dem 16. Spieltag eine äußerst positive Platzierung darstellt. Noch wichtiger ist jedoch die Tatsache, dass unser Team auch diesmal recht stabil agierte und sich nur zwei Wochen nach der Niederlage am Opphof gegen FK Jugoslavija nicht überraschen ließ.
Trotzdem sollten wir uns durch diese Platzierung nicht blenden lassen, denn es gilt immer wieder solche Leistungen Woche für Woche zu bestätigen und sogar auszubauen. 

Am nächsten Sonntag hat die komplette Liga spielfrei. Am Sonntag, dem 03.12.2017, treffen wir in einem "direkten" Duell auf die Zweitvertretung des SC Velbert, die punktgleich nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz auf dem 3. Platz rangieren. Dieses kompakte, defensivstarke und höchst disziplinierte Team zu knacken wird ein schwieriges Unterfangen. 

Einmal mehr hoffen wir hier auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung unserer Anhänger. Eine gute "Kulisse" hat sich unser Team bis hierhin redlich verdient. Wir rufen dazu auf, die Anlage gut zu füllen und uns zu unterstützen und werden alles daran setzen dies mit einer guten Leistung zu honorieren.

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 15. Spieltag

Sportfreunde Dönberg - Langenberger SV 4:0 (2:0)

Aufstellungen und Torschützen

Nach der Niederlage in letzter Minute beim FK Jugoslavija aus der Vorwoche waren alle gewillt, Wiedergutmachung zu betreiben. Mit dem Langenberger SV erwartete uns ein Team auf "Augenhöhe" und darüber hinaus ein Gegner, den man getrost qualitativ zur Spitzengruppe zählen kann. Zudem verloren wir in der letzten Saison beide Duelle gegen diesen Gegner.

Kaum hatte das Spiel begonnen, entschärfte der Gästekeeper einen Schuss von Mujkanovic. Nur zwei Minuten später drehte Maron einen Eckball scharf Richtung Tor und beim Abwehrversuch des LSV-Keepers landete der Ball zum 1-0 im Netz (4.).
Auch in der Folgezeit blieben wir am Drücker und hatten durch Mujkanovic eine weitere Großchance. Anstatt abzuschließen hätte er hier den besser postierten Pieper einsetzen können.
Dann ereignete sich eine Szene, die für Aufregung bei den SFD-Spielern und Anhängern sorgte. Bei einer weiteren Ecke visierte Mujkanovic den langen Pfosten an. Der anschließende Kopfball von Venturiello wurde vom Torwart des LSV zwar pariert, aber hinter der Torlinie, so dass es hier schon 2-0 hätte stehen müssen.
Die Gäste aus Langenberg fanden jetzt allmählich ins Spiel und drückten uns immer weiter in unsere Hälfte, so dass unsere Ballbesitz- und Entlastungsphasen immer weniger wurden. Jedoch agierte der LSV im Abschluss recht harmlos und konnte sich bis auf einen Distanzschuss und einen durch Spranger gut parierten Freistoß keine ernsthaften Chancen herausspielen.
Lediglich bei einem Flankenversuch reklamierte man lautstark auf Handelfmeter, jedoch spielte unser Abwehrspieler den Ball mit der Schulter.
Bei Gegenangriffen schien der Gast recht anfällig und so konnten wir das Ergebnis ein paar Minuten vor der Halbzeit ausbauen. Nach schöner Vorarbeit von Maron tauchte Mbaba alleine vor dem Tor auf und erhöhte auf 2-0 (37.). Fairerweise sollte man dazu sagen, dass das Tor zumindest abseitsverdächtig erschien. 

Mit dieser verdienten 2-0-Führung ging es auch in die Halbzeit. Nimmt man den Spielverlauf und vor allem die Torchancen bis hierhin, gab es an der Führung nichts auszusetzen. Jedoch merkte man, dass der Gast vom LSV genug Qualität inne hatte, um das Spiel umzubiegen.
Mit Beginn der zweiten Halbzeit erhöhte der LSV den Druck und drang vehement auf den Anschlusstreffer. Es änderte sich jedoch nicht viel daran, dass man im Abschluss zu harmlos agierte. Die größeren Chancen waren durch Gegenangriffe auf unserer Seite. Nach Balleroberung und Vorlage durch Bingel verpasste Mujkanovic die Vorentscheidung.
Dann folgte die nächste strittige Szene mit Auswirkungen. Nach einer erneuten Flanke reklamierte der Gast wiederum auf Handelfmeter, der in dieser Szene durchaus vertretbar schien. Aufgrund anhaltender Proteste wurde der Trainer des Langenberger SV vom Schiedsrichter des Innenraums verwiesen.
Bei der größten Chance für die Gäste traf Hajric aus knapp elf Metern nur den Pfosten Hier hätte noch einmal Spannung aufkommen können.
Doch dann fiel die Vorentscheidung zu unseren Gunsten. Mbaba schien auf der linken Seite gegen mehrere Spieler isoliert, steckte aber einen starken Pass in die Tiefe auf Mujkanovic durch, der den Keeper zum 3-0 überwand (63.).
Mit diesem 3-0 war die Gegenwehr des Gegners quasi gebrochen. Bei einem weiteren schön vorgetragenen Angriff passte Maron stark auf Mujkanovic, der zum 4-0 vollendete (72.).
In der Folgezeit hätten wir das Ergebnis durchaus noch höher gestalten können, waren jedoch nicht konsequent genug in unseren letzten Aktionen.

So ging das Spiel mit einem verdienten Sieg zu Ende. Wir dominierten weite Teile des Spiels und hatten viele Großchancen zu verzeichnen. Jedoch hätte das Spiel auch aufgrund der vorhandenen Qualität des Gegners nochmals spannend werden können. Es gab vor allem in der ersten Halbzeit eine Phase, wo wir kaum mehr für Entlastung sorgen konnten.
Man muss dem Team jedoch positiv zusprechen, dass es auch in solchen Phasen nicht mehr viele Torchancen zugelassen hat und recht stabil wirkte.
Die Mannschaft hat die Niederlage der Vorwoche gut verkraftet und viele Punkte sehr gut umgesetzt. Dafür muss man dem Team ein Kompliment aussprechen.

Von Gästeseite gab es noch weit nach dem Spiel Diskussionen über den Unparteiischen, die unserer Meinung nach unverständlich waren. Betrachtet man die 90 Minuten, war es ein verdienter Sieg und da dürfte es keinerlei Diskussionen geben. 

Nächste Woche gastieren wir bei der Zweitvertretung des ASV Mettmann. Aufgrund der Vorwoche sind wir gewarnt, zudem erspielte sich der ASV Mettmann die Punkte bis jetzt allesamt auf heimischem Platz. Bei Zweitvertretungen weiß man zudem nie, auf was für ein Team man schlussendlich trifft. Wir gehen die Sache mit höchstem Respekt an.

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 14. Spieltag

FK Jugoslavija Wuppertal - Sportfreunde Dönberg 3:2 (1:2)

Aufstellungen und Torschützen

Ausgehend von den Zahlen in der Tabelle wäre eine leichte Aufgabe für die Sportfreunde zu erwarten gewesen. Allerdings war jedem klar, dass es nicht einfach werden würde. Und dies sollte sich letztendlich auch bewahrheiten.

Der FK Jugoslavija erwischte in einer hektischen Anfangsphase den besseren Start. Bereits nach wenigen Momenten kam der Gastgeber das erste Mal gefährlich vor das Tor, konnte die Möglichkeit aber nicht nutzen. Auf einem schwer bespielbaren Platz regierte auf beiden Seiten der Kampf. Die gefährlicheren Torraumszenen gehörten insgesamt dem FK Jugoslavija. Und so war es auch nicht unverdient, dass der Gastgeber nach 29 Minuten in Führung ging, als Prelic den Ball nach einer Ecke sehenswert in den Winkel beförderte. Dönberg kam bis dahin zwar einige Male bis in den gegnerischen Strafraum, aber gefährliche Abschlüsse auf das Tor blieben Mangelware.
Nach der Führung ließ sich Jugoslavija fallen, so dass die Sportfreunde mehr vom Spiel hatten und Druck aufbauen konnten. Mit dem ersten gefährlichen Schuss auf das Gehäuse traf Mbaba nach schöner Kombination zum Ausgleich. Nur wenig später drehte Mujkanovic gegen seinen alten Verein per Flachschuss das Spiel komplett, so dass die Sportfreunde eher glücklich mit einer Führung in die Kabine gingen.

In der zweiten Halbzeit begann Dönberg druckvoll. In den ersten 10 Minuten wurden gleich drei Hochkaräter vergeben, so dass die möglicherweise frühzeitige Entscheidung verpasst wurde.
Nach dieser druckvollen Anfangsphase kämpfte sich Jugoslavija wieder ins Spiel zurück, das wieder zunehmend hektisch wurde. Trotz aller Bemühungen gelang es Jugoslavija allerdings nicht mehr, sich große Chancen zu erarbeiten. Daher war es bezeichnend, dass der Ausgleich in der 74. Minute durch ein völlig unnötiges Eigentor zustande kam. Ufermann verlängerte einen eigentlich ungefährlichen Freistoß mit dem Hinterkopf über den verdutzten Keeper Spranger zum 2:2 ins Tor.
In den letzten Minuten des Spiels wollten beide Mannschaften mehr, aber Dönberg war das Team, das sich weitere hochkarätige Chancen erarbeitete und teilweise kläglich vergab. Auch Ufermann hatte zweimal die Möglichkeit, seinen Fauxpas wieder gut zu machen, erwischte nach scharfen Hereingaben den Ball jedoch nicht mehr voll.
Es kam wie daher, wie es kommen musste. Mit der letzten Aktion des Spiels traf der Gastgeber per Aufsetzer zum vielumjubelten Siegtreffer.

Da Jugoslavija bis zum Abpfiff um jeden Meter Boden gekämpft hat und besonders in der ersten Halbzeit durch die quirligen Stürmer häufig für Gefahr gesorgt hat, ist der Sieg sicher keineswegs unverdient zu nennen. Nachdem das Dönberger Team allerdings das Quäntchen Glück hatte, mit einer Führung in die Halbzeit zu gehen, hätte das Spiel aufgrund der zweiten Halbzeit niemals verloren gehen dürfen. 
Aufgrund eines bemerkenswerten Chancenwuchers in Verbindung mit individuellen Fehlern bzw. Aussetzern vor den entscheidenden Gegentoren musste sich das Dönberger Team geschlagen geben, während Jugoslavija den Erfolg fast wie den Gewinn der Meisterschaft feierte und die rote Laterne abgeben konnte.

Am kommenden Sonntag, den 12.11.2017, stellt sich der Tabellennachbar Langenberger SV auf dem Dönberg vor.

Autor: Sascha Kopp

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 13. Spieltag

Sportfreunde Dönberg - SV Bayer Wuppertal 7:0 (2:0)

Aufstellungen und Torschützen

Nach dem überzeugenden Sieg beim Aufsteiger in Gruiten, erwartete uns mit Bayer Wuppertal ein weiterer Gegner, der aktuell in unteren Tabellenregionen rangiert. Wir waren uns jedoch von vornherein bewusst, dass dies kein leichtes Unterfangen werden würde.

Dieser Anschein bestätigte sich in den 10-15 Minuten allemal. Der Gast aus Bayer agierte sehr spritzig, war in den Zweikämpfen präsenter und wir fanden in der Anfangsphase nicht gut ins Spiel.
Quasi genau in diese Phase hinein gingen wir jedoch in Führung. Nach einem tiefen Pass durch Maron umspielte Mujkanovic den Gästekeeper und schob zum 1-0 für unser Team ins Netz (13.).
Mit Fortschreiten der Spielzeit übernahmen wir immer mehr die Kontrolle, hatten mehr Ballbesitz und erarbeiteten uns nach und nach gute Tormöglichkeiten. Nach einem Eckball traf Mujkanovic nur die Latte, kurze Zeit später traf wiederum Mujkanovic nur den Pfosten des Bayer-Gehäuses.
Wir hätten die Führung in dieser Spielphase ausbauen müssen. Bei zwei weiteren Aktionen scheiterte Yoka zwei mal am Gästetorwart. Bei so vielen vergebenen Chancen hatte man ein ungutes Gefühl, dass sich eine alte Fussballweisheit bestätigen könnte.
Auf der anderen Seite ließ Bayer seine Gefährlichkeit in der Offensive immer wieder aufblitzen. Nach einem Schuss von der Strafraumlinie konnte Dehn mit dem Fuß abwehren. Der Ball sprang ihm von dort aus an die Hand, worauf die Gästebank einen Elfmeter forderte.
In einer weiteren Szene waren wir defensiv einmal etwas schläfrig. Ein im Toraus geglaubter Ball wurde von einem Bayer-Akteur noch in die Mitte auf einen völlständig freien Mitspieler geflankt, doch dieser entschied sich für einen Flugball, anstatt freistehend auf das Tor zu schießen.
Kurz vor dem Halbzeitpfiff konnten wir dann die Führung ausbauen. Mujkanovic traf mit einem sehenswerten Schuss ins lange Eck zum 2-0 (43.).

Dies bedeutete auch den Halbzeitstand. Waren wir die ersten 10-15 Minuten so gar nicht im Spiel, war die Führung aufgrund einer Vielzahl von Chancen allemal auch in dieser Höhe verdient.
Das Spiel sollte sich nach der Halbzeit nicht ändern. Wir blieben am Drücker und erhöhten schon ziemlich früh nach einem Eigentor der Gäste auf 3-0 (57.).
Mit diesem 3-0 war es dann quasi dahin mit der Gegenwehr des Gegners. Wir fuhren einen Angriff nach dem anderen auf. Erst traf Mujkanovic per Flachschuss zum 4-0 (68.), nur drei Minuten später erzielte er sein viertes Tor zum 5-0 (71.).
Durch weitere Tore von Heitmann (73.) und einem schön verwandelten Freistoß von Maron (90.) konnten wir schlussendlich das Spiel klar und deutlich mit 7-0 gewinnen.

Nimmt man die erste Halbzeit und die Leistung des Gegners, ist das 7-0 schon eine harte Strafe. Betrachtet man jedoch die Chancen unseres Teams, darunter drei Alumiumtreffer und einige starke Paraden des Bayer-Keepers, geht der Sieg so in Ordnung.
Man konnte bis auf die Anfangsphase des Spiels überzeugen, agierte defensiv wiederum stabil und trug einige schön herausgespielte Angriffe vor. Das Team konnte leistungstechnisch wiederum einen Schritt nach vorne setzen und erzielte den fünften Sieg in Folge. So konnte unsere Mannschaft auf den 4. Tabellenplatz vorrücken.

Nächsten Sonntag, dem 05.11.2017 treffen wir am Opphof auf den Bezirksligaabsteiger FK Jugoslavija Wuppertal. Dieses Team wartet aktuell noch auf den ersten Sieg der Saison, hat jedoch nur zwei Heimspiele (insgesamt sechs) verloren. Man hat auch diese Woche gesehen, dass man für jeden Sieg eine gute Leistung abrufen muss. Beim Auswärtsspiel auf der Asche am Opphof kann man ohne Tiefstaplerei vom einem sehr schwierigen Auswärtsspiel sprechen. 


