Erste Mannschaft, Kreisliga A, 20. Spieltag

Sportfreunde Dönberg - BV 1885 Azadi Wuppertal 4:1 (0:1)

Bei sonnigem Wetter und klirrend kalten Temperaturen erwartete die erste Mannschaft der Sportfreunde Dönberg den starken Aufsteiger BV 1885 Azadi Wuppertal.
Glücklicherweise war der Platz frei von Schnee, so dass der Austragung des Spiels diesmal nichts im Wege stand.

Der Gast von der Kaiserhöhe begann bissig sowie entschlossen und sorgte so recht früh für erste Gefahr vor dem Dönberger Tor. Die Sportfreunde konnten sich erst nach einiger Zeit vom Druck befreien, kamen selbst aber nicht in aussichtsreiche Abschlusspositionen.
Die Abwehr der Spieler von BV 85 wirkte allerdings nicht sattelfest bei Standardsituationen. Gleich zweimal hatte Dönberg die Möglichkeit, nach einem Freistoß per Kopf zu treffen, was aber nicht gelang.
In der 35. Minute erzielte BV 85 mit dem schönsten Spielzug der ersten Halbzeit die Führung. Cebba konnte über eine schnelle Kombination freigespielt werden und behielt vor Keeper Spranger die Nerven.
Nach diesem Gegentreffer wurde Dönberg aktiver und konnte BV 85 stärker unter Druck setzen, ohne jedoch was Zählbares mitzunehmen, so dass es mit dem knappen Rückstand in die Halbzeit ging. Dieser war aus Dönberger Sicht nicht zwingend nötig, aber aufgrund des beherzten Auftritts für BV 85 auch nicht unverdient.

Die zweite Halbzeit begann zunächst ausgeglichen. Mit zunehmender Spielzeit konnte sich Dönberg aber immer mehr Vorteile erarbeiten.
Nachdem zwei gute Chancen noch vergeben wurden, tauchte Güzel in der 58. Minute alleine vor dem gegnerischen Keeper auf und erzielte das 1:1.
Nur fünf Minuten später wurde erneut die schon angesprochene Schwäche des Gastes bei Standardsituationen offenbar und Jeuter konnte aus kurzer Distanz völlig unbedrängt zum vielumjubelten 2:1 einnetzen.
BV 85 versuchte in der Folge, noch einmal Druck aufzubauen, aber die Kräfte schienen Mitte der zweiten Halbzeit zu schwinden. Die Pässe kamen nicht mehr genau, mehrere Spieler mussten wegen Wadenkrämpfen behandelt werden und auch die spielerische Grundordnung ging verloren.
Lange konnte das Dönberger Team diesen Umstand nicht nutzen, da zahlreiche sich bietende Kontersituationen nicht sauber zu Ende gespielt wurden und eine frühzeitige Entscheidung somit verpasst wurde.
Erst in den letzten Minuten, als das Team von BV 85 völlig auseinander brach, konnte Maron mit zwei Treffern auf 4:1 erhöhen.

Unter dem Strich gelang dem Dönberger Team gegen einen wie erwartet starken Gegner ein letztendlich verdienter Sieg, der durch eine Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit gesichert werden konnte und am Ende sogar noch höher hätte ausfallen können.
Unnötigerweise blieb das Spiel bis in die Schlussphase offen, da zu viele gute Kontersituationen leichtfertig vergeben wurden.

Bereits am kommenden Mittwoch, den 21.02.2018, empfangen die Sportfreunde Dönberg die Zweitvertretung des SC Velbert zum Nachholspiel.

Autor: Sascha Kopp

 

Erste Mannschaft unterliegt gegen TSV Union Wuppertal

Insgesamt fehlte beim 0:2 letztendlich die Durchschlagskraft

Aufstellungen und Torschützen

Nach der überzeugenden Leistung bei DITIB Solingen erwartete uns der nächste Bezirksligist. Der Aufsteiger Union Wuppertal kämpft aktuell um den Ligaverbleib in der Bezirksliga.

Die Gäste von Union legten zu Beginn ein gutes Tempo vor und drückten uns weit in unsere Hälfte zurück. Bei diversen Angriffsaktionen der Gäste konnten wir in höchster Not klären.
Bei der größten Chance scheiterte ein Gästespieler nach einer flachen Hereingabe freistehend aus wenigen Metern.
Wir hatten zu Beginn Probleme, uns auf den Gegner einzustellen und dies dauerte so einige Zeit.
Wir kamen nicht richtig ins Spiel und konnten uns gegen den kompakten Block der Gäste bis zur Halbzeit keine nennenswerten Chancen erarbeiten. Aber wir nach ca. 20 Minuten gewisse Mittel und standen selbst defensiv sicher und kompakt.
So passierte bis zur Halbzeit nicht mehr viel. Der Gast von Union hatte mehr Ballbesitz, hatte zudem generell mehr vom Spiel und auch die besseren Torgelegenheiten. Eine Gästeführung wäre allemal verdient gewesen.

In der Halbzeit war uns bewusst, dass wir im zweiten Abschnitt für mehr Entlastung und Torgefahr sorgen mussten, um dem Gegner Paroli zu bieten und dieses sollten wir auch gut in die Tat umsetzen.
Leider gerieten wir in unserer besten Phase in Rückstand. Nach einer Flanke von der rechten Seite konnte Nauss einen unserer Spieler umspielen und zum 0-1 einschieben (51.).
Wir gaben uns jedoch keineswegs auf und konnten uns in der Folgezeit einige hochkarätige Chancen erspielen. Bei der ersten Gelegenheit setzte sich Maron gut durch, sein Schuss war jedoch zu zentral platziert, so dass der Gästekeeper diesen entschärfen konnte.
Bei zwei weiteren Aktionen tauchte Pepke alleine vor dem Gästetor auf. Bei der ersten Gelegenheit schoss er drüber, bei der zweiten Aktion konnte er den weit herausgeeilten Union-Torwart nicht überwinden.
Wir befanden uns nun in unserer besten Spielphase und verlagerten das Spielgeschehen zunehmend in die Hälfte der Gäste. Bei einer Ecke konnten wir den Ball nicht entscheidend über die Linie drücken und verfehlten das Tor.
Union kam dann auch aufgrund entstehender Räume in unserer Defensive zu wenigen Kontergelegenheiten. Bei einer dieser Aktionen hielt uns Spranger mit einer Fußabwehr im Spiel.
Quasi mit dem Schlusspfiff konnte Union das Spiel mit einem Konter entscheiden und Nauss seinen zweiten Treffer zum 0-2 erzielen (88.).
Bis zum Abpfiff seitens des Schiedsrichters passierte nicht mehr viel.

Nimmt man beide Halbzeiten, geht der Sieg für Union absolut in Ordnung. Wir hatten in der ersten Halbzeit quasi keinen Torschuss zu verzeichnen. In der zweiten Halbzeit wurden wir offensiv durchschlagskräftiger und hätten bei den bestehenden klaren Torchancen durchaus ein oder mehrere Tore erzielen müssen.
Erfreulich wiederum die Tatsache, dass wir das Spiel gegen einen höherklassigen Gegner bis zum Schluss offen gestalten konnten. Zudem war die Reaktion des Teams nach dem 0-1 lobenswert.
Nichtsdestotrotz gilt es, die erste Halbzeit und gewisse Nachlässigkeiten in der zweiten Halbzeit aufzuarbeiten um diese Schwächen bis zum Saisonstart am 04.02.2018 gegen SC Velbert II zu minimieren.