Wir hoffen hier auf weiterhin zahlreiche, lautstarke Unterstützung unserer treuen Anhänger, um auch dieses Spiel in ein Heimspiel zu verwandeln.

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 12. Spieltag

TSV Gruiten - Sportfreunde Dönberg 0:4 (0:1)

Aufstellungen und Torschützen

Gegen den Aufsteiger aus Gruiten erwartete uns ein Gegner, der nach dem 3-2-Auswärtssieg gegen die Zweitvertretung des FSV Vohwinkel in der Vorwoche einiges an Selbstvertrauen tanken konnte.

Der Spielablauf wurde jedoch sofort ab den ersten Aktionen erkennbar. Der Gastgeber stand tief, sehr kompakt und versuchte es sehr oft mit langen Bällen in die letzte Linie.
Genau solch ein langer Ball rutschte einmal durch und ein Spieler der Gastgeber wurde kurz vor dem Strafraum von den Beinen geholt. Den fälligen Freistoß setzte ein TSV-Akteur nur knapp neben unser Tor.
Dies sollte für lange Zeit der einzige Torabschluss der Gruitener bleiben, denn fortan übernahmen wir die Kontrolle und ließen den Ball in unseren Reihen laufen.
Es war jedoch keineswegs einfach, Löcher in der kompakten Defensive des Gastgebers zu finden, daher musste wie so oft bei solchen Spielverläufen ein Distanzschuss herhalten. Unser Spieler Heitmann fasste sich ein Herz und hielt aus knapp 20 Metern mit einem Flachschuss drauf, der zum 0-1 im Tor der Gruitener einschlug (22.).
Bis zur Halbzeit änderte sich das Spielgeschehen nicht. Gruiten agierte tief, wir suchten Lösungen, um uns Torchancen zu kreieren, doch Großartiges sprang bis zur Halbzeit nicht mehr raus. Es schien alles so weit unter Kontrolle, aber aufgrund des Spielstandes war die Gefahr trotzdem gegeben, dass mal einer der vielen Schläge in unsere Abwehrreihe durchrutschen könnte und das Spiel kippt. Die Pausenführung war jedoch vollkommen verdient.

Wichtig war für unser Team dann, dass wir kurz nach dem Wiederanpfiff das Ergebnis hochschrauben konnten. Nach einem tiefen Pass auf Mujkanovic steckte dieser auf Maron durch, der zum 0-2 einschob (48.).
Doch der Gastgeber machte immer noch nicht den Anschein, offensiver zu agieren und ließ uns weiterhin gewähren. Nach einer Ecke von Mujkanovic köpfte Jeuter dann zum vorentscheidenden 0-3 ein (58.).
Dann folgte wohl die schwächste Phase unseres Spiels. Gruiten musste aufgrund des Ergebnisses mehr riskieren und dadurch kam etwas Hektik in die Partie. Wir behielten in dieser Phase nicht immer die Ordnung und agierten etwas zu offen, trotz der 3-0-Führung im Rücken.
Bis auf einen Freistoß aus dem Halbfeld, der an Freund und Feind im Fünfmeterraum vorbeirutschte, sprang aber chancentechnisch für den Gastgeber nicht viel heraus.
So setzte Mujkanovic quasi mit dem Schlusspfiff mit einem trockenen Fernschuss zum 4-0 den Schlusspunkt dieser Partie (90.). Wir hätten sogar noch weiter erhöhen können, doch Mbaba verpasste in der Nachspielzeit nach feiner Einzelleistung den Torerfolg.

Es war ein wichtiger Sieg gegen einen durchgängig kompakt agierenden Gegner aus Gruiten. Es war vor allem im ersten Durchgang nicht einfach, sich Torchancen zu kreieren. Das frühe 2-0 in der zweiten Halbzeit spielte uns in die Karten und wir fuhren am Ende einen souveränen, quasi nie gefährdeten Sieg ein. Wenn man dem Team etwas vorwerfen kann, dann die Tatsache, dass man nach dem 3-0 für eine kurzzeitige Phase etwas die Ordnung verlor. Jedoch kann man der Mannschaft für die gezeigte Leistung im Großen und Ganzen ein Kompliment aussprechen.

Am nächsten Sonntag, den 29.10.2017, treffen wir zuhause auf den SV Bayer Wuppertal. Man hat auch dieses Wochenende an den Ergebnissen gesehen, dass man nichts in der Liga geschenkt bekommt und man sich jeden Punkt hart erarbeiten muss. Dies wird auch nächste Woche so sein.

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 11. Spieltag

Sportfreunde Dönberg - TFC Wuppertal 2:0 (1:0)

Aufstellungen und Torschützen

Nach dem Heimsieg der Vorwoche gegen die Zweitvertretung des TSV Ronsdorf erwartete uns mit dem TFC Wuppertal eine Mannschaft, die überraschenderweise nicht im oberen Drittel der Tabelle zu finden ist, jedoch sämtliche 12 Punkte auswärts erspielen konnte.

Der Gast begann recht defensiv und tiefstehend und ließ uns von Beginn an gewähren. Unser Team begann sehr spielstark, mit teils ansehnlichen, temporeichen Angriffen, womit die Defensive des TFC so einige Probleme hatte.
Mujkanovic scheiterte mit einem Distanzschuss aus knapp 20 Metern am Pfosten des TFC-Gehäuses. Wir hatten in der Anfangsphase einige Torchancen zu verzeichnen, doch der Gästekeeper konnte einige Male sehenswert halten. Der Führungstreffer schien hier nur eine Frage der Zeit, so überlegen agierte unser Team in dieser Anfangsphase.
Dann fiel schließlich die verdiente Führung. Nach einem Eckball faustete der Torwart des TFC den Ball Richtung Strafraum. Heitmann setzte den Schuss von der Strafraumgrenze mit einem Flachschuss zur Dönberger 1-0 Führung ins Tor.
Wir gaben auch daraufhin klar die Spielrichtung vor und hätten durch Pieper die Führung ausbauen können, doch sein Schuss aus der zweiten Reihe verfehlte das Tor nur knapp.
Überraschenderweise nahm unser Team das Tempo nach ca. 25 Minuten aus dem Spiel und ließ den bis dahin chancenlosen Gast vom TFC zurück ins Spiel kommen. Die Gäste konnten sich zwar bis auf eine gefährliche Aktion keine Torchancen herausspielen, doch bei einigen Freistößen um den Strafraum herum hätte es dennoch gefährlich werden können.
Bei der besagten Chance des TFC legte sich Balde den Ball am herauseilenden Spranger vorbei, doch verfehlte das Tor aus zu spitzem Winkel.
Es boten sich unsererseits genügend potenzielle Torchancen nach Gegenstößen in Überzahl, doch leider führten wir diese Angriffe ganz ohne Tempo aus und konnten daraus keinen Profit schlagen.
Mit diesem 1-0 Halbzeitstand ging es auch in die Pause. Es war zweifelsfrei eine verdiente Führung, jedoch war die Leistung im zweiten Teil der ersten Halbzeit nicht mehr zufriedenstellend.

Das Bild änderte sich in der zweiten Halbzeit nicht. Es sei vorwegzunehmen, dass der TFC sich bis zum Ende des Spiels keine nennenswerte Chance mehr erspielen konnte, auch weil wir stabil und konsequent verteidigten.
Das Tempo im Spiel war überschaubar, wir konnten uns jedoch wiederum einige hochkarätige Chancen nach Konteraktionen erabeiten. Im Gegensatz zur ersten Halbzeit diesmal sogar gut ausgespielt, haperte es hier jedoch am Abschluss. Einmal Pieper und 2x Maron hätten für die Vorentscheidung sorgen können, scheiterten jedoch entweder am starken Gästetorwart oder verfehlten das Tor.
Mit der letzten Aktion des Spiels setzte Heitmann zu einem Sprint in die Tiefe an, erhielt den Ball und krönte seine Leistung mit dem Doppelpack zum 2-0 (90. + 1.).

Wie schon erwähnt war der Sieg verdient und schien nicht sonderlich in Gefahr, doch in Zukunft sollte man solche Spiele frühzeitiger entscheiden, um in der Schlussphase nicht noch Gefahr laufen zu müssen, unnötige Punkte zu verschenken. Bei der Qualität der Gästeoffensive hätte es wohl auch nicht vieler Großchancen benötigt, um einen Torerfolg zu erzielen.
Die Defensivleistung des gesamten Teams sowie die ersten 30 Minuten waren zufriedenstellend. Danach wurde das Tempo teilweise zu sehr runtergefahren, zudem muss bei Abschlüssen konsequenter agiert werden.
Letztendlich fuhr man wichtige drei Punkte ein und muss dem Team dafür ein Kompliment machen, denn der Gegner war keineswegs einfach zu bespielen. Zudem agierte man bei 1-0 Führung die letzten knapp 5 Minuten in Unterzahl, da sich Ufermann verletzte und es keine Wechseloption mehr gab.

Am nächsten Sonntag, dem 22.10.2017 treffen wir auf den Aufsteiger TSV Gruiten (Anstoß in Gruiten um 15.00h). Dieser Gegner ist uns aus dem Aufstiegsjahr bekannt, konnte gestern nach 0-2 Rückstand 3 wichtige Punkte in Vohwinkel einspielen und ist als gefährlich einzustufen.

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 10. Spieltag

Sportfreunde Dönberg - TSV Ronsdorf 2 2:1 (0:0)

Aufstellungen und Torschützen

Nach dem Last-Minute-Sieg bei der Zweiten Mannschaft des FSV Vohwinkel erwartete uns mit dem TSV Ronsdorf die nächste Zweitvertretung, diesmal auf dem heimischen Dönberg. Dieses Team wurde durch den kurzfristigen Spielausfall der ersten Mannschaft beim ASV Wuppertal (Unbespielbarkeit des Platzes) noch kräftig verstärkt. Jedoch war uns von vornherein bewusst, dass die Leistungsfähigkeit des Gegners nicht dem Stand der Tabelle entspricht.

Wir kamen gut ins Spiel, hielten den Gegner lange vom Tor fern und hatten viel mehr Ballbesitzanteile zu verzeichnen, dies auch, weil der Gegner sich kompakt zurückzog und auf Gegenstöße lauerte.
Es muss dazu gesagt, dass dabei keine Großchancen heraussprangen, jedoch agierte unser Team recht ansehnlich und konzentriert. Die Gäste aus Ronsdorf versuchten es stets mit langen Bällen in die Spitze, auf die wir uns jedoch gut einstellen konnten.
Nach einem langgezogenen Freistoß von Maron konnte der Gästekeeper Fiori (nicht zum letzten Mal in diesem Spiel) den Ball stark parieren. Nach einer Ecke scheiterte Izzo mit seinem Schuss an einem gut postierten Abwehrspieler.
Der Gast aus Ronsdorf hatte in der ersten Halbzeit auch zwei Abschlüsse zu verzeichnen. Ein Fernschuss aus knapp 20 Metern ging am langen Pfosten vorbei, bei der 2. Aktion tauchte ein Gästespieler alleine im Strafraum auf, konnte jedoch aus etwas spitzem Winkel das Tor nicht treffen.
Am Ende ging es, wie auch in der Vorwoche, mit einem torlosen Remis in die Halbzeitpause. Wir waren über die 45 Minuten gesehen das dominantere Team und hätten die Führung durchaus verdient gehabt. Zudem muss erwähnt werden, dass der Gast die Halbzeit niemals hätte mit 11 Mann zu Ende spielen dürfen, erlaubte sich ein TSV-Spieler doch gleich drei grenzwertige Foulspiele, was lediglich eine gelbe Karte und zwei mündliche Ermahnungen nach sich zog.

Nach der Halbzeit kam der Gast besser aus der Kabine und wir verloren etwas den Faden. Allerdings war auch nicht zu erwarten, dass es möglich sein würde, diesen Gegner problemlos über 90 Minuten zu dominieren. Die Überlegenheit wurde auch von den Ronsdorfern nicht in Großchancen umgemünzt.
Wir wiederum hatten zwei gute Gelegenheiten, die der überragende Gästekeeper Fiori entschärfen konnte. Bei der ersten Aktion flankte Welkner auf den langen Pfosten, den Kopfball von Mucchio konnte der Keeper mit einem starken Reflex abwehren. Bei der zweiten Aktion lenkte er einen Schuss aus der zweiten Reihe sehenswert über die Latte.
Etwas überraschend fiel dann die Gästeführung. Nach einer Ecke auf den langen Pfosten tauchte Heder nach einer erneuten Hereingabe alleine vor dem Tor auf und schob zum 0-1 für Ronsdorf ein (68.).
Man muss unserer Mannschaft zugute halten, dass man sich auch durch diesen Rückstand nicht aus der Bahn hat werfen lassen. Nach einer zum Tor gezogenen Ecke gelang uns fast der Ausgleich, wiederum konnte der Keeper halten.
Letztlich gelang uns dann doch der vielumjubelte Ausgleich. Nach einem Gewühle im Strafraum setzte der eingewechselte Mujkanovic einen Schuss aus ca. 11-12 Metern ins Netz zum 1-1 (79.).
Rein chancentechnisch passierte dann nicht mehr viel und wieder wurde eine Standardsituation entscheidend. Ein langgezogener Freistoß durch Mujkanovic erreichte Venturiello am langen Pfosten, seine Kopfballhereingabe konnte Ufermann aus kurzer Distanz zum 2-1 Führungstreffer über die Linie drücken (90.).

Wir konnten diese Führung über die Zeit retten und fuhren einen über 90 Minuten verdienten, aber aufgrund des Tores in der Schlussphase glücklichen Sieg ein. Es ist die Moral der Mannschaft zu loben, die einen Rückstand circa 20 Minuten vor Schluss gut wegstecken und sogar noch zu einem Sieg drehen konnte. Konnte man die mannschaftliche Geschlossenheit und die Disziplin in der Arbeit gegen den Ball aus der Vorwoche mit in dieses Spiel nehmen, wusste man diesmal auch spielerisch teilweise zu überzeugen. Es bedarf jedoch noch besserer Abläufe um die Überlegenheit, vor allem in den ersten 25 Minuten, noch in eine Führung umzumünzen. Der Gast aus Ronsdorf war auch in gewissen Spielphasen am Drücker und agierte stets stabil, doch unser Team hielt dagegen und konnte die große Gefahr vom eigenen Tor weghalten.

Danke auch an den Dönberger Anhang für die lautstarke Unterstützung, die unser Team stets nach vorne trieb. 

Das nächste Spiel findet am Sonntag, dem 15.10.2017 wiederum am Dönberg gegen den TFC Wuppertal statt. Als Aufstiegskandidat gehandelt, rangiert dieses Team mit 12 Punkten (ein Spiel weniger) im Tabellenmittelfeld, was wohl hauptsächlich der Heimschwäche geschuldet ist. Dieses Team fuhr bis jetzt die gesamte Punktzahl auf fremden Plätzen ein. Wir hoffen auf einen weiteren Schritt nach vorne, um auch diesem Team das Leben schwer zu machen.

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 9. Spieltag

FSV Vohwinkel 2 - Sportfreunde Dönberg 0:1 (0:0)

Aufstellungen und Torschützen

Nach der desolaten Vorstellung im Heimspiel gegen den SSV Germania, war eine klare Reaktion unseres Teams gefragt. Es stand uns ein schwieriges Auswärtsspiel gegen die Zweitvertretung des FSV Vohwinkel bevor. Hatten wir sowieso schon Ausfälle zu beklagen, kam es im Abschlusstraining noch dicker. Cem Güzel zog sich einen Bänderriss zu und fällt wohl 3 Monate aus. Bei einem Pressschlag musste auch Bingel das Training vorzeitig abbrechen und fiel mit einer Bänderverletzung ebenso für das Spiel an der Lüntenbeck aus. Wir wünschen beiden Spielern eine schnelle Genesung.

Um es vorwegzunehmen: Es war in der 1. Halbzeit ein relativ chancenarmes Spiel. Der Gastgeber konnte sich einige Male durchspielen, ein richtig gefährlicher Abschluss sprang jedoch nicht heraus. Wir hatten im Gegenzug eigentlich vielversprechende Balleroberungen zu verzeichnen, doch auch hier haperte es schlussendlich an den letzten Aktionen. Lediglich bei zwei Aktionen wurden wir gefährlich. Nach einer Ecke scheiterte Izzo am Torwart der Gastgeber, bei der zweiten Chance legte Mucchio uneigennützig quer auf Maron, dessen Schuss aus knapp 10 Metern konnte der Torwart parieren.
So ging es mit diesem leistungsgerechten 0-0 in die Pause. Man merkte beiden Teams an, dass man sich verstärkt einer sauberen Defensivarbeit widmete, haben doch beide Teams bis hierhin schon viele Gegentore in der laufenden Saison kassiert.

In der zweiten Halbzeit wurde der Gastgeber aus Vohwinkel dominanter in den Spielanteilen, jedoch auch immer offener in deren Defensive. So gerieten wir bei einigen Hereingaben über außen unter Druck, konnten aber immer noch rechtzeitig aus der Gefahrenzone klären. Auf der anderen Seite offenbarten sich große Räume im Rücken der FSV-Abwehr, doch leider konnten wir vielversprechende Angriffe, teilweise sogar in Überzahl, nicht bis zum Ende durchspielen, so dass potenzielle Großchancen erst gar nicht mit einem Torabschluss abgeschlossen wurden.
Als sich die Gemüter in einer "heißen Phase" des Spiels etwas erhitzten, gab es dann einen Foulelfmeter für den FSV Vohwinkel. Zu unserem Glück konnte Spranger diesen Elfmeter halten und verlieh unserem Team nun noch einmal den letzten Schwung, um noch an den Sieg zu glauben.
Als alles auf ein 0-0 Remis hinauslief, entschied dann eine Standardsituation das Spiel zu unseren Gunsten. Eine langgezogene Ecke von Maron landete im Winkel und brachte uns schlussendlich doch einen wichtigen Auswärtssieg (90.). 

Die Freude beim Team und den mitgereisten Anhängern war groß, vor allem, weil das Spiel mit dem Foulelfmeter für den FSV Vohwinkel in der 80. Minute eine ganz andere Wendung hätte nehmen können.
Unsere Mannschaft konnte jedoch über die gesamte Spielzeit im kompletten Mannschaftsverbund defensiv überzeugen und ließ bis auf wenige Ausnahmen nicht viel zu. Man konnte sich zudem rein von der Körperspannung, der mannschaftlichen Geschlossenheit und der Disziplin in der Defensivarbeit für die schlechte Leistung der Woche rehabilitieren und das Punktekonto aufbessern.
Man kann diesen Sieg gerne als glücklich einstufen, aber keineswegs unverdient.  

In diesem Sinne gilt unseren Anhängern wiederum ein großer Dank. Man kann getrost sagen, dass schätzungsweise 3/4 der Zuschauer Dönberger Anhang waren, die das Team über die gesamte Spielzeit unterstützt und nach vorne gepeitscht haben. 

Unser nächstes Spiel steigt nächsten Sonntag, den 08.10.2017, gegen die Zweitvertretung des TSV Ronsdorf (Anstoß: 15.30 Uhr am Dönberg). Tabellarisch hinter uns anzutreffen, handelt es sich bei diesem Team um ein spielstarkes und diszipliniertes Team. Der Tabellenstand gibt nicht die Stärke dieser Mannschaft wieder, doch unser Team wird alles daran setzen nicht das dritte Heimspiel in Folge in den Sand zu setzen.

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 8. Spieltag

Sportfreunde Dönberg - SSV Germania 1900 1:6 (0:1)

Aufstellungen und Torschützen

Nach dem auch für die Moral wichtigen Sieg auf der Eschenbeek blieb es abzuwarten wie unser Team sich gegen Aufstiegskandidaten vom Freudenberg aus der Affäre ziehen würde. Es war im Nachhinein quasi ein Deja-vú Erlebnis der letzten Heimniederlage gegen den SC Sonnborn.

Das Spiel hatte kaum begonnen und schon liefen wir der Musik hinterher. Nach einer langgezogenen Flanke konnte der Spieler Bünte am langen Pfosten ziemlich frei zum 0-1 für Germania einköpfen (4.).
Auch in der Folgezeit präsentierte sich der Gast spiel- und einsatzfreudiger. Unser Team investierte viel zu wenig für dieses Spiel.
So hätte Gästestürmer Derbel schon früh für klare Verhältnisse sorgen können, doch sein erster Schuss ging knapp über das Tor, beim zweiten Versuch setzte er einen Lupfer an, den Spranger aber parieren konnte.
So Mitte der ersten Halbzeit kamen wir besser ins Spiel und es war ein Hauch von Ehrgeiz und Einsatzwillen zu erkennen, jedoch ließen wir den Ball viel zu langsam zirkulieren, so dass wir den Gast bis auf wenige Ausnahmen vor keine großen Aufgaben stellten. In der gesamten ersten Halbzeit sprang bis auf einen eher harmlosen Distanzschuss von Mujkanovic nicht viel heraus.
Mit diesem 0-1 Rückstand ging es auch die Halbzeit. Zum einen hatte man den Anschein, als ob Germania nicht mal eine Top Leistung abrufen musste, um auf dem Dönberg in Führung zu liegen, zum anderen war die Leistung unseres Teams meilenweit von zufriedenstellend entfernt.

Wie schon vor zwei Wochen beim Heimspiel gegen Sonnborn kamen wir auch diesmal motiviert aus der Kabine und stellten den Gast durch intensiveres und zielstrebigeres Angriffsspiel vor Problemen. Doch bei aller Überlegenheit in einer Phase von 10-15 Minuten sprang lediglich eine Großchance heraus. Nach einer kurz getretenen Ecke durch Mujkanovic traf der eingewechselte Karanovic nur die Latte.
Bei einem Vorstoß von Germania leisteten wir uns einen groben Schnitzer und Sasse konnte aus wenigen Metern zum 0-2 einschieben (62.) und für eine Vorentscheidung sorgen.
Zu allem Überfluss kassierte der eingewechselte Karanovic nach seinem zweiten Foul eine folgerichtige Ampelkarte und wir spielten (wie auch vor zwei Wochen) früh mit einem Mann weniger (65).
Mit einem Mann weniger und einem 2-Tore-Rückstand ist es zwar schwierig, ein Spiel umzubiegen, jedoch gab sich unser Team komplett auf und kurze Zeit später staubte Okutan zum 0-3 ab (67.).
Nachdem wir ab der 71. Minute schon dreimal gewechselt hatten, musste Maron mit leichten Kreislaufproblemen das Feld verlassen und wir spielten die Schlussphase (hier auch Parallelen zum Heimspiel gegen Sonnborn) mit nur noch acht Feldspielern zu Ende.
Nach einem schön vorgetragenen Gegenstoß vollendete wiederum Sasse zum 0-4 (74.)
Es war nur noch Schadensbegrenzung angesagt, doch auch in doppelter Unterzahl gelang uns durch einen Gegenangriff der Ehrentreffer durch den eingewechselten Izzo (81.)
Der Gast vom Freudenberg konnte noch zwei Treffer zum Endresultat von 1-6 erzielen (1-5 Ottenbruch in der 84. Minute, 1-6 Sasse in der 86. Minute).

Am Ende stand eine verdiente und klare Niederlage zubuche. Eine gute Viertelstunde reicht bei weitem nicht aus, um einer Mannschaft wie dem SSV Germania gefährlich zu werden und leider ließ die gesamte Körpersprache, sowie Engagement über die gesamte Spielzeit zu wünschen übrig.
Sicherlich war es schwierig, das Spiel wiederum in Unterzahl zu beenden, doch zum einen hat man sich dies selbst zuzuschreiben, zum anderen heißt eine Unterzahl nicht immer, dass man am Ende abgeschossen werden muss.
Nach diesem Auftritt muss man ganz klar den Blick wieder nach unten richten und sich erst mal auf gewisse Tugenden (siehe Vorwoche gegen 1919 Wuppertal) besinnen.
Am kommenden Sonntag, den 01.10.2017, treffen wir in der Lüntenbeck um 15.00 Uhr auf die Zweitvertretung des FSV Vohwinkel. Hier bedarf es einer extremen Leistungssteigerung.

Autior: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 7. Spieltag

FC 1919 Wuppertal - Sportfreunde Dönberg 0:2 (0:1)

Aufstellungen und Torschützen

Nach unserer ersten Saisonniederlage in der Vorwoche gegen den SC Sonnborn und der Tatsache, dass unser Team aufgrund gewisser Umstände auf eigenen Positionen verändert werden musste, war es spannend zu erwarten, wie unsere Mannschaft sich auf der Eschenbeek präsentieren würde. Der Gastgeber FC 1919 ist nicht gut in die Saison gestartet und verlor die letzten vier Meisterschaftsspiele allesamt.

Es wurde von Beginn an klar, dass es auf dem Ascheplatz auf der Eschenbeek nicht unbedingt ein schönes Fußballspiel wird, jedoch agierte unser Team von Beginn an sehr engagiert, konzentriert und verteidigte kompakt die eigene Hälfte.
Bei einem abgefälschten Schuss konnte Brokherm den Ball zur Ecke abwehren. Bei einem weiteren Distanzschuss traf der Gastgeber nur die Latte.
Wir wiederum schafften es nicht allzu oft, die großen Räume hinter der Abwehr des Gastgebers zu bespielen. Wenn wir es schafften, wurde es direkt gefährlich. Nach einem langen Ball lief Mujkanovic alleine auf das Tor zu, scheiterte jedoch am Keeper von 1919.
Gut für uns, dass wir durch eine Standardsituation ins Vordertreffen gerieten. Nach einem gut getretenen Freistoß aus dem Halbfeld durch Mujkanovic köpfte Ufermann zum vielumjubelten 0-1 ein (27.).
Es folgte eine Phase von ca. 15 Minuten, in der wir quasi keinen Ballbesitz zu verzeichnen hatten. Der Gastgeber drückte uns immer weiter in unsere Hälfte und drang vehement auf den Ausgleich. Es ist unserer sehr aufopferungsvollen Verteidigungsleistung und natürlich etwas Glück zu verdanken, dass wir die 1-0 Führung bis in die Halbzeit hinein retten konnten. Bei diversen Offensivaktionen von 1919 waren fast immer SFD-Spieler in der Schussbahn oder retteten in höchster Not.

Die zweite Halbzeit ging eigentlich genauso weiter. Der Gastgeber war drückend überlegen, wir verteidigten mit allen Mann weiterhin unser Tor. So kam es zum zweiten Aluminiumtreffer für den FC 1919. Ein relativ harmloser Schuss wurde abgefälscht und landete am Pfosten.
Nur ein paar Minuten später ereignete sich eine Szene, wodurch das Spiel hätte kippen können. Der Gastgeber bekam einen Foulelfmeter zugesprochen (60.). Den fälligen Strafstoß konnte unser Keeper Brokherm stark parieren und bewahrte uns somit vor dem Ausgleich. Bei einem der wenigen Gegenstöße trafen wir dann zur Vorentscheidung. Nach einem langen Ball lief Mujkanovic halblinks alleine auf das Tor und verwandelte zum 0-2 (72.).
Dieses Tor setzte dem Gastgeber sichtlich zu und so konnte sich der Gegner bis zum Ende keine nennenswerten Chancen mehr auf den Ausgleich erarbeiten. Wir hatten immer mehr Entlastung nach vorne, da sich noch großere Räume im Rücken der Abwehr des Gastgebers offenbarten und spielten die Zeit runter.

Es war ein wichtiger Sieg gegen einen guten Gegner auf schwierigem Platz. Der Gastgeber zeigte vor allem offensiv eindrucksvoll, dass er auf Dauer nichts mit den unteren Tabellenregionen zu tun haben wird. Wir konnten das Spiel zwar glücklich, aber letztlich nicht unverdient gewinnen. Durch unsere aufopferungsvolle, entschlossene Verteidigung und einer damit verbundenen Effektivität in der Offensive konnten wir dieses Spiel schlussendlich gewinnen. Das Glück und diesen Sieg ohne Gegentor hat man sich hier quasi selbst erarbeitet.

Am Sonntag, dem 24.09.2017 stellt sich mit der SSV Germania 1900 der nächste Favorit auf einen der ersten Plätze bei uns am Dönberg vor (Anstoß: 15.30h am Dönberg). Hier wird es interessant zu sehen, wie man sich zwei Wochen nach der Schlappe gegen den SC Sonnborn hier schlagen wird.

Autor Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 6. Spieltag

Sportfreunde Dönberg - SC Sonnborn 0:5 (0:2)

Aufstellungen und Torschützen

Auf dem heimischen Dönberg erwartete uns mit dem Bezirksligaabsteiger SC Sonnborn ein Aufstiegsaspirant und dieser Eindruck sollte sich nach dem Spiel auch so bestätigen.