Unser nächstes und letztes Testspiel steigt am Sonntag, den 28.01.2018 bei TSV Fichte Hagen. Der A-Ligist aus dem Raum Westfalen spielt in der dortigen Liga um den Aufstieg und hat eine ähnliche Punktebilanz vorzuweisen wie unser Team.
Ein guter Test und eine gute Generalprobe, bevor die Rückrunde direkt mit einem Topspiel startet.

Autor: Daniele Varveri

 

Im zweiten Test schlägt die erste Mannschaft auch einen Bezirksligisten

Am Ende heißt es 3:2 gegen DITIB Solingen

Aufstellungen und Torschützen

Nach dem ersten Testspielsieg beim SC Unterbach erwartete uns mit DITIB Solingen ein Team, das in der Düsseldorfer Bezirksliga aktuell um den Aufstieg mitspielt und auf dem 4. Tabellenplatz rangiert.

Demnach übernahm der Gastgeber schnell die Kontrolle im Spiel und ließ den Ball gut in den eigenen Reihen laufen. Wir hingegen hatten gute Umschaltmomente nach Ballverlusten der Solinger und kamen zu guten Gelegenheiten.
Bei der größten Chance von DITIB köpfte ein Spieler der Gastgeber den Ball nach einer Ecke an die Latte. Bei zwei weiteren Aktionen konnte man grobe Schnitzer unsererseits in Form von zwei verunglückten Rückpässen nicht ausnutzen.
In der Zwischenzeit konnten wir sogar in Führung gehen. Nach einem Eckball kam der Ball zu Mike Maron zurück, der diesen scharf ins Tor zum 1-0 aus unserer Sicht schoss.
Bei einer Umschaltaktion wurde Maron über die rechte Seite geschickt, seine flache Hereingabe bugsierte ein Solinger Abwehrspieler ins eigene Tor.
So stand es zur Halbzeit 2-0 für unser Team. Der Gegner hatte mehr Ballbesitz und auch die klareren Möglichkeiten, wenn auch nicht viele. Wir wiederum standen defensiv gut sortiert und waren über Gegenangriffe immer wieder gefährlich.

Der Gegner aus Solingen kam nach der Halbzeit sehr engagiert auf den Platz und erhöhte den Druck schon früh in unserer Hälfte. Wir schafften es jedoch, klarere Möglichkeiten für DITIB zu verhindern, hätten sogar früh auf 3-0 erhöhen können, jedoch entschied sich Güzel zu einem Querpass, anstatt entschlossen den Torabschluss zu suchen.
Es gestaltete sich ein ähnliches Bild wie auch in der ersten Halbzeit. DITIB kombinierte gut und und schnell, wir standen jedoch defensiv stets sortiert.
Trotzdem ließen wir uns das 2-Tore-Polster schnell nehmen. Beim 1-2 schloss ein Solinger Spieler aus kurzer Distanz mit einem Schuss ins lange Ecke ab, beim 2-2 konnten wir nach einer Ecke nicht gut genug klären und so war die Führung dahin.
Der Gastgeber hielt den Druck hoch und es entwickelte sich ein ansehnliches Spiel mit Wettkampfcharaker, so dass kein Team hier verlieren wollte.
Die klareren Chancen zur Führung lagen auf unserer Seite. Nach flacher Hereingabe von Yoka scheiterte Schmieta aus kurzer Distanz am Pfosten. Nach einem tiefen Ball in den Rücken der Abwehr versuchte Güzel den Ball am Tor vorbeizuspitzeln, doch die Distanz zum Tor war zu groß.
Schließlich dann die verdiente Führung. Nach einer von den Spielern abgesprochenen Freistoßvariante legte Venturiello quer auf Heitmann, dessen sehenswerter Distanzschuss setzte sich zur 3-2 Führung für unser Team ins Netz.
Bis zum Ende hin konnten wir die Solinger vom eigenen Tor weghalten und hatten noch 1-2 Kontermöglichkeiten, die jedoch ungenutzt blieben.

Am Ende steht ein keinesfalls unverdienter 3-2 Sieg zubuche. Gegen den ambitionierten Bezirksligisten hatten wir zwar weniger Ballbesitz und Spielanteile, doch zum Ende hin sogar die klareren Tormöglichkeiten zu verzeichnen.
Wir können aber von Glück reden, dass DITIB Solingen teils grobe Fehler in der ersten Halbzeit nicht zu nutzen wusste.
Als jedoch dann alles nach dem 2-2 für eine Wende sprach, übernahm unser Team wieder die Kontrolle und konnte das Spiel für sich verbuchen.
Mehr als das Ergebnis stimmt die Art und Weise für den weiteren Verlauf positiv, wohlwissend dass wir gewisse Nachlässigkeiten vor dem eigenen Tor abstellen müssen, um nicht unnötig ins Hintertreffen zu geraten.

Unser nächstes Testspiel findet am Mittwoch, dem 24.01.2018 zuhause gegen den TSV Union Wuppertal statt (Anstoß: 20.00h).

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft siegt im Testspiel deutlich

SC Unterbach - Sportfreunde Dönberg 0:4 (0:3)

Aufstellungen und Torschützen

Nachdem wir quasi geschlossen am Vortag an der Siegergala der Hallenstadtmeisterschaft 2018 in der HAKO - Eventarena teilgenommen haben, zog es uns zum ersten Testspiel zum Düsseldorfer A-Ligisten SC Unterbach.
Zu Beginn gab es Findungsschwierigkeiten im Team und so dauerte es seine Zeit bis wir die Kontrolle im Spiel übernehmen konnten. Dies war dann so ab der 15. Minute der Fall, zu dem Zeitpunkt lagen wir jedoch schon in Front.
Nach einer Ecke vollendete Venturiello zum 1-0 (11.).
Ab der 15. Minute ließen wir den Ball dann passabel in unseren Reihen laufen, konnten den Gegner etwas anlocken, um dann Spieler hinter den angreifenden Düsseldorfer Angriffsspielern freizuspielen.

So konnten wir die Führung bis zur Halbzeit sogar auf 3-0 ausbauen.
Nach einem schönen Gassenpass startete Güzel in die Tiefe und schloss zum 2-0 für unser Team ab (30.).
Nur 4 Minuten später wurde Venturiello angespielt, legte sich den Ball per Finte auf den linken Fuß und der Ball landete im langen Eck zur 3-0 Führung (34.).
So ging es dann auch in die Halbzeit und mit fortlaufender Spielzeit konnten sich auch die Neuzugänge Schmieta und Peltzer immer besser in unser Spiel integrieren.

Die zweite Halbzeit wirkte auch aufgrund vieler Wechsel auf beiden Seiten etwas zerfahren. Die Unterbacher machten nun etwas mehr Druck und verlagerten das Spielgeschehen in unsere Hälfte, waren jedoch im Torabschluss nicht zwingend genug. Bei der größten Chance scheiterte ein Unterbacher Spieler aus kurzer Distanz an der starken Reaktion unseres Keepers Tim Spranger.
Wir hatten nach Balleroberungen immer wieder die Möglichkeit, in Überzahlangriffen das Spiel zu entscheiden, spielten aber oft nicht entschlossen zu Ende. Bei den größten Möglichkeiten scheiterte der eingewechselte Rode einmal am Torwart der Gastgeber, bei der zweiten Gelegenheit ließ Güzel seinen Gegenspieler stark aussteigen, verfehlte aber das Tor.
Quasi mit dem Schlusspfiff konnten wir nach einer schönen Kombination das 4-0 per Distanzschuss von Mbaba erzielen (90.).

Ein verdienter Testspielsieg gegen einen A-Ligisten, der bereits nächste Woche schon in den Meisterschaftsbetrieb einsteigt. Bis auf die Anfangsphase konnte man zumindest bis zur Halbzeit den Gegner dominieren. Jedoch ließen wir in der zweiten Halbzeit zu viele Abschlüsse des Gegners zu. Dies gilt es für die nächsten Testspiele zu vermeiden.

Alles in allem ein gelungenes Wochenende für unser Team.

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 16. Spieltag

ASV Mettmann 2 - Sportfreunde Dönberg 1:4 (0:1)

Aufstellungen und Torschützen

Nachdem wir vor zwei Wochen gegen den bis dahin Tabellenletzten FK Jugoslavija Wuppertal verloren haben, erwartete uns im nächsten Auswärtsspiel wiederum ein Team, welches auf dem letzten Tabellenplatz platziert ist. Wir waren also gewarnt, schon alleine deshalb, weil Zweitvertretungen aufgrund verschiedener "Leihgaben" immer schwierig einzuschätzen sind. Darüber hinaus hat dieser Gegner den Top Teams der Liga auf eigenem Platz das Leben häufig schwer gemacht.

Bevor das Spiel los ging, ereigneten sich schon "kuriose" Szenen, denn beide Teams kamen bis ca. 30 Minuten vor dem Anpfiff nicht in ihre Kabinen. Der Platzwart hatte sich erst für 13:00 Uhr angemeldet und so fand die Besprechung im Freien statt.

Nach einem kurzen Aufwärmprogramm startete dann die Partie gegen ein "verstärktes" Team aus Mettmann.
Das Spiel verlagerte sich schon recht früh in die Mettmanner Hälfte und Mujkanovic hätte fast nach feiner Einzelleistung die Führung markiert. In einer weiteren Aktion setzte sich Pieper im Laufduell stark durch, scheiterte jedoch am Torwart der Gastgeber.
Der Führungstreffer für unsere Mannschaft kann dann unter der Marke "Geschenk" verbucht werden. Nachdem der Torwart einen Rückpass erst mit den Händen aufnehmen wollte, diese aber dann reflexartig zurückzog, rollte der Ball Richtung eigenes Tor. Mujkanovic hatte keine Mühe den Ball aus kurzer Distanz zur 0-1 Führung abzustauben (10.).
Auch in der Folgezeit blieben wir am Drücker und hätten die Führung schon frühzeitig ausbauen können oder sogar müssen. Nach einer weiteren Einzelleistung tauchte Mujkanovic alleine vor dem Tor auf, verlor aber etwas das Gleichgewicht und verfehlte das Tor. Wiederum Mujkanovic scheiterte danach am Mettmanner Torwart. Bei einer schönen Kombination legte sich Pieper auf dem Weg zum Tor leider den Ball etwas zu weit vor und konnte nicht erfolgreich abschließen.
Die Gastgeber hatten zwar offensiv nicht viele Abschlüsse, aber genug Qualität in den Reihen, um auch wenige Chancen in Tore umzumünzen. Nach einem Freistoß vom Strafraumeck für den ASV Mettmann traf dessen Spieler Gözen bei einem langgezogenen Freistoß nur den Pfosten.
Der Gegner presste uns nun immer früher, so dass wir zu vielen langen Bällen gezwungen waren. Konnten wir die Angreifer der Mettmanner einmal überspielen, offenbarten sich große Räume, um Angriffe auf das Tor der Gastgeber zu starten.
Bis zur Halbzeit sollte uns jedoch kein weiteres Tor gelingen. Die Führung war verdient und hätte aufgrund der oben beschriebenen Torchancen auch klarer ausfallen können.

Wie erwartet riskierte der ASV Mettmann auch durch Umstellungen noch etwas mehr, drückte uns sogar kurzzeitig in unsere Hälfte. Dabei sprang jedoch nur ein Schuss durch Inoue über das Tor heraus.
Nach einem Gegenangriff machte sich Mujkanovic wieder auf dem Weg zum Tor und überwand den Keeper mit einem Heber zum vielumjubelten 0-2 (53.).
Dieses Tor setzte den Gastgebern etwas zu, so dass ein Aufbäumen nicht erkennbar war.
Wiederum ein Gegenangriff bescherte uns die Vorentscheidung. Nach einem Pass durch Mujkanovic schloss Maron ins kurze Eck zum 0-3 für unser Team ab (65.).
Ab dann gab es eigentlich bis zur Schlussphase nicht mehr viele Torraumszenen zu sehen.
Ärgerlich war dann, dass wir uns trotzdem ein vermeidbares Gegentor fingen. Erst konnte eine Flanke nicht unterbunden werden, daraufhin verpassten wir es einen vakanten Ball im Strafraum zu klären. Die Chance ließ sich P. Eilenberger nicht nehmen und erzielte den Anschlusstreffer zum 1-3 (87.).
Wir konnten aber quasi mit der letzten Aktion des Spiels den alten Abstand wieder herstellen. Nach einer schönen Vorlage durch Mbaba staubte der eingewechselte Yoka zum 1-4 ab (90.).

Das Team konnte wieder eine gute Leistung abrufen und fuhr einen verdienten Auswärtssieg ein. Dies war aufgrund der vorherigen Heimspiele der Mettmanner sowie deren Spielerstärke keineswegs selbstverständlich, sondern dieser Sieg wurde sich mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung erarbeitet.
Bis auf eine kurze Phase nach der Halbzeit gerieten wir eigentlich nie unter Druck und ließen wenig zu. Auf der anderen Seite hätten wir in der ersten Halbzeit die Angriffe durchaus besser abschließen können, agierten dafür im zweiten Abschnitt recht effizient und spielten die Gegenangriffe sehr gut aus.

Aufgrund der Ergebnisse auf den anderen Plätzen konnten wir uns den 2. Platz erobern, was nach dem 16. Spieltag eine äußerst positive Platzierung darstellt. Noch wichtiger ist jedoch die Tatsache, dass unser Team auch diesmal recht stabil agierte und sich nur zwei Wochen nach der Niederlage am Opphof gegen FK Jugoslavija nicht überraschen ließ.
Trotzdem sollten wir uns durch diese Platzierung nicht blenden lassen, denn es gilt immer wieder solche Leistungen Woche für Woche zu bestätigen und sogar auszubauen. 

Am nächsten Sonntag hat die komplette Liga spielfrei. Am Sonntag, dem 03.12.2017, treffen wir in einem "direkten" Duell auf die Zweitvertretung des SC Velbert, die punktgleich nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz auf dem 3. Platz rangieren. Dieses kompakte, defensivstarke und höchst disziplinierte Team zu knacken wird ein schwieriges Unterfangen. 