Die Gäste nahmen sofort das Heft in die Hand und hatten mehr vom Spiel. Wir schienen jedoch defensiv gut sortiert und ließen zu Beginn nicht viele Chancen zu.
Selbst wurden wir lediglich bei einer Aktion gefährlich. Nach Vorlage von Mucchio verfehlte Maron das Tor der Gäste.
So Mitte der ersten Halbzeit übernahm der Gast aus Sonnborn immer mehr die Kontrolle und konnte sich auch gute Chancen auf die Führung erarbeiten. Bei einer dieser Chancen wehrte unser im Tor spielende Co-Trainer Brokherm den Ball stark zur Ecke ab.
Bei einer Freistoßvariante gerieten wir dann letztendlich ins Hintertreffen. Bei einem kurz getretenen Freistoß waren wir nicht wachsam und Sosnowski traf per Schuss ins kurze Eck zum 0-1 (36.).
Der Rückstand verunsicherte uns noch mehr. Ein Schuss eines Sonnborner Akteurs aus ca. 16 Metern klatschte an die Unterkante der Latte und kurz vor der Halbzeit kam dann dann der nächste Rückschlag. Ein gravierender Fehler bei eigenem Abstoß wurde vom Gegner abgefangen und der Gästestürmer Aouni hatte keine Mühe frei zum 0-2 einzuschieben (42.).
Mit einer verdienten Sonnborner Führung ging es dann auch in die Halbzeit. Durch Vermeiden eigener Nachlässigkeiten und etwas Glück hätte man diese jedoch auch torlos beenden können.

Die ersten Minuten nach dem Seitenwechsel zeigten keine nennenswerte Änderung, denn die Sonnborner hielten uns geschickt vom Tor weg.
So ab der 55. Minute wurden wir dann intensiver in unseren Angriffen und schnürten den Gegner immer mehr in dessen Hälfte ein. Bei einer Großchance von Mujkanovic konnte der Sonnborner Keeper stark parieren. Bei einer weiteren Aktion schloss Mujkanovic etwas überhastet ab. Es folgten weitere offensiv gefährliche Aktionen, die den Eindruck erweckten, dass es sich beim Anschlusstreffer nur um eine Frage der Zeit handeln könnte.
In dieser Druckphase erhielten wir dann jedoch einen wohl vorentscheidenden Dämpfer. Unser Spieler Venturiello wurde per Ampelkarte vom Platz gestellt (71.).
Es vergingen ein paar Minuten und die Gäste konnten das Spiel mit 0-3 entscheiden (78.). Nur zwei weitere Minuten später rundete der Spieler Roth das Ganze mit dem 0-4 ab (80.).
Zudem gab es das 0-5 durch Schüller (84.).
Nach einem rüden Foul an Mbaba reagierte dieser etwas zu vehement und wurde vom Schiedsrichter mit der roten Karte vom Platz gestellt, wodurch wir nur noch mit 9 Mann auf dem Platz standen.
Es blieb uns nichts anderes übrig als den Schaden in Grenzen zu halten, um nicht komplett vorgeführt zu werden Wir spielten das Spiel am Ende gar nur noch mit acht Spielern zu Ende. Nach einem rotwürdigen Foul an Mujkanovic konnte dieser die letzten Minuten nicht mehr am Spiel teilnehmen.

Mit dieser klaren Niederlage und zwei eigenen Platzverweisen ging das Spiel zu Ende. Eine verdiente Niederlage gegen ein Spitzenteam aus Sonnborn. Am Ende fiel dieses Ergebnis jedoch aufgrund obenstehender Umstände zu klar und deutlich aus. Vor allem Mitte der zweiten Halbzeit waren wir dem Anschluss ziemlich nahe, bevor wir uns selbst dezimierten. Andererseits reichen auch für die Zukunft 15-20 gute Minuten nicht aus, um solchen Teams Paroli zu bieten.

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 5. Spieltag

TSV Einigkeit Dornap-Düssel - Sportfreunde Dönberg 5:5 (2:3)

Aufstellungen und Torschützen

Bei herrlichem Wetter lieferten Dornap und Dönberg ein turbulentes Spiel ab und trennten sich 5:5. Hätte man ein Unentschieden vor dem Spiel auf Dönberger Seite möglicherweise positiv bewertet, konnte man damit nach dem Abpfiff gewiss nicht zufrieden sein.

Die Sportfreunde fanden gut ins Spiel und gingen bereits in der neunten Minute in Führung. Eine Flanke von Maron fand den Weg über den verdutzten Torwart hinweg ins lange Eck. Dönberg spielte diszipliniert und ließ den Gastgeber nicht ins Spiel kommen. Mit zwei starken Angriffen konnte die Abwehr der Gastgeber ausgehebelt werden und Mbaba und Mujkanovic erhöhten auf 0:3.
Es waren sehr imposante erste 30 Minuten des Dönberger Teams, das teilweise sehr gefällig nach vorne spielte und die sich bietenden Chancen eiskalt nutzte, während die Dornaper sich keine nennenswerte Möglichkeit erarbeiten konnten. Passend zu dem Spielverlauf wechselte der Trainer der Gastgeber nach 25 Minuten bereits zum ersten Mal.
Leider verlor das Dönberger Team die Spannung und gewährte Dornap mehr Spielanteile, die diese nutzten, um sich Feldvorteile zu erarbeiten und das Geschehen in die Dönberger Hälfte verlagerten. Unerklärlicherweise wurden die Sportfreunde unsicher und ließen sich nun auch vom Pressing der aufstrebenden Dornaper beeindrucken. In der 40. Minute erzielte der Gastgeber nach einer Dönberger Fehlerkette das 1:3 durch Kevin Lange. Es sollte noch schlimmer kommen, denn Stelzer traf quasi mit dem Halbzeitpfiff durch einen satten Distanzschuss zum 2:3.

Die zweite Halbzeit hatte kaum begonnen, da klingelte es schon wieder im Dönberger Kasten. Erneut sorgte ein schöner Schuss, diesmal aus etwa 20 Metern, für einen Treffer der Gastgeber. Damit hatte sich das Dönberger Team halbzeitübergeifend innerhalb von sechs Minuten zerstört, was es sich in den ersten 30 Minuten eindrucksvoll aufgebaut hatte.
Nun erwarteten die Fans der Gäste das Schlimmste, um so wichtiger war es, dass Bingel nur fünf Minuten später den Dornaper Torwart mit einer krummen Bogenlampe überwinden konnte.
In der Folge gab es Torchancen auf beiden Seiten. Dornap blieb häufig aus der Distanz und nach Standards gefährlich, Dönberg setzte auf Konter, verpasste aber zu häufig den letzten Pass oder den Abschluss.
So war es erneut ein Schuss aus der Distanz, der Dornap wieder den Ausgleich brachte. Auch diesmal währte die Freude der Gastgeber nicht lange, da Mucchio quasi im Gegenzug wieder die Führung erzielte.
Wiederum fünf Minuten später schenkte das Dönberger Team Dornap völlig unnötig einen Eckball, der natürlich zum erneuten Ausgleich führen musste.
Bis zum Abpfiff sollte trotz Möglichkeiten auf beiden Seiten kein Treffer mehr fallen, so dass es nach einem spektakulären Spiel beim 5:5 blieb.

Die Sportfreunde müssen sich gegen nie aufsteckende Dornaper vorwerfen lassen, dass sie eine 3:0-, 4:3 und 5:4-Führung nicht zu einem Sieg nutzen konnten. Somit wurde der Eindruck aus den bisherigen Spielen untermauert, dass die Dönberger Offensive grandios funktioniert, während es im kollektiven Defensivverhalten noch einiges zu verbessern gibt. Besonders die individuellen Fehler müssen abgestellt werden, um solche Spiele sicher nach Hause bringen zu können.

Ansonsten können die Zuschauer beiden Teams für einen kurzweiligen Nachmittag danken. Ein 8:8 wäre nach dem Schlusspfiff auch denkbar gewesen.

Autor: Sascha Kopp

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 4. Spieltag

Sportfreunde Dönberg - TSV Beyenburg 8:3 (4:1)

Aufstellungen und Torschützen

Nach dem wichtigen Sieg bei Azadi stand uns mit dem TSV Beyenburg quasi ein "Angstgegner" gegenüber, denn die letzten ver offiziellen Duelle beider Teams konnte Beyenburg allesamt für sich entscheiden. Es sollte diesmal anders kommen.

Wir übernahmen von Beginn an die Kontrolle, hatten viel Ballbesitz und waren klar feldüberlegen. Der Gast aus Beyenburg schien noch gar nicht richtig auf dem Platz und schon stand es nach knapp 22 Minuten 4-0 für unser Team.
Nach einer Vorlage von Güzel konnte Maron zum 1-0 einschieben (12.). Beim zweiten Tor setzte Neuzugang Venturiello einen Schuss platziert ins lange Eck (17.). Daraufhin nahm sich Karanovic ein Herz und hielt aus knapp 30 Metern drauf, der Schuss schlug über dem Gästetorwart ins Netz zum 3-0 ein (20.). Nach einer gut getretenen Ecke traf Jeuter per Kopfball zum zwischenzeitlichen 4-0 (22.).
Auch danach schien der Gast wenig sortiert und wir blieben weiter am Drücker. Nach einer schönen Einzelaktion konnte der Gästetorwart einen Schuss von Mujkanovic gut abwehren, bei einer weiteren Aktion tauchte Güzel alleine vor dem Tor auf, verpasste aber den Moment des Abschlusses.
Die Beyenburger fingen sich nach knapp einer halben Stunde und setzten uns dann etwas unter Druck. Bei einem langen Ball gab es Abstimmungsprobleme und so rutschte der Ball schlussendlich durch. Der Spieler Schmidt konnte frei aus fünf Metern zum 1-4 einschieben (39.).
So ging es auch in die Halbzeit. Die Führung war auch in dieser Höhe verdient. Wir ließen den Ball gut und ruhig zirkulieren und stellten die Abwehrreihe der Gäste zeitweise unter Dauerbeschuss.

Der Gast kam jedoch gut aus der Kabine und hätte fast direkt mit dem Wiederanpfiff verkürzt, doch Spranger konnte gut zur Ecke abwehren. Gerade als es danach aussah, dass der Beyenburger Druck immer größer werden sollte, trafen wir zurVorentscheidung. Nach einer Hereingabe von der linken Seite durch Karanovic traf Maron zum 5-1 (52.).
Nur ein paar Minuten später tankte sich Güzel auf der rechten Seite durch und seine Hereingabe verwertete wiederum Maron sehenswert zum 6-1 (60.).
Somit schien das Spiel entschieden, doch leider hatte man den Anschein, dass unser Team sich dann zu früh aus dem Spiel verabschiedete, was zu zwei vermeidbaren Gegentoren führte. Das 6-2 fiel nach einer Ecke, wo der Spieler Schmidt quasi unbedrängt einköpfen konnte (68.).
Beim 6-3 ging dem Treffer ein verunglückter Rückpass zum Torwart Spranger voraus, woraufhin wiederum Schmidt mit seinem dritten Treffer traf (72.).
Gut, dass wir quasi postwendend einen weiteren Treffer durch Bingel erzielen konnten (7-3, 73. Minute).
Das Spiel plätscherte dann vor sich hin und fand den Schlusspunkt mit dem Treffer zum 8-3 durch den eingewechselten Yoka (88.).

Ein überzeugender und eigentlich nie gefährdeter Sieg gegen vor allem in der ersten halben Stunde indisponierte Gäste aus Beyenburg. Man sollte dem Team für diese Leistung, vor allem in der ersten Halbzeit, ein großes Lob aussprechen. Andererseits hat man nach dem 6-1 komplett die Körperspannung aufgegeben, was für die Zukunft unterlassen werden muss, denn dies kann zum einen Punkte kosten, zum anderen können schon entschiedene Spiele unnötig wieder spannend gemacht werden.
Nichtsdestotrotz konnten wir die Negativserie gegen diesen Gegner (letzter Sieg in 2014) brechen und den zweiten Sieg dieser Saison einfahren.

Das nächste Spiel steigt nächsten Sonntag, dem 03.09.2017 um 15.00h bei einem Aufstiegsanwärter, der TSV Einigkeit Dornap.
Für dieses schwierige Auswärtssspiel erhoffen wir uns zahlreiche Unterstützung des Dönberger Anhangs.

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A

Nachbetrachtung der ersten beiden Spieltage

Türkgücü Velbert - SF Dönberg 3-3 (1-2)

Zum Auftakt erwartete unser Team mit Türkgücü Velbert direkt ein Meisterschaftsfavorit. Um Haaresbreite hätte man in Velbert direkt einen Sieg eingefahren. Nach der Führung durch Andrik (16.) glich der Gastgeber durch Boenisch kurze Zeit danach schon zum 1-1 aus (22.).
Kurz vor der Halbzeit markierte wiederum Andrik die 2-1 Halbzeitführung für unsere Mannschaft (42.).

Türkgücü drang die 2. Halbzeit auf den Ausgleich und wurde durch einen Freistoß von Dursun mit dem 2-2 belohnt (84.).
Als alles auf dieses Ergebnis hinauslief, überschlugen sich die Ereignisse. Mike Maron brachte unser Team in der 92. Minute mit 3-2 in Führung und alles sah nach einem Auswärtssieg aus.
Doch quasi mit dem Schlusspfiff setzte der Spieler Berraneb durch einen trockenen Fernschuss den Ball zum 3-3 ins Netz (95.).
Das Spiel wurde nach dem Tor gar nicht mehr angepfiffen, dies war also die letzte Aktion des Spiels.

Mit dem Punkt bei einem starken Gastgeber kann man durchaus leben, doch aufgrund der Art und Weise fühlte sich dieses Remis quasi wie eine Niederlage an.

 

SF Dönberg - SC Viktoria Rott 4-4 (1-1)

Im bereits dritten Duell gegen diesen Gegner in kürzester Zeit ging es wieder sehr spannend und turbulent zu.

Die Gäste gingen ziemlich früh durch Satilmis in Führung (11.). Voran gegangen war diesem Tor ein Einwurf, den man hätte besser verteidigen müssen.
Durch einen Foulelfmeter besorgte uns Maron den 1-1 Ausgleich (18.). Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Halbzeit.

Kurz nach der Halbzeit bekam Rott dann einen Foulelfmeter zugesprochen und verwandelte diesen durch Gradecak (53.). Dies sollte jedoch nicht der letzte Foulelfmeter des Abends sein. Nachdem Güzel von den Beinen geholt wurde, sprach uns der Schiedsrichter einen weiteren Elfmeter zu, den wiederum Maron zum 2-2 Ausgleich versenkte (75.).
Es folgte eine (gegen Rott schon fast standardmäßige) turbulente Schlussphase. Erst konnte Satilmis nach einem Gewühle in unserem Strafraum zum 2-3 einschießen (79). Daraufhin ist die Moral unseres Teams zu loben, denn durch einen Doppelschlag von Pieper drehten wir das Spiel innerhalb 2 Minuten zur 4-3 Führung (85., 87.).
Als wie am ersten Spieltag alles auf einen Sieg hindeutete, waren wir bei einer Ecke nicht wachsam und der Spieler Boccarella köpfte zum 4-4 (88.) ein.

Dies war auch der Endstand. In 3 Duellen gegen diesen Gegner fielen sage und schreibe 23 Tore (!!!). Leider verpasste das Team den Sieg an diesem Abend dadurch, dass man gewisse Situationen sehr nachlässig verteidigte. Andersherum ist die Moral zu loben, denn unserer Mannschaft ist es gelungen, insgesamt 3 Rückstände wett zu machen.