Einmal mehr hoffen wir hier auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung unserer Anhänger. Eine gute "Kulisse" hat sich unser Team bis hierhin redlich verdient. Wir rufen dazu auf, die Anlage gut zu füllen und uns zu unterstützen und werden alles daran setzen dies mit einer guten Leistung zu honorieren.

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 15. Spieltag

Sportfreunde Dönberg - Langenberger SV 4:0 (2:0)

Aufstellungen und Torschützen

Nach der Niederlage in letzter Minute beim FK Jugoslavija aus der Vorwoche waren alle gewillt, Wiedergutmachung zu betreiben. Mit dem Langenberger SV erwartete uns ein Team auf "Augenhöhe" und darüber hinaus ein Gegner, den man getrost qualitativ zur Spitzengruppe zählen kann. Zudem verloren wir in der letzten Saison beide Duelle gegen diesen Gegner.

Kaum hatte das Spiel begonnen, entschärfte der Gästekeeper einen Schuss von Mujkanovic. Nur zwei Minuten später drehte Maron einen Eckball scharf Richtung Tor und beim Abwehrversuch des LSV-Keepers landete der Ball zum 1-0 im Netz (4.).
Auch in der Folgezeit blieben wir am Drücker und hatten durch Mujkanovic eine weitere Großchance. Anstatt abzuschließen hätte er hier den besser postierten Pieper einsetzen können.
Dann ereignete sich eine Szene, die für Aufregung bei den SFD-Spielern und Anhängern sorgte. Bei einer weiteren Ecke visierte Mujkanovic den langen Pfosten an. Der anschließende Kopfball von Venturiello wurde vom Torwart des LSV zwar pariert, aber hinter der Torlinie, so dass es hier schon 2-0 hätte stehen müssen.
Die Gäste aus Langenberg fanden jetzt allmählich ins Spiel und drückten uns immer weiter in unsere Hälfte, so dass unsere Ballbesitz- und Entlastungsphasen immer weniger wurden. Jedoch agierte der LSV im Abschluss recht harmlos und konnte sich bis auf einen Distanzschuss und einen durch Spranger gut parierten Freistoß keine ernsthaften Chancen herausspielen.
Lediglich bei einem Flankenversuch reklamierte man lautstark auf Handelfmeter, jedoch spielte unser Abwehrspieler den Ball mit der Schulter.
Bei Gegenangriffen schien der Gast recht anfällig und so konnten wir das Ergebnis ein paar Minuten vor der Halbzeit ausbauen. Nach schöner Vorarbeit von Maron tauchte Mbaba alleine vor dem Tor auf und erhöhte auf 2-0 (37.). Fairerweise sollte man dazu sagen, dass das Tor zumindest abseitsverdächtig erschien. 

Mit dieser verdienten 2-0-Führung ging es auch in die Halbzeit. Nimmt man den Spielverlauf und vor allem die Torchancen bis hierhin, gab es an der Führung nichts auszusetzen. Jedoch merkte man, dass der Gast vom LSV genug Qualität inne hatte, um das Spiel umzubiegen.
Mit Beginn der zweiten Halbzeit erhöhte der LSV den Druck und drang vehement auf den Anschlusstreffer. Es änderte sich jedoch nicht viel daran, dass man im Abschluss zu harmlos agierte. Die größeren Chancen waren durch Gegenangriffe auf unserer Seite. Nach Balleroberung und Vorlage durch Bingel verpasste Mujkanovic die Vorentscheidung.
Dann folgte die nächste strittige Szene mit Auswirkungen. Nach einer erneuten Flanke reklamierte der Gast wiederum auf Handelfmeter, der in dieser Szene durchaus vertretbar schien. Aufgrund anhaltender Proteste wurde der Trainer des Langenberger SV vom Schiedsrichter des Innenraums verwiesen.
Bei der größten Chance für die Gäste traf Hajric aus knapp elf Metern nur den Pfosten Hier hätte noch einmal Spannung aufkommen können.
Doch dann fiel die Vorentscheidung zu unseren Gunsten. Mbaba schien auf der linken Seite gegen mehrere Spieler isoliert, steckte aber einen starken Pass in die Tiefe auf Mujkanovic durch, der den Keeper zum 3-0 überwand (63.).
Mit diesem 3-0 war die Gegenwehr des Gegners quasi gebrochen. Bei einem weiteren schön vorgetragenen Angriff passte Maron stark auf Mujkanovic, der zum 4-0 vollendete (72.).
In der Folgezeit hätten wir das Ergebnis durchaus noch höher gestalten können, waren jedoch nicht konsequent genug in unseren letzten Aktionen.

So ging das Spiel mit einem verdienten Sieg zu Ende. Wir dominierten weite Teile des Spiels und hatten viele Großchancen zu verzeichnen. Jedoch hätte das Spiel auch aufgrund der vorhandenen Qualität des Gegners nochmals spannend werden können. Es gab vor allem in der ersten Halbzeit eine Phase, wo wir kaum mehr für Entlastung sorgen konnten.
Man muss dem Team jedoch positiv zusprechen, dass es auch in solchen Phasen nicht mehr viele Torchancen zugelassen hat und recht stabil wirkte.
Die Mannschaft hat die Niederlage der Vorwoche gut verkraftet und viele Punkte sehr gut umgesetzt. Dafür muss man dem Team ein Kompliment aussprechen.

Von Gästeseite gab es noch weit nach dem Spiel Diskussionen über den Unparteiischen, die unserer Meinung nach unverständlich waren. Betrachtet man die 90 Minuten, war es ein verdienter Sieg und da dürfte es keinerlei Diskussionen geben. 

Nächste Woche gastieren wir bei der Zweitvertretung des ASV Mettmann. Aufgrund der Vorwoche sind wir gewarnt, zudem erspielte sich der ASV Mettmann die Punkte bis jetzt allesamt auf heimischem Platz. Bei Zweitvertretungen weiß man zudem nie, auf was für ein Team man schlussendlich trifft. Wir gehen die Sache mit höchstem Respekt an.

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 14. Spieltag

FK Jugoslavija Wuppertal - Sportfreunde Dönberg 3:2 (1:2)

Aufstellungen und Torschützen

Ausgehend von den Zahlen in der Tabelle wäre eine leichte Aufgabe für die Sportfreunde zu erwarten gewesen. Allerdings war jedem klar, dass es nicht einfach werden würde. Und dies sollte sich letztendlich auch bewahrheiten.

Der FK Jugoslavija erwischte in einer hektischen Anfangsphase den besseren Start. Bereits nach wenigen Momenten kam der Gastgeber das erste Mal gefährlich vor das Tor, konnte die Möglichkeit aber nicht nutzen. Auf einem schwer bespielbaren Platz regierte auf beiden Seiten der Kampf. Die gefährlicheren Torraumszenen gehörten insgesamt dem FK Jugoslavija. Und so war es auch nicht unverdient, dass der Gastgeber nach 29 Minuten in Führung ging, als Prelic den Ball nach einer Ecke sehenswert in den Winkel beförderte. Dönberg kam bis dahin zwar einige Male bis in den gegnerischen Strafraum, aber gefährliche Abschlüsse auf das Tor blieben Mangelware.
Nach der Führung ließ sich Jugoslavija fallen, so dass die Sportfreunde mehr vom Spiel hatten und Druck aufbauen konnten. Mit dem ersten gefährlichen Schuss auf das Gehäuse traf Mbaba nach schöner Kombination zum Ausgleich. Nur wenig später drehte Mujkanovic gegen seinen alten Verein per Flachschuss das Spiel komplett, so dass die Sportfreunde eher glücklich mit einer Führung in die Kabine gingen.

In der zweiten Halbzeit begann Dönberg druckvoll. In den ersten 10 Minuten wurden gleich drei Hochkaräter vergeben, so dass die möglicherweise frühzeitige Entscheidung verpasst wurde.
Nach dieser druckvollen Anfangsphase kämpfte sich Jugoslavija wieder ins Spiel zurück, das wieder zunehmend hektisch wurde. Trotz aller Bemühungen gelang es Jugoslavija allerdings nicht mehr, sich große Chancen zu erarbeiten. Daher war es bezeichnend, dass der Ausgleich in der 74. Minute durch ein völlig unnötiges Eigentor zustande kam. Ufermann verlängerte einen eigentlich ungefährlichen Freistoß mit dem Hinterkopf über den verdutzten Keeper Spranger zum 2:2 ins Tor.
In den letzten Minuten des Spiels wollten beide Mannschaften mehr, aber Dönberg war das Team, das sich weitere hochkarätige Chancen erarbeitete und teilweise kläglich vergab. Auch Ufermann hatte zweimal die Möglichkeit, seinen Fauxpas wieder gut zu machen, erwischte nach scharfen Hereingaben den Ball jedoch nicht mehr voll.
Es kam wie daher, wie es kommen musste. Mit der letzten Aktion des Spiels traf der Gastgeber per Aufsetzer zum vielumjubelten Siegtreffer.

Da Jugoslavija bis zum Abpfiff um jeden Meter Boden gekämpft hat und besonders in der ersten Halbzeit durch die quirligen Stürmer häufig für Gefahr gesorgt hat, ist der Sieg sicher keineswegs unverdient zu nennen. Nachdem das Dönberger Team allerdings das Quäntchen Glück hatte, mit einer Führung in die Halbzeit zu gehen, hätte das Spiel aufgrund der zweiten Halbzeit niemals verloren gehen dürfen. 
Aufgrund eines bemerkenswerten Chancenwuchers in Verbindung mit individuellen Fehlern bzw. Aussetzern vor den entscheidenden Gegentoren musste sich das Dönberger Team geschlagen geben, während Jugoslavija den Erfolg fast wie den Gewinn der Meisterschaft feierte und die rote Laterne abgeben konnte.

Am kommenden Sonntag, den 12.11.2017, stellt sich der Tabellennachbar Langenberger SV auf dem Dönberg vor.

Autor: Sascha Kopp

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 13. Spieltag

Sportfreunde Dönberg - SV Bayer Wuppertal 7:0 (2:0)

Aufstellungen und Torschützen

Nach dem überzeugenden Sieg beim Aufsteiger in Gruiten, erwartete uns mit Bayer Wuppertal ein weiterer Gegner, der aktuell in unteren Tabellenregionen rangiert. Wir waren uns jedoch von vornherein bewusst, dass dies kein leichtes Unterfangen werden würde.

Dieser Anschein bestätigte sich in den 10-15 Minuten allemal. Der Gast aus Bayer agierte sehr spritzig, war in den Zweikämpfen präsenter und wir fanden in der Anfangsphase nicht gut ins Spiel.
Quasi genau in diese Phase hinein gingen wir jedoch in Führung. Nach einem tiefen Pass durch Maron umspielte Mujkanovic den Gästekeeper und schob zum 1-0 für unser Team ins Netz (13.).
Mit Fortschreiten der Spielzeit übernahmen wir immer mehr die Kontrolle, hatten mehr Ballbesitz und erarbeiteten uns nach und nach gute Tormöglichkeiten. Nach einem Eckball traf Mujkanovic nur die Latte, kurze Zeit später traf wiederum Mujkanovic nur den Pfosten des Bayer-Gehäuses.
Wir hätten die Führung in dieser Spielphase ausbauen müssen. Bei zwei weiteren Aktionen scheiterte Yoka zwei mal am Gästetorwart. Bei so vielen vergebenen Chancen hatte man ein ungutes Gefühl, dass sich eine alte Fussballweisheit bestätigen könnte.
Auf der anderen Seite ließ Bayer seine Gefährlichkeit in der Offensive immer wieder aufblitzen. Nach einem Schuss von der Strafraumlinie konnte Dehn mit dem Fuß abwehren. Der Ball sprang ihm von dort aus an die Hand, worauf die Gästebank einen Elfmeter forderte.
In einer weiteren Szene waren wir defensiv einmal etwas schläfrig. Ein im Toraus geglaubter Ball wurde von einem Bayer-Akteur noch in die Mitte auf einen völlständig freien Mitspieler geflankt, doch dieser entschied sich für einen Flugball, anstatt freistehend auf das Tor zu schießen.
Kurz vor dem Halbzeitpfiff konnten wir dann die Führung ausbauen. Mujkanovic traf mit einem sehenswerten Schuss ins lange Eck zum 2-0 (43.).

Dies bedeutete auch den Halbzeitstand. Waren wir die ersten 10-15 Minuten so gar nicht im Spiel, war die Führung aufgrund einer Vielzahl von Chancen allemal auch in dieser Höhe verdient.
Das Spiel sollte sich nach der Halbzeit nicht ändern. Wir blieben am Drücker und erhöhten schon ziemlich früh nach einem Eigentor der Gäste auf 3-0 (57.).
Mit diesem 3-0 war es dann quasi dahin mit der Gegenwehr des Gegners. Wir fuhren einen Angriff nach dem anderen auf. Erst traf Mujkanovic per Flachschuss zum 4-0 (68.), nur drei Minuten später erzielte er sein viertes Tor zum 5-0 (71.).
Durch weitere Tore von Heitmann (73.) und einem schön verwandelten Freistoß von Maron (90.) konnten wir schlussendlich das Spiel klar und deutlich mit 7-0 gewinnen.

Nimmt man die erste Halbzeit und die Leistung des Gegners, ist das 7-0 schon eine harte Strafe. Betrachtet man jedoch die Chancen unseres Teams, darunter drei Alumiumtreffer und einige starke Paraden des Bayer-Keepers, geht der Sieg so in Ordnung.
Man konnte bis auf die Anfangsphase des Spiels überzeugen, agierte defensiv wiederum stabil und trug einige schön herausgespielte Angriffe vor. Das Team konnte leistungstechnisch wiederum einen Schritt nach vorne setzen und erzielte den fünften Sieg in Folge. So konnte unsere Mannschaft auf den 4. Tabellenplatz vorrücken.