Das nächste Meisterschaftsspiel steigt am Sonntag, dem 28.08.2017 um 15.30h gegen den TSV Beyenburg auf dem heimischen Dönberg. Dabei handelt es sich quasi um einen Angstgegner, denn der letzte Sieg gegen dieses Team konnte in 2014 erzielt werden. Wir werden alles daran setzen diese Serie zu brechen

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 3. Spieltag

BV 85 Azadi Wuppertal - Sportfreunde Dönberg 0:4 (0:4)

Aufstellunge und Torschützen

Nachdem in den ersten beiden Spielen die Siege quasi mit dem Abpfiff unnötig liegen gelassen wurden, sollte heute gegen den unangenehmen Aufsteiger BV 85 Azadi Wuppertal der erste Dreier eingefahren werden.

Das Spiel begann hervorragend für das Dönberger Team, da Karanovic schon nach kurzer Spielzeit gegen die hoch stehende Mannschaft des Gastgebers durchbrechen konnte und im Duell mit dem gegnerischen Keeper Acikgöz die Nerven behielt und überlegt ins lange Eck einschob.
Dönberg blieb das überlegene Team, sorgte dann und wann aber selbst für gefährliche Situationen am eigenen Strafraum, da auf dem ungewohnten Ascheplatz das Passspiel nicht immer reibungslos funktionierte und durch daraus resultierende Ballverluste der Gegner ins Spiel gebracht wurde.
Um so wichtiger war es, dass Dönberg in der 25. Minute den nächsten Treffer erzielte, als Mujkanovic auf der linken Seite seine Gegenspieler stehen ließ und quer zu Andrik schob, der sich geschickt von seinem Gegenspieler löste und zum 0:2 traf.
Wenig später war das Spiel für Andrik gelaufen. Nach einem keineswegs bösen Foul, bei dem er und sein Gegenspieler unglücklich fielen, musste er verletzt ausgewechselt werden. Da er sein Bein nicht mehr bewegen konnte, wurde er mit dem Notarzt abgeholt. An dieser Stelle wünschen wir dem Spieler gute Besserung!!!
Den daraus resultierenden Freistoß konnte Dehn zum 0:3 verwerten.
Als Mujkanovic kurz vor dem Halbzeitpfiff noch zum 0:4 traf, war das Spiel im Grunde schon gelaufen.
Aufgrund der sehr hohen Verteidigungslinie des Gegners wurde das Dönberger Team immer wieder zu schnellen Gegenstoßsituationen eingeladen, die recht konsequent ausgenutzt wurden.

BV 85 reagierte mit einem Doppelwechsel und machte deutlich, dass man nicht gewillt war, sich auf eigenem Platz abschießen zu lassen. Die zweite Halbzeit verlief recht ereignislos. BV 85 hatte stellenweise mehr vom Spiel, war aber aufgrund von Ungenauigkeiten nicht in der Lage, sich zwingende Torchancen zu erspielen.
Das Dönberger Team hingegen schaltete zwei Gänge zurück, verwaltete das Ergebnis und leistete sich nun auch den einen oder anderen unnötigen Fehler im Aufbauspiel, so dass ein zerfahrenes Spiel entstand, das nicht mehr viele Höhepunkte zu bieten hatte.

So stand unter dem Strich ein letztendlich nie gefährdeter Dreier, durch den Dönberg nun fünf Punkte nach drei Spielen auf dem Konto hat. Das Spiel war trotz der Roten Karte für BV 85 und der schweren Verletzung des Spielers Andrik insgesamt jederzeit fair.
Sicher war BV 85 ein Gegner, den man schlagen muss, um den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden, andererseits hat der Gegner in den ersten beiden Spielen gezeigt, dass er in der Kreisliga A mithalten.

Am kommenden Sonntag, den 27.08.2017 empfängt das Dönberger Team um 15:30 Uhr den Tabellenzwölften TSV Beyenburg.

Autor: Sascha Kopp

 

Erste Mannschaft unterliegt deutlich bei Düsseldorfer A-Ligisten

Gegen die SP.-VG. Hilden setzt es ein ernüchterndes 0:6

Aufstellungen und Torschützen

Nur einen Tag nach der unglücklichen Niederlage im Elfmeterschießen gegen Viktoria Rott unterlagen wir in der letzten Generalprobe vor dem Saisonstart gegen einen guten Düsseldorfer A-Ligisten mit einer klaren 0-6 Niederlage.

Es gibt nicht viel aus unserer Sicht über das Spiel zu berichten. Wir waren von Anfang an in wirklich allen Belangen, jedoch vor allem in direkten Zweikampfduellen unterlegen und lagen bereits nach 22 Minuten durch einen Doppelschlag von Eisenbart und einem Tor von Rath mit 0-3 zurück.
Bis zur Halbzeit erhöhte Hilden sogar noch durch Mertes auf 4-0 (34.).
Wir hatten keinen nennenswerten Abschluss zu verzeichnen und konnten froh sein, dass es nur mit 0-4 in die Halbzeit ging.

Nach der Halbzeit hielten wir zwar besser dagegen, aber von einer Gegenwehr war auch leider hier nicht viel zu spüren. Mit seinem Doppelpack erhöhte wiederum Rath zum 5-0 (49.).
Wir hatten in den gesamten 90 Spielminuten nur eine echte Chance durch den eingewechselten Andrik zu verzeichnen, wobei uns der Gastgeber aus Hilden durch einige Ballverluste durchaus die Möglichkeit gegeben hätte, etwas gefährlicher zu werden.
In der letzten Spielminute machte der Spieler El Abduli das halbe Dutzend voll und setzte den 6-0 Schlusspunkt (89.).

Wie gesagt kann man diesem Spiel nichts Positives abgewinnen, was eine Woche vor Saisonbeginn nicht unbedingt sehr förderlich ist. Es waren zwar einige Spieler dabei, die schon einen Tag zuvor gegen Rott zu Einsatzzeiten kamen, aber eben auch durchaus "frische" Spieler. Doch das gesamte Team blieb unter den Erwartungen und am Ende waren wir mit dem 0-6 sogar noch gut bedient.

Wir alle hoffen, dass dies als Warnschuss für die am 13.08.2017 beginnende Meisterschaft gilt. Dort treffen wir um 15.00 Uhr in Velbert auf einen Meisterschaftsfavoriten, der Mannschaft des Türkgücü Velbert.

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft scheitert in der Qualifikation für den Kreispokal

Im Elfmeterschießen zeigt Viktoria Rott die besseren Nerven

Aufstellungen und Torschützen

Im zweiten von vier Duellen gegen den Ligakonkurrenten vom Rott ging es in der Kreispokal - Qualirunde sehr spannend zu. Dachte man noch vorher, dass die Dramatik des Duells vor zwei Wochen am Rott (5-4 Sieg im GA-Pokal Achtelfinale) wohl nicht zu toppen sei, setzten beide Teams noch einen drauf.

Unser neu formiertes Team kam sehr gut ins Spiel und hatte direkt zwei Großchancen zu verzeichnen, die jedoch ungenutzt geblieben. So kam der Gast vom Rott mit seiner ersten Offensivaktion zum Führungstreffer durch Satilmis (5.).
Es dauerte keine drei Minuten, bis unser Team das Spiel nicht nur ausgleichen, sondern sogar komplett drehen konnte. Erst wurde Güzel in die Tiefe geschickt und erzielte postwendend das 1-1 (6.). Nach einem Gewühl im Rotter Strafraum erzielte Andrik das 2-1 (7.).
Auch in den folgenden ca. 15 Minuten brachten wir die Gästeabwehr das ein ums andere Mal in Verlegenheit und hätten das Ergebnis bei besserer Chancenverwertung früh weiter ausbauen können.
Doch die Rotter stellten sich Mitte der ersten Halbzeit zunehmend auf unser Team ein und übernahmen bis zur Pause zunehmend die Kontrolle. Zwar sprang bis auf überhastete Abschlüsse nichts Nennenswertes heraus, aber unsere Ballbesitzanteile und die Kontrolle schrumpften quasi bis auf das Minimum und der Halbzeitpfiff war in diesem Fall eine Erlösung.
Nichtsdestotrotz war die Führung aufgrund der fulminanten Anfangsphase keineswegs unverdient.

Das gleiche Bild setzte sich über weite Teile der zweiten Halbzeit fort. Die Gäste rannten an und wir schafften es kaum mal zu Entlastung zu kommen. Nach einer halbhohen Hereingabe köpfte Baydar zum verdienten 2-2 Ausgleich ein (51.).
Nur kurze Zeit später erhielt ein Gästespieler eine gelb-rote Karte und wurde des Platzes verwiesen (58.). Es muss gesagt werden, dass sogar ein SFD-Spieler dem Schiedsrichter davon abhalten wollte, die Ampelkarte zu zeigen, dieser ließ sich aber von seiner Entscheidung nicht abbringen.
Jetzt, mit einem Mann mehr, erwartete man sicherlich, dass unser Team wieder etwas mehr Kontrolle erlangen sollte, aber dem war nicht so, auch weil es im Dönberger Team 2-3 Spieler gab, die mit ihren Kräften ziemlich am Ende waren.
Die Rotter kamen zwar zu Abschlüssen, ohne sich aber die großen Torchancen herausspielen zu können.
Das Dönberger Team begann dann ab der 75. Minute, wieder aktiver vorne zu stören und nahm so auf einmal wieder das Zepter in die Hand. Leider verpassten wir es bei einer Großchance durch Andrik aus kurzer Distanz das Spiel kurz vor Ende der regulären Spielzeit zu entscheiden (88.).

So ging es in die Verlängerung in diesem wahrlich unterhaltsamen Spiel. Kaum hatte diese begonnen, schon lagen die Rotter in Führung. Nach einem tiefen Zuspiel tauchte Baydar alleine vor dem Tor auf und ließ es sich nicht nehmen, das 2-3 zu erzielen (93.).
In der zweiten Halbzeit der Verlängerung hätte Gästestürmer Boccarella fast das Spiel entschieden, doch nach seiner Einzelaktion landete der Ball am Pfosten.
So gelang uns kurz vor Schluss der vielumjubelte Ausgleich. Nach einer schönen Hereingabe köpfte Güzel uns mit dem 3-3 ins Elfmeterschießen (119.).

Dort verschossen wir leider durch Pieper, Hartwig und Güzel 3 Elfmeter und der Gästekeeper setzte den entscheidenden Elfmeter zum Sieg für Viktoria Rott ins Netz. Schade nur, dass zwei gehaltene Elfmeter durch unseren Torwart Spranger nicht zum Sieg reichten.

Man muss der gesamten Mannschaft ein Riesenkompliment ausstellen für die gezeigte Leistung. Das etwas durchgemischte Team konnte den Rottern gut Paroli bieten und vor allem in der Anfangs- und Endphase der regulären Spielzeit überzeugen. Ein Extralob verdient sich Abwehrspieler Patrick "Paddy" Kutz; schon ab der 70. Minute mit Krämpfen geplagt fightete er in überzeugender Manier bis zum Ende der Verlängerung und kann getrost trotz Dönberger Niederlage als Mann des Abends bezeichnet werden.

Wir wären gerne eine Runde weitergekommen und waren auch nah dran, aber nimmt man die kompletten 120 Minuten, ist der Sieg der Gäste keineswegs unverdient. War es vor zwei Wochen ein für uns glücklicher, aber nicht unverdienter Sieg am Rott, kann man dies gut und gerne genauso von diesem Spiel sagen.

Wir wünschen Viktoria Rott im weiteren Pokalverlauf alles Gute und man sieht sich bereits am 2. Spieltag, dem 16.08.2017 bei uns am Dönberg wieder.

Autor: Daniele Varveri

 

Sudberg und Dönberg trennen sich 0:0-Unentschieden

Dönberg vergibt zu viele Chancen gegen den gut verteidigenden B-Ligisten

Aufstellungen und Torschützen

Bei sommerlichen Temperaturen traten wir bei der neuformierten Mannschaft des SSV Sudberg an, die wohl in der Kreisliga B zu einem der Aufstiegsfavoriten gehört.

Von Anfang war klar abzulesen, um was für ein Spiel es sich handeln wird. Wir konnten hinten in Ruhe den Ball zirkulieren lassen, hatten es aber mit einem extrem tiefstehenden, gut verteidigenden Gegner zu tun, gegen den es von Anfang an schwierig werden sollte, sich Torchancen zu erspielen.
Leider verpassten wir es in der ersten Halbzeit, bei zwei bis drei Großchancen in Führung zu gehen. Einmal scheiterte Pieper in einer 1 vs. 1 Situation am Torwart der Gastgeber. Bei einer zum Tor gezogenen Ecke durch Mujkanovic faustete der Sudberger Keeper den Ball wohl noch auf der Linie (nicht wenige hatten den Ball im Tor gesehen) aus diesem und verwehrte uns die Führung.
Bei einer weiteren Chance scheiterte Güzel knapp.
Es war nicht so, dass die Sudberger keine Angriffe zu verzeichnen hatten. Bei diversen Gegenstößen hätte es durchaus mal gefährlich werden können. Nach einem langen Ball waren wir schlecht abgesichert und Spranger bewahrte uns vor einem Rückstand. Des Weiteren waren wir bei einer kurz ausgeführten Standardsituation kurz abgelenkt, doch der Schuss konnte noch rechtzeitig geblockt werden.
So ging es mit diesem 0-0 auch in die Halbzeit.

Es sollte sich im zweiten Durchgang nicht viel ändern. Der Gastgeber aus Sudberg schaffte es, bis zur allerletzten Minute sehr konsequent und tief zu verteidigen.
Bei einer Hereingabe von Mujkanovic scheiterte Pieper am Pfosten, was die größte Chance für uns im zweiten Durchgang darstellte.
Wie auch in der ersten Halbzeit hätten wir bei Gegenstößen der Sudberger auch in Rückstand geraten können, doch auch hier agierte der Gegner im Abschluss nicht konsequent genug.
Zu allem Überfluss handelten wir uns durch Bingel noch eine gelb-rote Karte ein und mussten die letzten fünf Minuten in Unterzahl agieren. Diese etwas fragwürdige Ampelkarte erhielt der Spieler, ohne vorher verwarnt gewesen zu sein.

So ging dieses Spiel mit diesem 0-0 zu Ende. Zum einen ist positiv zu werten, dass man nicht die Ordnung verlor und bereits zum zweiten Mal in einem Testspiel hinten die Null halten konnte. Trotzdem muss man offensiver noch etwas schlagkräftiger agieren. Gegen so einen tiefstehenden Gegner muss man die sich wenig bietenden Torchancen entweder nutzen oder durch einen Fernschuss bzw. Standardsituation zum Erfolg kommen.
Nichtsdestotrotz konnten wir ein für das Team positives Wochenende gut abschließen. Am Vortag war man den ganzen Tag zusammen. Einem Besuch im Deutschen Fussballmuseum folgte das gemeinsame Erscheinen des Teams bei der Trauung des Spielers Fabian Izzo (Glückwunsch nochmals), ein anschließendes Training sowie zum Abschluss das gemeinsame Essen.