Nächsten Sonntag, dem 05.11.2017 treffen wir am Opphof auf den Bezirksligaabsteiger FK Jugoslavija Wuppertal. Dieses Team wartet aktuell noch auf den ersten Sieg der Saison, hat jedoch nur zwei Heimspiele (insgesamt sechs) verloren. Man hat auch diese Woche gesehen, dass man für jeden Sieg eine gute Leistung abrufen muss. Beim Auswärtsspiel auf der Asche am Opphof kann man ohne Tiefstaplerei vom einem sehr schwierigen Auswärtsspiel sprechen. 


Wir hoffen hier auf weiterhin zahlreiche, lautstarke Unterstützung unserer treuen Anhänger, um auch dieses Spiel in ein Heimspiel zu verwandeln.

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 12. Spieltag

TSV Gruiten - Sportfreunde Dönberg 0:4 (0:1)

Aufstellungen und Torschützen

Gegen den Aufsteiger aus Gruiten erwartete uns ein Gegner, der nach dem 3-2-Auswärtssieg gegen die Zweitvertretung des FSV Vohwinkel in der Vorwoche einiges an Selbstvertrauen tanken konnte.

Der Spielablauf wurde jedoch sofort ab den ersten Aktionen erkennbar. Der Gastgeber stand tief, sehr kompakt und versuchte es sehr oft mit langen Bällen in die letzte Linie.
Genau solch ein langer Ball rutschte einmal durch und ein Spieler der Gastgeber wurde kurz vor dem Strafraum von den Beinen geholt. Den fälligen Freistoß setzte ein TSV-Akteur nur knapp neben unser Tor.
Dies sollte für lange Zeit der einzige Torabschluss der Gruitener bleiben, denn fortan übernahmen wir die Kontrolle und ließen den Ball in unseren Reihen laufen.
Es war jedoch keineswegs einfach, Löcher in der kompakten Defensive des Gastgebers zu finden, daher musste wie so oft bei solchen Spielverläufen ein Distanzschuss herhalten. Unser Spieler Heitmann fasste sich ein Herz und hielt aus knapp 20 Metern mit einem Flachschuss drauf, der zum 0-1 im Tor der Gruitener einschlug (22.).
Bis zur Halbzeit änderte sich das Spielgeschehen nicht. Gruiten agierte tief, wir suchten Lösungen, um uns Torchancen zu kreieren, doch Großartiges sprang bis zur Halbzeit nicht mehr raus. Es schien alles so weit unter Kontrolle, aber aufgrund des Spielstandes war die Gefahr trotzdem gegeben, dass mal einer der vielen Schläge in unsere Abwehrreihe durchrutschen könnte und das Spiel kippt. Die Pausenführung war jedoch vollkommen verdient.

Wichtig war für unser Team dann, dass wir kurz nach dem Wiederanpfiff das Ergebnis hochschrauben konnten. Nach einem tiefen Pass auf Mujkanovic steckte dieser auf Maron durch, der zum 0-2 einschob (48.).
Doch der Gastgeber machte immer noch nicht den Anschein, offensiver zu agieren und ließ uns weiterhin gewähren. Nach einer Ecke von Mujkanovic köpfte Jeuter dann zum vorentscheidenden 0-3 ein (58.).
Dann folgte wohl die schwächste Phase unseres Spiels. Gruiten musste aufgrund des Ergebnisses mehr riskieren und dadurch kam etwas Hektik in die Partie. Wir behielten in dieser Phase nicht immer die Ordnung und agierten etwas zu offen, trotz der 3-0-Führung im Rücken.
Bis auf einen Freistoß aus dem Halbfeld, der an Freund und Feind im Fünfmeterraum vorbeirutschte, sprang aber chancentechnisch für den Gastgeber nicht viel heraus.
So setzte Mujkanovic quasi mit dem Schlusspfiff mit einem trockenen Fernschuss zum 4-0 den Schlusspunkt dieser Partie (90.). Wir hätten sogar noch weiter erhöhen können, doch Mbaba verpasste in der Nachspielzeit nach feiner Einzelleistung den Torerfolg.

Es war ein wichtiger Sieg gegen einen durchgängig kompakt agierenden Gegner aus Gruiten. Es war vor allem im ersten Durchgang nicht einfach, sich Torchancen zu kreieren. Das frühe 2-0 in der zweiten Halbzeit spielte uns in die Karten und wir fuhren am Ende einen souveränen, quasi nie gefährdeten Sieg ein. Wenn man dem Team etwas vorwerfen kann, dann die Tatsache, dass man nach dem 3-0 für eine kurzzeitige Phase etwas die Ordnung verlor. Jedoch kann man der Mannschaft für die gezeigte Leistung im Großen und Ganzen ein Kompliment aussprechen.

Am nächsten Sonntag, den 29.10.2017, treffen wir zuhause auf den SV Bayer Wuppertal. Man hat auch dieses Wochenende an den Ergebnissen gesehen, dass man nichts in der Liga geschenkt bekommt und man sich jeden Punkt hart erarbeiten muss. Dies wird auch nächste Woche so sein.

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 11. Spieltag

Sportfreunde Dönberg - TFC Wuppertal 2:0 (1:0)

Aufstellungen und Torschützen

Nach dem Heimsieg der Vorwoche gegen die Zweitvertretung des TSV Ronsdorf erwartete uns mit dem TFC Wuppertal eine Mannschaft, die überraschenderweise nicht im oberen Drittel der Tabelle zu finden ist, jedoch sämtliche 12 Punkte auswärts erspielen konnte.

Der Gast begann recht defensiv und tiefstehend und ließ uns von Beginn an gewähren. Unser Team begann sehr spielstark, mit teils ansehnlichen, temporeichen Angriffen, womit die Defensive des TFC so einige Probleme hatte.
Mujkanovic scheiterte mit einem Distanzschuss aus knapp 20 Metern am Pfosten des TFC-Gehäuses. Wir hatten in der Anfangsphase einige Torchancen zu verzeichnen, doch der Gästekeeper konnte einige Male sehenswert halten. Der Führungstreffer schien hier nur eine Frage der Zeit, so überlegen agierte unser Team in dieser Anfangsphase.
Dann fiel schließlich die verdiente Führung. Nach einem Eckball faustete der Torwart des TFC den Ball Richtung Strafraum. Heitmann setzte den Schuss von der Strafraumgrenze mit einem Flachschuss zur Dönberger 1-0 Führung ins Tor.
Wir gaben auch daraufhin klar die Spielrichtung vor und hätten durch Pieper die Führung ausbauen können, doch sein Schuss aus der zweiten Reihe verfehlte das Tor nur knapp.
Überraschenderweise nahm unser Team das Tempo nach ca. 25 Minuten aus dem Spiel und ließ den bis dahin chancenlosen Gast vom TFC zurück ins Spiel kommen. Die Gäste konnten sich zwar bis auf eine gefährliche Aktion keine Torchancen herausspielen, doch bei einigen Freistößen um den Strafraum herum hätte es dennoch gefährlich werden können.
Bei der besagten Chance des TFC legte sich Balde den Ball am herauseilenden Spranger vorbei, doch verfehlte das Tor aus zu spitzem Winkel.
Es boten sich unsererseits genügend potenzielle Torchancen nach Gegenstößen in Überzahl, doch leider führten wir diese Angriffe ganz ohne Tempo aus und konnten daraus keinen Profit schlagen.
Mit diesem 1-0 Halbzeitstand ging es auch in die Pause. Es war zweifelsfrei eine verdiente Führung, jedoch war die Leistung im zweiten Teil der ersten Halbzeit nicht mehr zufriedenstellend.

Das Bild änderte sich in der zweiten Halbzeit nicht. Es sei vorwegzunehmen, dass der TFC sich bis zum Ende des Spiels keine nennenswerte Chance mehr erspielen konnte, auch weil wir stabil und konsequent verteidigten.
Das Tempo im Spiel war überschaubar, wir konnten uns jedoch wiederum einige hochkarätige Chancen nach Konteraktionen erabeiten. Im Gegensatz zur ersten Halbzeit diesmal sogar gut ausgespielt, haperte es hier jedoch am Abschluss. Einmal Pieper und 2x Maron hätten für die Vorentscheidung sorgen können, scheiterten jedoch entweder am starken Gästetorwart oder verfehlten das Tor.
Mit der letzten Aktion des Spiels setzte Heitmann zu einem Sprint in die Tiefe an, erhielt den Ball und krönte seine Leistung mit dem Doppelpack zum 2-0 (90. + 1.).

Wie schon erwähnt war der Sieg verdient und schien nicht sonderlich in Gefahr, doch in Zukunft sollte man solche Spiele frühzeitiger entscheiden, um in der Schlussphase nicht noch Gefahr laufen zu müssen, unnötige Punkte zu verschenken. Bei der Qualität der Gästeoffensive hätte es wohl auch nicht vieler Großchancen benötigt, um einen Torerfolg zu erzielen.
Die Defensivleistung des gesamten Teams sowie die ersten 30 Minuten waren zufriedenstellend. Danach wurde das Tempo teilweise zu sehr runtergefahren, zudem muss bei Abschlüssen konsequenter agiert werden.
Letztendlich fuhr man wichtige drei Punkte ein und muss dem Team dafür ein Kompliment machen, denn der Gegner war keineswegs einfach zu bespielen. Zudem agierte man bei 1-0 Führung die letzten knapp 5 Minuten in Unterzahl, da sich Ufermann verletzte und es keine Wechseloption mehr gab.

Am nächsten Sonntag, dem 22.10.2017 treffen wir auf den Aufsteiger TSV Gruiten (Anstoß in Gruiten um 15.00h). Dieser Gegner ist uns aus dem Aufstiegsjahr bekannt, konnte gestern nach 0-2 Rückstand 3 wichtige Punkte in Vohwinkel einspielen und ist als gefährlich einzustufen.

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 10. Spieltag

Sportfreunde Dönberg - TSV Ronsdorf 2 2:1 (0:0)

Aufstellungen und Torschützen

Nach dem Last-Minute-Sieg bei der Zweiten Mannschaft des FSV Vohwinkel erwartete uns mit dem TSV Ronsdorf die nächste Zweitvertretung, diesmal auf dem heimischen Dönberg. Dieses Team wurde durch den kurzfristigen Spielausfall der ersten Mannschaft beim ASV Wuppertal (Unbespielbarkeit des Platzes) noch kräftig verstärkt. Jedoch war uns von vornherein bewusst, dass die Leistungsfähigkeit des Gegners nicht dem Stand der Tabelle entspricht.

Wir kamen gut ins Spiel, hielten den Gegner lange vom Tor fern und hatten viel mehr Ballbesitzanteile zu verzeichnen, dies auch, weil der Gegner sich kompakt zurückzog und auf Gegenstöße lauerte.
Es muss dazu gesagt, dass dabei keine Großchancen heraussprangen, jedoch agierte unser Team recht ansehnlich und konzentriert. Die Gäste aus Ronsdorf versuchten es stets mit langen Bällen in die Spitze, auf die wir uns jedoch gut einstellen konnten.
Nach einem langgezogenen Freistoß von Maron konnte der Gästekeeper Fiori (nicht zum letzten Mal in diesem Spiel) den Ball stark parieren. Nach einer Ecke scheiterte Izzo mit seinem Schuss an einem gut postierten Abwehrspieler.
Der Gast aus Ronsdorf hatte in der ersten Halbzeit auch zwei Abschlüsse zu verzeichnen. Ein Fernschuss aus knapp 20 Metern ging am langen Pfosten vorbei, bei der 2. Aktion tauchte ein Gästespieler alleine im Strafraum auf, konnte jedoch aus etwas spitzem Winkel das Tor nicht treffen.
Am Ende ging es, wie auch in der Vorwoche, mit einem torlosen Remis in die Halbzeitpause. Wir waren über die 45 Minuten gesehen das dominantere Team und hätten die Führung durchaus verdient gehabt. Zudem muss erwähnt werden, dass der Gast die Halbzeit niemals hätte mit 11 Mann zu Ende spielen dürfen, erlaubte sich ein TSV-Spieler doch gleich drei grenzwertige Foulspiele, was lediglich eine gelbe Karte und zwei mündliche Ermahnungen nach sich zog.

Nach der Halbzeit kam der Gast besser aus der Kabine und wir verloren etwas den Faden. Allerdings war auch nicht zu erwarten, dass es möglich sein würde, diesen Gegner problemlos über 90 Minuten zu dominieren. Die Überlegenheit wurde auch von den Ronsdorfern nicht in Großchancen umgemünzt.
Wir wiederum hatten zwei gute Gelegenheiten, die der überragende Gästekeeper Fiori entschärfen konnte. Bei der ersten Aktion flankte Welkner auf den langen Pfosten, den Kopfball von Mucchio konnte der Keeper mit einem starken Reflex abwehren. Bei der zweiten Aktion lenkte er einen Schuss aus der zweiten Reihe sehenswert über die Latte.
Etwas überraschend fiel dann die Gästeführung. Nach einer Ecke auf den langen Pfosten tauchte Heder nach einer erneuten Hereingabe alleine vor dem Tor auf und schob zum 0-1 für Ronsdorf ein (68.).
Man muss unserer Mannschaft zugute halten, dass man sich auch durch diesen Rückstand nicht aus der Bahn hat werfen lassen. Nach einer zum Tor gezogenen Ecke gelang uns fast der Ausgleich, wiederum konnte der Keeper halten.
Letztlich gelang uns dann doch der vielumjubelte Ausgleich. Nach einem Gewühle im Strafraum setzte der eingewechselte Mujkanovic einen Schuss aus ca. 11-12 Metern ins Netz zum 1-1 (79.).
Rein chancentechnisch passierte dann nicht mehr viel und wieder wurde eine Standardsituation entscheidend. Ein langgezogener Freistoß durch Mujkanovic erreichte Venturiello am langen Pfosten, seine Kopfballhereingabe konnte Ufermann aus kurzer Distanz zum 2-1 Führungstreffer über die Linie drücken (90.).