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft unterliegt dem FSV Vohwinkel im GA-Pokal-Viertelfinale 0:6

Dönberger Team ist gegen den Oberligisten chancenlos

Aufstellungen und Torschützen

Auf dem Höfen traf das Dönberger Team im Viertelfinale des GA-Pokals auf den frisch gebackenen Oberligisten FSV Vohwinkel. Dieser sollte seiner Favoritenrolle auch absolut gerecht werden.

Von der ersten Minute an kontrollierte Vohwinkel das Spiel. Dies gelang, ohne das Dönberger Team übermäßig unter Druck zu setzen. Dennoch wurde es vor dem Dönberger Tor immer wieder gefährlich, was daran lag, das ausnahmslos jeder Eckball des FSV Vohwinkel für Gefahr sorgte. So war es auch kein Wunder, dass der Führungstreffer nach einem solchen aus dem Gewühl heraus fiel. Im weiteren Spielverlauf lauerte der FSV stets auf Fehler der Sportfreunde, die dann im Spielaufbau auch immer wieder geschahen und so den Vohwinklern schnelle Angriffe ermöglichten. Bis zur Halbzeit konnte der FSV das Ergebnis standesgemäß auf 3:0 schrauben, während das Dönberger Team sich keine echte Torchance erspielen konnte.

In der zweiten Halbzeit änderte sich wenig. Im Laufe des Spiels schraubten die Vohwinkler etwas zurück, so dass sich für die Sportfreunde dann und wann mal Räume ergaben, echte Torchancen sprangen aber nicht heraus. Einmal hatte der Dönberger Anhang den Torschrei schon auf den Lippen, aber Cem Güzel kam den Hauch einer Sekunde zu spät und konnte den Vohwinkler Keeper nur zu einem Pressschlag zwingen, der nicht den Weg ins Tor fand. Der FSV hingegen konnte auch mit angezogener Handbremse Dönberger Fehler nutzen und das Ergebnis auf 6:0 schrauben, womit man noch ganz gut bedient war.

Das ersatzgeschwächte Dönberger Team konnte dem klassenhöheren Gegner nicht viel entgegen setzen, kämpfte aber zu jedem Zeitpunkt in diesem Spiel und hielt die Niederlage noch in einem vertretbaren Rahmen. Für das Team war es ein gutes Spiel, in dem es voll gefordert wurde und einige Lehren mitnehmen konnte.

Autor: Sascha Kopp

 

Erste Mannschaft erreicht das Viertelfinale des GA-Pokals

Dönberg siegt auf dem Rott in einem rassigen Spiel 5:4

Aufstellungen und Torschützen

Im ersten von insgesamt vier Duellen gegen den Ligakonkurrenten vom Rott (in zwei Wochen trifft man im Wuppertaler Kreispokalspiel wieder auf diesen Gegner) konnten wir uns am Ende in einem atemberaubenden Spiel knapp und auch etwas glücklich mit 5-4 durchsetzen und treffen nun im Viertelfinale am Sonntag, den 23.07.2017 auf den Oberligisten FSV Vohwinkel, der sich beim TSV Beyenburg durchsetzen konnte.

Kaum hatte das Spiel begonnen, schien es auch schon fast entschieden. Nach einer Aktion über die rechte Seite der Gastgeber, konnte Saltimis nach einer flachen Hereingabe zum 1-0 einschieben (4.).
Wir hatten nicht mal Zeit diesen Rückschlag wegzustecken, so stand es schon 0-2 aus unserer Sicht. Nach einem langen Einwurf landete der Ball am langen Pfosten bei Baydar, der das 2-0 erzielte (7.).
Auch in den Folgeminuten setzte uns der Gastgeber zu und man hatte eher den Eindruck, dass die Rotter dem 3-0 näher waren als wir dem Anschluss. Doch langsam fand unser Team dann ins Spiel und verkürzte durch einen Schuss von Mujkanovic auf 1-2 (19.). Diesem Tor ging jedoch ein Patzer des Rotters Keepers voraus, der den Ball eigentlich schon gefangen hatte.
Dies war auch der Anstoß zu einer besseren Leistung unsererseits. Wir waren besser im Spiel und hatten durch Mujkanovic und Mucchio zwei gute Chancen auf den Ausgleich, der uns dann auch noch vor der Halbzeit gelingen sollte.
Nach einem Abwehrfehler startete Mucchio alleine auf das Tor und traf sehenswert aus ca. 20 Metern mit einem Schuss in den Winkel zum 2-2 (37.).
Das bedeutete auch zugleich den Halbzeitstand. Waren die Rotter zu Beginn weit überlegen, fanden wir ab der 20. Minute besser ins Spiel, so dass der Halbzeitstand gar nicht unverdient wirkte.

Nun passierte dem Gastgeber das, was uns in der ersten Hälfte widerfahren war. Innerhalb kürzester Zeit konnten wir einen 2-Tore-Vorsprung herstellen. Erst erzielte Karanovic per abgefälschtem Schuss das 3-2 (48.), nur 5 Minuten später lief Maron alleine auf das Rotter Tor zu und verwandelte konsequent zur 4-2 Führung (53.).
Das Spiel schienen wir im Griff zu haben, der starke Gastgeber hatte keine nennenswerten Chancen zu verzeichnen und als dann der Ex-Dönberger Kengbo per Ampelkarte des Platzes verwiesen wurde, hätte man denken können, das Spiel sei entschieden.
Der Gastgeber gab sich jedoch nicht auf, wir agierten auch viel zu passiv, bekamen gar keinen Zugriff mehr und hatten dementsprechend keine Phase der Entlastung mehr.
Ein Rotter Spieler packte sich dann ein Herz und traf per sehenswertem Sonntagsschuss zum verdienten 3-4-Anschluss (73.), wodurch das Spiel wieder Fahrt aufnahm.
Zu allem Überfluss verursachten wir noch einen unnötigen, aber wohl berechtigten Elfmeter, den Bampakos zum 4-4 Ausgleich (78.) verwandeln konnte.
Man muss unserem Team dann zugestehen, dass man sich nicht aus der Ruhe hat bringen lassen und sehr diszipliniert mit dieser Tatsache umgegangen ist. Als alle mit einer Verlängerung rechneten, köpfte uns Mujkanovic nach einer Ecke per Kopf mit dem 5-4 ins GA - Pokal Viertelfinale (88.).

Es war ein sehr unterhaltsames Spiel zweier guter Teams, das uns am Ende als etwas glücklichen Gewinner hervorbrachte. Glücklich heißt in diesem Fall aber nicht unverdient. Nach einem frühen 0-2 Rückstand bewies das Team eine große Moral und drehte das Spiel zu seinen Gunsten. Dann hätte man das Spiel in Überzahl nicht mehr so spannend machen dürfen. Man kann diese Partie gut und gerne in mehrere Phasen aufteilen, wo je ein Team stark am Drücker war und das Spiel kontrollierte. Es war ein typischer Pokalfight, den man am 04.08.2017, diesmal am Dönberg, gegen denselben Gegner wohl wieder zu sehen bekommen wird.

Nun erwartet uns erst mal am Sonntag um 13:00 Uhr das Viertelfinale auf der Anlage von Grün-Weiß Wuppertal gegen den FSV Vohwinkel, was ein abolutes Highlight in der Vorbereitung darstellen dürfte.

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft feiert den ersten Testspielsieg

Gegen den Nachbarn SC Uellendahl gab es ein deutliches 10:0

Aufstellungen und Torschützen

Unserem Team gelang im dritten Testspiel der erste Sieg in der Sommervorbereitung zur Saison 2017 / 2018.

Wir sorgten von Beginn an für klare Verhältnisse und gingen schnell durch einen Flachschuss von Erler in Führung (5.).
Ca. 20 Minuten später erhöhte Karanovic auf 2-0 (24.). Bis zur Halbzeit folgten noch ein Eigentor der Gäste (25.), das 4-0 durch Mbaba (40.) und schließlich erzielte nochmals Karanovic das 5-0 (43.), womit es auch in die Halbzeit ging.

Vom Gast aus Uellendahl kam wenig Gegenwehr, wir wiederum konnten zum einen schöne Angriffe vortragen, hätten jedoch als Kritikpunkt die Ballzirkulation etwas beschleunigen können.
Kaum hatte die 2. Hälfte begonnen, erzielte unser zweiter Neuzugang Mujkanovic nach einem von hinten nach vorne sehr schön vorgetragenen Angriff das 6-0 (47.).
Es ging munter weiter und der nächste "Neue", Dalton Koch (eigene A-Jugend), erzielte das 7-0 (62.) per Schuss ins lange Eck.
Der eingewechselte Mucchio rundete das Ergebnis mit einem Hattrick noch ab (8-0 / 78. Minute, 9-0 / 83. Minute, 10-0 / 89. Minute).

So konnten wir den Gegner schlussendlich klar besiegen und etwas Selbstvertrauen vor dem GA Pokal Achtelfinale beim SC Viktoria Rott tanken (Anstoß: Mittwoch, 19.07.2017 um 19:30 Uhr am Rott).

Leider gab es trotz diesen klaren Sieges zwei Wehrmutstropfen zu beklagen.
Zum einen verletzte sich unser Keeper Andre Fritsche beim Spiel der Zweiten Mannschaft schwer und musste ins Krankenhaus. Nach ersten Erkenntnissen muss er wohl an der Schulter operiert werden. Wir wünschen dem Spieler Andre Fritsche alles Gute und eine schnelle Genesung.
Zum anderen wurde der bis dahin überzeugende Neuzugang Davide Venturiello (wird per gesondertem Bericht noch vorgestellt) per direktem Platzverweis des Feldes verbannt. Sehr ärgerlich, da es zu dem Zeitpunkt schon 8-0 für unser Team stand. Dabei ging es um ein grobes Foulspiel. Wir hoffen dass die Sperre nicht allzu lange ausfällt.

Autor: Daniele Varveri

 

Trotz guter Leistung unterliegt die erste Mannschaft gegen ASV Wuppertal mit 1:3

Der Bezirksligist war in den entscheidenden Situaionen cleverer

16.07.2017

Aufstellungen und Torschützen

Nach der klaren Niederlage gegen den Landesligisten ASV Mettmann erwartete uns mit dem Ortsnachbarn vom ASV Wuppertal ein weiteres Top-Team, diesmal aus der Bezirksliga.
Im Gegensatz zum Sonntag war diese Niederlage jedoch mehr als vermeidbar, konnte man sich doch einige hochkarätige Chancen herausspielen und über die gesamte Spielzeit ein offenes Spiel gestalten.

Schon ziemlich früh gerieten wir in Rückstand. Einen vermeidbaren, aber berechtigen Elfmeter verwandelte Samuel Orlando zum 0-1 (6.).
Danach konnten wir uns drei hochkarätige Chancen erspielen, die jedoch allesamt nicht zum Tor führten.
Wie so oft wird man dafür irgendwann bestraft, doch die Art und Weise war ärgerlich. Bei einem Klärungsversuch wurde ein Abwehrspieler durch unseren Torwart angeschossen, der Spieler Rosenecker hatte keine Mühe den Ball ins leere Tor zum 0-2 zu bugsieren (24.).
Es entwickelte sich ein teilweise auch körperbetontes Spiel, in dem wir zwei weitere Großchancen bis zur Halbzeit nicht in Tore ummünzen konnten. So ging es mit einem 0-2 Rückstand in die Pause.

Unser Team kam sehr ambitioniert aus der Halbzeit und konnte dem Gast über die gesamte zweite Hälfte Paroli bieten. Leider vergaben wir vor dem Anschlusstreffer zwei weitere, klare Möglichkeiten.
Den verdienten Anschluss zum 1-2 erzielte dann der eingewechselte Güzel. Nun drohte das Spiel zu kippen, denn erst Mbaba, dann wiederum Güzel hatten den Ausgleich auf dem Fuß, scheiterten aber knapp.
Kurz vor Schluss konnte der ASV dann noch einen schön herausgespielten Konter setzen und entschied das Spiel mit dem 1-3 durch Ruzic (88.).

Es war eine positive Darbietung unserer Mannschaft, vor allem im zweiten Durchgang. Jedoch konnte man auch schon in der ersten Halbzeit den Gegner mit guten Offensivaktionen zusetzen, belohnte sich nur dafür nicht. Am Ende war es ein bis zum Ende spannendes, körperbetontes Duell gegen ein gutes Bezirksligateam.
Wie auch schon nach Sonntag gilt es weiterhin, gezeigte Schwächen zu minimieren und man muss sich wiederum vorwerfen, dass beide Gegentore vermeidbar waren. Auf der anderen Seite muss man sich bietende Großchancen gegen solche Gegner einfach besser ausnutzen, um am Ende ein positives Ergebnis zu erzielen.

Das nächste Testspiel steigt am 16.07.2017 um 15:30 Uhr zuhause gegen den SC Uellendahl. Ein Erfolgserlebnis, auch ergebnistechnisch, wird hier angestrebt, was jedoch nicht einfach werden wird.

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft unterliegt beim ersten Testspiel gegen Landesligisten

ASV Mettmann ist beim 0:6 eine Nummer zu stark

10.07.2017

Aufstellungen und Torschützen

Gegen den ambitionierten Landesligisten aus Mettmann erwartete uns direkt ein Kracher zum ersten Testspiel der Saison 2017/2018 am Dönberg.

Der Gast legte auch direkt ein hohes Tempo vor. Unser Team hielt gut dagegen, lag jedoch trotzdem schon nach knapp 15 Minuten mit 0-2 hinten.
Beim 0-1 ging dem Gegentor leider ein eigener Überzahlangriff unseres Teams voraus, im direkten Gegenzug lagen wir dann auf einmal hinten.
Nur kurze Zeit später konnte Bryks auf 0-2 erhöhen (14.).
Leider konnten wir uns nicht gut bis zum Tor durch  kombinieren, nur zweimal waren wir einem Torerfolg nahe. Beim ersten Versuch konnte Pieper eine verunglückte Vorlage des Mettmanner Torwarts nicht genau platzieren, bei der zweiten Chance scheiterte Güzel freistehend vor dem Gästetorwart.
Ansonsten waren die Gäste erwartungsgemäß feldüberlegen und präsentierten sich sehr spielstark. Bis zur Halbzeit kassierten wir dann noch einen weiteren Gegentreffer. Leider ging diesem ein Fehler im eigenen Aufbau voraus, diesem folgte ein Abstimmungsfehler in unserer Kette, so dass Malek seinen zweiten Treffer zum 0-3 erzielen konnte (30.).
So ging es dann auch in die Halbzeit.

Im zweiten Durchgang konnte man eine komplett neue Mettmanner Elf beobachten, da komplett durchgewechselt wurde.
Bis Mitte der zweiten Halbzeit hatte es nicht unbedingt den Anschein, dass den Gästen ein weiterer Treffer gelingen würde, denn defensiv schienen die Dönberger sicher zu agieren.
Im Gegenzug hätte man es durch Mujkanovic und Karanovic zumindest verdient gehabt, einen eigenen Treffer zu erzielen, doch leider blieb unserer Mannschaft ein eigenes Tor verwehrt.
Durch einen Handelfmeter erhöhte Eilenberger auf 0-4 (64.). So leisteten wir uns daraufhin im Aufbau einen kapitalen Bock, den wiederum Eilenberger zum 0-5 ausnutzen konnte (70.).
Bis zum Schlusspfiff konnten die Gäste das halbe Dutzend vollmachen und erhöhten noch auf 0-6.

Trotz der sehr klaren und verdienten Niederlage gegen einen starken Landesligisten gab es auch in diesem Spiel viele gute, interessante Ansätze zu beobachten. Man konnte teilweise vor allem gut hinten raus spielen, verpasste es leider in den wenigen Offensivaktionen, diese konsequent zu Ende zu spielen.
Des Weiteren hätte man zumindest drei Gegentore durch klare, eigene Nachlässigkeiten verhindern können, wenn nicht sogar müssen.
Es gilt nun, auf den positiven Aspekten aufzubauen und gezeigte Fehler abzustellen, um schon im nächsten Testspiel, am Mittwoch, den 12.07.2017, gegen den ASV Wuppertal sichtbare Fortschritte zu erkennen.

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 34. Spieltag

Sportfreunde Dönberg - TSV Einigkeit Dornap-Düssel 8:4 (5:0)

Aufstellungen und Torschützen

Das letzte Meisterschaftsspiel wurde bereits auf Samstag vorgezogen, was der Abschlussfeier beider Teams sehr gut entgegen kam. Bei sehr warmen Temperaturen konnten wir das drittbeste Rückrundenteam aus Dornap klar schlagen und den 7. Platz eindrucksvoll ins Ziel retten.

Dabei sah es bis zur Mitte der ersten Halbzeit gar nicht danach aus, dass es eine klare Angelegenheit werden sollte. Der Gast hatte mehr Spielanteile und konnte gute Angriffe vortragen. Doch es war abzusehen, dass er defensiv sehr instabil und offen wirkte.
In der 14. Minute tauchte Maron alleine vor dem Tor auf, umspielte diesen und schob zum 1-0 für unser Team ein (14.). Es sollte für Maron ohnehin noch ein besonderer Tag werden.
Eine vielleicht spielentscheidende Szene ereignete sich dann in der 21. Minute. Gästespieler Kevin Lange wurde im Strafraum zu Fall gebracht und die Dornaper bekamen einen Elfmeter zugesprochen, der zum Ausgleich hätte führen können. Tim Spranger parierte den Elfmeter des gefoulten Lange jedoch stark und wir konnen die Führung nicht zur halten, sondern nur zwei Minuten später im Gegenzug ausbauen. Eine Flanke von Maron köpfte Güzel sehenswert zum 2-0 ins Tor (26.).
Was dann zwischen der 30. und 45. Minute geschah, konnte man sich als Fußballtrainer kaum erklären. Dornap wirkte extrem unsortiert und angeschlagen. Ein Angriff nach dem anderen rollte auf das Tor der Gäste und dies vorzugsweise nach Gegenangriffen.
Mike Maron gelang innerhalb von 4 Minuten ein lupenreiner Hattrick (39., 40., 42.) und so konnten wir das Ergebnis bis zur Halbzeit auf 5-0 nach oben schrauben.
Man konnte seinen Augen kaum trauen, denn mit solch einem Ergebnis konnte keiner rechnen. Die einzigen Wermutstropfen waren die verletzungsbedingten Wechsel von Welkner (Fußverletzung) und dem stark aufspielenden Güzel (Steißbein).

Bei sehr warmen Temperaturen wollten wir in der 2. Halbzeit tief und kompakt verteidigen um weitere Gegenstöße hinter die großen Räume der Dornaper Abwehr anzubringen. Zuerst gelang dem Gast nach einer Ecke jedoch das 5-1 (49.)
Dann wiederholte sich die Phase der ersten Halbzeit, als man bei jedem unserer Angriffe das Gefühl hatte, es könne ein Tor fallen. Maron tauchte nach einem schönen langen Ball vor dem Tor auf und setzte den Heber zum 6-1 ins Tor (53.).
Nur sechs Minuten später gelang ein Pass wieder auf die rechte Seite zu Maron der zum 7-1 einschob (59.). Damit konnte dieser Spieler bis hierhin sage und schreibe sechs Tore erzielen und einen Assist zum zwischenzeitlichen 7-1 beisteuern.
Beim 8-1 durch Ufermann konnte Maron uneigennütizig quer legen (62.).
Die Kräfte ließen merklich nach und beim Stande von 8-1 schien das Spiel entschieden. Pieper tauchte nochmals alleine vor dem Tor auf und hatte die Chance, das Ergebnis weiter auszubauen.
Die Gäste wollten dies aber nicht so auf sich sitzen lassen und konnten mit drei Treffern in der Schlussphase das Ergebnis zumindest korrigieren (8-2 Kurtz 75., Piecha 8-3 77. und Lange 8-4 86. Minute).

So konnten wir die Saison mit einem sehenswerten 8-4 gegen das Spitzenteam aus Dornap abschließen. An allen anderen Spieltagen hätte man sich über diese 4 Gegentore geärgert, doch der Kräfteverschleiß war am Ende deutlich bemerkbar und man darf eben auch nicht vergessen, dass der Gast über gewisse Qualität verfügt.
Man muss diesem Team ein Riesenkompliment für das Geleistete zugestehen. Nach 18 Punkten in der Hinrunde und einem Tabellenplatz nahe der Abstiegsränge, konnte das Team in der Rückrunde ganze 35 Punkte einfahren und landete in der Rückrundentabelle auf Platz 4.
Für diese Kursänderung gebührt dieser Mannschaft ein großes Lob und die anschließende Abschlussfeier auf der Anlage hatte sich das Team mehr als verdient.
Nun geht es in die verdiente Pause, um Kräfte zu bündeln, denn nächste Saison erwartet uns ein schwieriges Jahr. Traditionell sind die zweiten Jahre nach einem Aufstieg für einen Aufsteiger gefährlich. Wir werden versuchen diese Tradition mit entsprechendem Training, Verstärkungen und gutem Teambuilding zu brechen.

Wir danken allen Fans für die Unterstützung über die gesamte Saison. Man hat schwierige Zeiten durchgemacht, dennoch konnte man immer auf unsere treuen Anhänger zählen. HIERFÜR ein GROßES DANKESCHÖN und eine schöne fußballfreie Zeit.

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 33. Spieltag

SV Heckinghausen - Sportfreunde Dönberg 1:7 (1:3)

Aufstellungen und Torschützen

Gegen den designierten Absteiger aus Heckinghausen hatten wir die Chance mit einem Sieg die 50-Punkte-Marke zu knacken, was quasi als nächstes "Etappenziel" ausgegeben wurde.
Dies sollte uns zum Ende hin dann sehr klar auch gelingen.

Man merkte den Gastgebern direkt an, dass man nur darauf bedacht war, defensiv stabil zu stehen und nicht sonderlich offensiv zu agieren. Dies schien auch verständlich, da kein Ergänzungsspieler zur Verfügung stand.
Wir ließen den Ball gut laufen, suchten aber zu Beginn zu schnell den Weg hinter die tiefe Abwehr, was dazu führte, dass die Aktionen überhastet zu Ende gespielt wurden.
Trotzdem trafen wir nach einer guten Kombination einmal leider nur den Pfosten.
Der Gastgeber bekam dann Mitte der ersten Halbzeit einen Elfmeter zugesprochen, den Fey zum 1-0 für Heckinghausen verwandelte (21.).
Gut für uns, dass wir quasi mit dem Anstoß direkt den Ausgleich schafften. Maron setzte einen Schuss ins lange Eck zum 1-1 (23.).
Wiederum nur zwei Minuten später konnten wir das Spiel sogar direkt zu unseren Gunsten drehen. Güzel wurde im Strafraum von den Beinen geholt und den fälligen Elfmeter verwandelte Maron zum 1-2 (25.).
Die Heckinghauser gelangten bei der einen oder anderen Aktion mit zu viel Leichtigkeit vor unser Tor, dies teilweise durch Einzelaktionen, bei denen wir viel zu passiv verteidigten.
Maron krönte seine Leistung dann mit einem Hattrick und erzielte das 3-1 (36.). Der Torwart der Gastgeber legte sich den Ball zu weit vor und dieser landete genau vor die Füße von Maron, der keine Mühe hatte einzuschieben.
Mit dieser verdienten Führung ging es auch in die Halbzeit.

In der zweiten Halbzeit übernahmen wir dann weiterhin die Kontrolle und spielten im Gegensatz zur ersten Halbzeit kontrolliert und geduldig um die Defensivformation der Gastgeber, bis sich gewisse Lücken auftaten. Heckinghausen hatte dem dann irgendwann auch aufgrund des Kräfteverschleißes nicht mehr viel entgegenzusetzen.
Die beiden Ex-Heckinghauser Yoka und Güzel erzielten dann jeweils noch einen Doppelpack (54., 63., 85., 87.), so dass wir das Ergebnis dann schlussendlich auf 7-1 ausbauen konnten.

Ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg unserer Mannschaft, die den Gegner vor allem im zweiten Durchgang durch gutes Ballbesitzspiel müde gelaufen hat und am Ende die Tore geduldig herausspielen konnte.
Man muss dem Gastgeber aber anrechnen dass dieser keine Auswechselspieler zur Verfügung hatte und bis zum Ende fair und sportlich agiert hat.

So konnten wir tatsächlich die 50-Punkte-Marke knacken und den 7. Platz verteidigen. Um diesen ins Ziel zu retten, bedarf es eines weiteren Sieges gegen TSV Einigkeit Dornap am nächsten Samstag, den 27.05.2017, um 15.30 Uhr bei uns am Dönberg. Gegen eines der besten Rückrundenteams erwartet uns hier ein sehr guter Gegner zum Abschluss.

Im Anschluss daran wollen wir diese Spielzeit zusammen mit unseren treuen Anhängern mit einer kleinen Feier ausklingen lassen.

In jedem Fall kann man abgesehen vom Ausgang des letzten Spiels von einer positiven Spielzeit sprechen. Das Team konnte sich letztlich klar dem Abstieg entziehen. Mit einer endgültigen Bilanz warten wir dann das letzte Spiel ab.

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 32. Spieltag

TFC Wuppertal - Sportfreunde Dönberg 2:2 (2:0)

Aufstellungen und Torschützen

Mit dem TFC stand uns ein absolutes Spitzenteam gegenüber, das in der aktuellen Liga die beste Abwehr mit den wenigsten Gegentore zu bieten hat.

Auf dem Ascheplatz am Nocken waren wir direkt im Spiel und hatten zwei Chancen zur Führung. Nach einer schönen Kombination, initiiert von Bingel und Maron, verpasste Yoka leider den direkten Abschluss.
Bei der zweiten Gelegenheit scheiterte Andrik mit einem Fernschuss am Torwart der Gastgeber.
Trotzdem war es dem Favoriten vorbehalten in Führung zu gehen. Unserem Torwart rutschte ein sicherer Ball aus der Hand und dem Spieler Balde vor die Füße, der zum 1-0 einschob (6.)
Das Gegentor setzte uns etwas zu und der Gegner übernahm nun die Kontrolle.
Es war aber bitter, dass das 2-0 auch unter die Rubrik "Geschenk" fällt. Nach einem Rückpass von Dehn schlug Keeper Fritsche erst ein Luftloch und nahm den Ball dann reflexartig in die Hand. Den fälligen Freistoß aus ca. 7-8m Distanz setzte Spielertrainer Abou Khalil zum 2-0 ins Netz (30.).
Unser Torwart Fritsche hielt uns dann kurz vor der Halbzeit mit einem guten Reflex im Spiel.
So stand es zur Halbzeit aus unserer Sicht 0-2. Wir waren die ersten zehn Minuten gut im Spiel, gerieten dann aber leider durch zwei kapitale Fehler in Rückstand.

Glück hatten wir dann direkt nach der Halbzeit als der Gastgeber bei einem Abschluss nur den Innenpfosten traf, was das Spiel hätte vorzeitig entscheiden können.
Generell drängte TFC vehement auf die Entscheidung und hatte alles im Griff. Bei einigen Aktionen hätte der Gastgeber das Spiel entscheiden müssen.
Wir schafften es leider gar nicht mehr, offensiv gefährlich zu werden, hatten viele schnelle Ballverluste zu verzeichnen und nicht viel sprach dafür, dass wir wieder ins Spiel zurück finden könnten.
Doch bei einer Standardsituation unterlief dem Torwart vom TFC ein ähnlicher Fehler wie uns beim 0-1. Eine hohen Ball ließ dieser aus der Hand fallen und Ufermann verkürzte auf 1-2 (79.).
Dann gab es eine ähnliche Standardposition mit etwas Gewühl im TFC-Strafraum und auf einmal stand es 2-2. Auch diesmal war es Ufermann, der entschlossen nachsetzte und uns den Ausgleich bescherte (83.).
Der Gastgeber riskierte jetzt offensiv noch mehr und wirkte angeschlagen.
Bei einem langen Ball tauchte Pieper alleine vor dem Tor auf und setzte den Schuss daneben.
Mit der allerletzten Aktion gelang dann fast noch der Siegtreffer für unser Team. Nach einem Abpraller schloss Maron aus kurzer Distanz ab. Sein Schuss wurde vor kurz vor der Linie abgewehrt.

Am Ende stand ein beachtliches, aber aufgrund der zweiten Halbzeit auch glückliches 2-2 zubuche. TFC hätte das Spiel vorzeitig entscheiden können, verpasste dies und wurde bestraft. Am Ende hätte es aber auch noch ein Sieg für unsere Mannschaft werden können.Unser Team gab nie auf und konnte den positiven Trend der letzten Spiele fortsetzen.

Unser nächstes Spiel findet nächsten Sonntag um 15.00 Uhr beim SV Heckinghausen statt.

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft erreicht im GA-Pokal die nächste Runde

Rot-Weiß Wülfrath - Sportfreunde Dönberg 3:6 (3:4)

Aufstellungen und Torschützen

Der Rhythmus der "englischen Wochen" brachte uns das nächste Pflichtspiel unter der Woche ein. Diesmal ging es in der 1. Runde des GA-Pokals zum B-Ligisten RW Wülfrath.
Leider begann das Spiel aus verschiedensten Gründen erst mit ca. 15 Minuten Verspätung, u. a. war auf der schönen Anlage am Erbacher Berg bis zuletzt nicht klar, auf welchem Platz nun schlussendlich gespielt werden würde.

Unser etwas neuformiertes Team (u. a. kamen unsere Jugendspieler Kai Andrik und Joel Riechmann zu ihren ersten Pflichtspieleinsätzen von Beginn an) leitete das Pokalspiel eigentlich direkt in die richtigen Bahnen. Nach einer Flanke durch Welkner unterlief einem Wülfrather Abwehrspieler ein Eigentor zum 0-1 (11.).
Nur zwei Minuten später erhöhte Andrik auf 0-2 (13.).
Somit führten wir schnell mit zwei Toren, was eigentlich hätte Ruhe und Selbstvertrauen geben müssen.
Der Gegenteil war leider der Fall. Nach einer Flanke verkürzte Kalayci per sehenswertem Schuss auf 1-2 (15.).
Nur 12 Minuten später kassierten wir den Ausgleich. Wir schafften es nicht, einen Gegenspieler in unserer Hälfte unter Druck zu bekommen, dieser lupfte den Ball über unsere Abwehr wiederum auf Kalayci, der zum 2-2 Ausgleich traf (27.).
Es sollte jedoch noch dicker kommen. Wir wurden wiederum durch einen langen Ball überrascht und der Wülfrather Ayar ließ sich die Chance nicht nehmen und schob zum 3-2 ins Netz (35.).
So gaben wir eine Zwei-Tore-Führung in nur 20 Minuten ab und lagen auf einmal in Rückstand. Alle Gegentore mussten klipp und klar gesagt besser verteidigt werden, da fehlte auch die letzte Entschlossenheit, um diese Tore zu verhindern.
Unser Team bewies jedoch Moral und konnte das Spiel noch vor der Halbzeit drehen. Nach einem abgewehrten Schuss stand Andrik richtig und staubte zum 3-3 ab (39.)
Nach einer Flanke durch Welkner köpfte uns Pieper sogar noch mit 4-3 in Führung (44.).
Für die Zuschauer sicherlich ein ansprechendes Spiel mit vielen Toren, als Trainer konnte man jedoch mit dieser Darbietung nicht unbedingt zufrieden sein.

In der zweiten Halbzeit ließen wir bis auf ein paar Halbchancen nichts mehr zu und konnten uns defensiv fangen und stabilisieren.
Auf der anderen Seite fehlte bei unseren Angriffen die Entschlossenheit in den letzten Aktionen.
Unser Noch-A-Jugendspieler Andrik krönte seine Leistung mit seinem dritten Tor und schloss einen Angriff ins lange Ecke um 3-5 ab (70.)
In der letzten Minute bekamen wir nach Foulspiel an Yoka noch einen Elfmeter zugesprochen, den Ufermann sicher zum 3-6 verwandeln konnte (90.)

Ein zum Schluss verdienter Sieg gegen eine disziplinierte Wülfrather Mannschaft. Schien es nach der frühen 2-0 Führung ein ruhiger Abend zu werden, brachten wir durch eigene Nachlässigkeiten leider unnötig Spannung rein.
Lobenswert ist die Tatsache, dass das Team hier Moral bewies und das Spiel zu seinen Gunsten drehen konnte.
Sehr erfreulich ist der gelungene Einstand der zwei Jugendspieler, die hier schon wichtige Erfahrungswerte und Minuten im Seniorenbereich sammeln konnten.
Nun warten wir auf die Auslosung der zweiten Hauptrunde (Mitte Juli 2017) und hoffen auf ein attraktives Los für unseren Verein.

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 30. Spieltag

Sportfreunde Dönberg - SSV 07 Sudberg 10:2 (6:0)

Aufstellungen und Torschützen

Nach den Ergebnissen des Vortages (Bayer - TFC Wuppertal 1-2, Grün-Weiß II - FC 1919 Wuppertal 2-2) konnten wir mit einem Sieg gegen die abstiegsgefährdeten Sudberger auch rechnerisch den Klassenerhalt perfekt machen.
Zudem war man gewillt sich für die 1-4 Hinspielniederlage zu revanchieren. Diese Revanche sollte am Ende klar gelingen.

Dabei sah es zu Anfang des Spiels gar nicht danach aus. Der Gast legte ein hohes Tempo vor, attackierte fast mit dem gesamten Team und hätte nach drei Minuten bereits in Führung gehen können. Doch der Schuss des Gästespielers traf den Pfosten. Bei einem weiteren Abschluss verfehlte Sudberg das Tor nur knapp, so dass eigentlich der Eindruck entstand, dass die Gäste dem ersten Tor sogar etwas näher waren als wir.
Die riskante Verteidigung sollte dem Gast jedoch früh zum Verhängnis werden. Mit einem Rückpass zum Torwart Spranger konnten wir den Gegner rauslocken. Spranger bediente mit einem langen Ball den in die Tiefe startenden Güzel, der den Torwart umspielte und zum 1-0 für unser Team traf (10.).
Auch in der Folge entwickelte sich quasi ein offener Schlagabtausch, wobei jeder unserer Angriffe durch große Räume im Abwehrblock der Gäste gefährlich waren. Mucchio gelang das 2-0 nach 22 Minuten.
Nach einer Ecke schoss Izzo uns nur kurze Zeit später zum 3-0 (25.).
Maron legte per abgefälschtem Freistoß nach (4-0, 32.).
Nach einem erneuten langen Ball hinter die Abwehr der Gäste umspielte Güzel wiederum den Torwart, legte quer auf Mucchio, der seine Leistung früh mit einem Doppelpack krönte (5-0, 40.).
Nur zwei Minuten später wurde Maron in die Tiefe geschickt und traf elegant aus 20 Metern zum 6-0 (42.).

Mit dieser klaren Führung ging es auch die Halbzeit. Wer hätte dies erwartet? Spielten die Sudberger doch um wichtige Punkte gegen den Klassenerhalt. Offensiv sehr gefährlich, offenbarte man jedoch defensive Schwächen, die unser Team in überzeugender Manier zu bestrafen wusste.
Das Spiel verflachte nun etwas im zweiten Durchgang, auch weil wir, mit einer 6-Tore-Führung im Rücken, das Tempo etwas zurückschraubten. Wir konnten dennoch früh auf 7-0 erhöhen. Nach einer abseitsverdächtigen Position von Mucchio legte dieser uneigennützig quer auf den eingewechselten Hartwig, der mühelos zum 7-0 abstaubte (54.).
Nach einer Unachtsamkeit in unserer Abwehrformation kam Conde zum Ehrentreffer (7-1, 64.).
Bei einem schönen Pass in die Tiefe stand Mucchio zwar im Abseits, nahm aber nicht am Spiel teil und ebnete den freien Weg für Pieper, der den Torwart mit einem Heber überwand (8-1, 68.).
Die Gäste bekamen dann noch einen Elfmeter zugesprochen, den Aliberti zum 8-2 verwandelte (79.).
Es blieb noch Zeit für zwei weitere Treffer unseres Teams. Beim 9-2 verwandelte Schöpe einen Freistoß aus dem Halbfeld quasi in den Winkel (81.). Beim 10-2 konnte Pieper eine Freistoßflanke wiederum durch Schöpe ins Tor köpfen (87.).

Mit diesem klaren Sieg hätte wahrlich keiner gerechnet. Nach den ersten zehn Spielminuten war dieser klare Sieg auch nicht vorherzusehen. Unser Team bestrafte jedoch die extrem großen Lücken zwischen und hinter der Abwehrreihe der Sudberger konsequent und konnte das Spiel bereits nach knapp einer halben Stunde entscheiden.
Man muss den Gästen jedoch zugestehen, dass diese sich quasi nie aufgaben und bis zur letzten Minute alles investierten. Zudem wurde fair und sportlich agiert.

Somit ist der Klassenerhalt nun auch rechnerisch unter Dach und Fach. Dass dies bereits vier Spieltage vor Schluss geschieht, war nicht zu jedem Zeitpunkt der Saison unbedingt zu erwarten. Das Team hat sich in der Rückrunde jedoch gefangen und untermauert, dass es nichts mit dem Abstieg zu tun haben wollte. Quasi alle direkten Duelle gegen Teams im Abstiegskampf wurden gewonnen, was eine gute Entwicklung zu den Duellen in der Hinrunde darstellt.

Für das Erreichen der 43 Punkte gilt der Mannschaft ein Riesenkompliment. Wir können nun befreit aufspielen und sehen die Saison noch nicht als erledigt an. Wir treffen nun mit Ronsdorf II auf einen Gegner, der sich noch im Aufstiegsrennen befindet. Auch hier werden wir alles in die Waagschale werfen, um weitere Punkte einzufahren und den 7. Platz bis zum Ende zu verteidigen.
Dass dies gegen die spielstarke Mannschaft aus Ronsdorf recht schwer wird, ist uns bewusst. Doch mit einer guten Leistung und einem gewissen "Matchglück" rechnen wir uns auch hier Chancen aus.

Für das Erreichen des Klassenerhalts bedanken wir uns als Team der 1. Mannschaft auch bei unserem Anhang, dass uns über die gesamte Saison auch in schweren Zeiten unterstützt und getragen hat.

Autor: Daniele Varveri

 
 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 29. Spieltag

SV Bayer Wuppertal - Sportfreunde Dönberg 2:5 (1:2)

Aufstellungen und Torschützen

Bei frühlingshaftem Sonnenschein war uns die Wichtigkeit dieses Duell auf dem schönen Bayer Sportzentrum in Sonnborn schon die gesamte Woche bewusst. Bei einem Sieg oder Unentschieden könnte man einen guten Schritt Richtung Klassenerhalt machen, bei einer Niederlage jedoch auch wieder in gefährliche Zonen der Tabelle rutschen. Am Ende sollte unserem Team ein klarer Sieg gelingen und zudem konnte das Ziel der 40-Punkte-Marke endlich erreicht werden.
Wir mussten zur Vorwoche auf diversen Positionen umstellen, darunter die gesamte defensive Kette. So kam unser A-Jugendspieler Marius Lars Jeuter zu seinem ersten Senioreneinsatz und konnte seine Aufgabe über 90 Minuten quasi tadellos erfüllen.

Wir nahmen das Spiel direkt in die Hand und konnten den Ball teilweise über längere Zeiträume ruhig in unseren Reihen zirkulieren lassen. Der Gastgeber stand recht tief und lauerte auf unsere Fehler. Torchancen waren in der Anfangsphase jedoch Mangelware, doch wir schienen mit unseren Aktionen wesentlich gefährlicher als der Gegner und hatten einige, wenn auch nicht zwingende Torchancen, zu verbuchen.
Bayer wurde dann gefährlich, wenn wir den Gegner  mit unnötigen Foulspielen und Standardsituationen in der Nähe unseres Tores dazu einluden oder einige Abstimmungsprobleme in unserer Formation hatten.
In der 23. Minute gingen wir durch unseren Spieler Mucchio mit 0-1 verdient in Führung (23). Berg setzte einem eigentlich ungefährlichen Ball nach und konnte diesen erobern, seine Balleroberung nutzte Mucchio zur Führung.
Nur einige Minuten später fiel dann ein weiteres Tor für unser Team. Nach einer Hereingabe über die linke Seite stand Berg goldrichtig und verwertete diese zum 0-2 (36.).
Schade war nur, dass wir Bayer quasi aus dem Nichts wieder ins Spiel brachten. Nach einem langen Flankenball konnte Bayer-Spieler Masoudi diesen per Volleyabnahme direkt in unser Tor zum 1-2 bugsieren (38.). Dies war aus dem Grund ärgerlich, da dieses Tor eigentlich völlig unerwartet fiel.
Bis zur Halbzeit hatten wir noch einige Torchancen, um die Führung wieder auszubauen, ließen diese jedoch liegen. So blieb das Spiel in dieser Phase spannend.
Es ging mit dieser 2-1 Führung in die Halbzeit, was auch vollkommen gerechtfertigt war. Wir präsentierten uns in vielen Belangen überlegen.

Dass wir nur fünf Minuten nach der Halbzeit das Ergebnis nach oben schrauben konnten, verdankten wir einem kapitalen Fehler eines Abwehrspielers der Gastgeber. Mit seinem Rückpass bediente er den freistehenden Mucchio, der den Torwart umspielen und zum 1-3 einschieben konnte (50.).
Von da an hatte Bayer kaum etwas entgegen zu setzen und wir erzielten nach einem schönen Angriff das wohl vorentscheidende Tor zum 1-4. Nach einem präzisen langen Ball von Bingel tauchte Maron nach seinem Lauf alleine vor dem Tor auf und schob ein (58.).
Den einzigen Vorwurf, den sich unser Team an diesem Tag gefallen lassen muss, ist die Tatsache, dass wir in der Folge nicht noch mehr Tore erzielen konnten. Es boten sich dazu viele klare Chancen. Einmal verfehlte Ceciguy nur knapp das Tor, bei der nächsten Aktion schoss Pieper über das Tor. Ein gut getretener Freistoß von Maron verfehlte wiederum nur knapp den Pfosten und zuletzt hatte der eingewechselte Güzel noch eine Chance zu verbuchen.
So nutzte Bayer eine Ecke, um nochmals eine kleine Hoffnung zu schöpfen. Der völlig freistehende Cetojevic konnte hier unbedrängt zum 2-4 einköpfen (75.).
Richtig Druck entfachen konnte der Gastgeber aber nicht mehr und so fiel dann kurze Zeit später die endgültige Entscheidung. Nach einer schön vorgetragenen Aktion und Hereingabe von Mbaba schloss Bingel diese mit einem trockenen Schuss zum 2-5 ab (82.).
Danach war beiden Teams anzusehen, dass die Kräfte etwas nachließen und es passierte nicht mehr viel bis zum Schlusspfiff.

Es war ein völlig verdienter Sieg für unsere Mannschaft, der bei besserer und konsequenterer Chancenverwertung auch deutlich höher hätte ausfallen können. Die Vorgaben des Trainerteams wurden jedoch allesamt umgesetzt und dem Team war von vornherein anzusehen, dass man hier einen vorentscheidenden Sieg landen wollte.
Das erste Saisonziel wurde mit Erreichen der 40-Punkte-Marke nun endlich erreicht und der erste mögliche Abstiegsplatz ist nun fünf Spieltage vor Schluss 10 Punkte entfernt. Dies war also ein ganz wichtiger Schritt zum Klassenerhalt.
Wie so immer wurde dem Aufruf der Unterstützung unseres Teams gefolgt und quasi die gesamte Zuschaueranzahl konnte als Dönberger Anhang gesehen werden. Diese unterstützten unser Team über die gesamte Spielzeit lautstark und feierten nach dem Spiel mit der Mannschaft diesen wichtigen Sieg. Ein Riesendank und -lob gilt hier unserem Anhang.

Bereits am Mittwoch, den 03.05.2017, geht es schon mit der nächsten englischen Woche weiter. Dann treffen wir um 20.00h auf den abstiegsbedrohten SSV Sudberg. Da wir rechnerisch noch nicht gerettet und unbedingt gewillt sind, die 1-4 Niederlage des Hinspiels wettzumachen, werden wir auch versuchen die nächsten 3 Punkte einzufahren. Für den Gegner geht es nur noch um Siege und trotz des Tabellenstandes sprechen wir hier von einem gefährlichen Gegner, der uns im Hinspiel klar besiegen konnte.

Autor: Daniele Varveri