Wir konnten diese Führung über die Zeit retten und fuhren einen über 90 Minuten verdienten, aber aufgrund des Tores in der Schlussphase glücklichen Sieg ein. Es ist die Moral der Mannschaft zu loben, die einen Rückstand circa 20 Minuten vor Schluss gut wegstecken und sogar noch zu einem Sieg drehen konnte. Konnte man die mannschaftliche Geschlossenheit und die Disziplin in der Arbeit gegen den Ball aus der Vorwoche mit in dieses Spiel nehmen, wusste man diesmal auch spielerisch teilweise zu überzeugen. Es bedarf jedoch noch besserer Abläufe um die Überlegenheit, vor allem in den ersten 25 Minuten, noch in eine Führung umzumünzen. Der Gast aus Ronsdorf war auch in gewissen Spielphasen am Drücker und agierte stets stabil, doch unser Team hielt dagegen und konnte die große Gefahr vom eigenen Tor weghalten.

Danke auch an den Dönberger Anhang für die lautstarke Unterstützung, die unser Team stets nach vorne trieb. 

Das nächste Spiel findet am Sonntag, dem 15.10.2017 wiederum am Dönberg gegen den TFC Wuppertal statt. Als Aufstiegskandidat gehandelt, rangiert dieses Team mit 12 Punkten (ein Spiel weniger) im Tabellenmittelfeld, was wohl hauptsächlich der Heimschwäche geschuldet ist. Dieses Team fuhr bis jetzt die gesamte Punktzahl auf fremden Plätzen ein. Wir hoffen auf einen weiteren Schritt nach vorne, um auch diesem Team das Leben schwer zu machen.

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 9. Spieltag

FSV Vohwinkel 2 - Sportfreunde Dönberg 0:1 (0:0)

Aufstellungen und Torschützen

Nach der desolaten Vorstellung im Heimspiel gegen den SSV Germania, war eine klare Reaktion unseres Teams gefragt. Es stand uns ein schwieriges Auswärtsspiel gegen die Zweitvertretung des FSV Vohwinkel bevor. Hatten wir sowieso schon Ausfälle zu beklagen, kam es im Abschlusstraining noch dicker. Cem Güzel zog sich einen Bänderriss zu und fällt wohl 3 Monate aus. Bei einem Pressschlag musste auch Bingel das Training vorzeitig abbrechen und fiel mit einer Bänderverletzung ebenso für das Spiel an der Lüntenbeck aus. Wir wünschen beiden Spielern eine schnelle Genesung.

Um es vorwegzunehmen: Es war in der 1. Halbzeit ein relativ chancenarmes Spiel. Der Gastgeber konnte sich einige Male durchspielen, ein richtig gefährlicher Abschluss sprang jedoch nicht heraus. Wir hatten im Gegenzug eigentlich vielversprechende Balleroberungen zu verzeichnen, doch auch hier haperte es schlussendlich an den letzten Aktionen. Lediglich bei zwei Aktionen wurden wir gefährlich. Nach einer Ecke scheiterte Izzo am Torwart der Gastgeber, bei der zweiten Chance legte Mucchio uneigennützig quer auf Maron, dessen Schuss aus knapp 10 Metern konnte der Torwart parieren.
So ging es mit diesem leistungsgerechten 0-0 in die Pause. Man merkte beiden Teams an, dass man sich verstärkt einer sauberen Defensivarbeit widmete, haben doch beide Teams bis hierhin schon viele Gegentore in der laufenden Saison kassiert.

In der zweiten Halbzeit wurde der Gastgeber aus Vohwinkel dominanter in den Spielanteilen, jedoch auch immer offener in deren Defensive. So gerieten wir bei einigen Hereingaben über außen unter Druck, konnten aber immer noch rechtzeitig aus der Gefahrenzone klären. Auf der anderen Seite offenbarten sich große Räume im Rücken der FSV-Abwehr, doch leider konnten wir vielversprechende Angriffe, teilweise sogar in Überzahl, nicht bis zum Ende durchspielen, so dass potenzielle Großchancen erst gar nicht mit einem Torabschluss abgeschlossen wurden.
Als sich die Gemüter in einer "heißen Phase" des Spiels etwas erhitzten, gab es dann einen Foulelfmeter für den FSV Vohwinkel. Zu unserem Glück konnte Spranger diesen Elfmeter halten und verlieh unserem Team nun noch einmal den letzten Schwung, um noch an den Sieg zu glauben.
Als alles auf ein 0-0 Remis hinauslief, entschied dann eine Standardsituation das Spiel zu unseren Gunsten. Eine langgezogene Ecke von Maron landete im Winkel und brachte uns schlussendlich doch einen wichtigen Auswärtssieg (90.). 

Die Freude beim Team und den mitgereisten Anhängern war groß, vor allem, weil das Spiel mit dem Foulelfmeter für den FSV Vohwinkel in der 80. Minute eine ganz andere Wendung hätte nehmen können.
Unsere Mannschaft konnte jedoch über die gesamte Spielzeit im kompletten Mannschaftsverbund defensiv überzeugen und ließ bis auf wenige Ausnahmen nicht viel zu. Man konnte sich zudem rein von der Körperspannung, der mannschaftlichen Geschlossenheit und der Disziplin in der Defensivarbeit für die schlechte Leistung der Woche rehabilitieren und das Punktekonto aufbessern.
Man kann diesen Sieg gerne als glücklich einstufen, aber keineswegs unverdient.  

In diesem Sinne gilt unseren Anhängern wiederum ein großer Dank. Man kann getrost sagen, dass schätzungsweise 3/4 der Zuschauer Dönberger Anhang waren, die das Team über die gesamte Spielzeit unterstützt und nach vorne gepeitscht haben. 

Unser nächstes Spiel steigt nächsten Sonntag, den 08.10.2017, gegen die Zweitvertretung des TSV Ronsdorf (Anstoß: 15.30 Uhr am Dönberg). Tabellarisch hinter uns anzutreffen, handelt es sich bei diesem Team um ein spielstarkes und diszipliniertes Team. Der Tabellenstand gibt nicht die Stärke dieser Mannschaft wieder, doch unser Team wird alles daran setzen nicht das dritte Heimspiel in Folge in den Sand zu setzen.

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 8. Spieltag

Sportfreunde Dönberg - SSV Germania 1900 1:6 (0:1)

Aufstellungen und Torschützen

Nach dem auch für die Moral wichtigen Sieg auf der Eschenbeek blieb es abzuwarten wie unser Team sich gegen Aufstiegskandidaten vom Freudenberg aus der Affäre ziehen würde. Es war im Nachhinein quasi ein Deja-vú Erlebnis der letzten Heimniederlage gegen den SC Sonnborn.

Das Spiel hatte kaum begonnen und schon liefen wir der Musik hinterher. Nach einer langgezogenen Flanke konnte der Spieler Bünte am langen Pfosten ziemlich frei zum 0-1 für Germania einköpfen (4.).
Auch in der Folgezeit präsentierte sich der Gast spiel- und einsatzfreudiger. Unser Team investierte viel zu wenig für dieses Spiel.
So hätte Gästestürmer Derbel schon früh für klare Verhältnisse sorgen können, doch sein erster Schuss ging knapp über das Tor, beim zweiten Versuch setzte er einen Lupfer an, den Spranger aber parieren konnte.
So Mitte der ersten Halbzeit kamen wir besser ins Spiel und es war ein Hauch von Ehrgeiz und Einsatzwillen zu erkennen, jedoch ließen wir den Ball viel zu langsam zirkulieren, so dass wir den Gast bis auf wenige Ausnahmen vor keine großen Aufgaben stellten. In der gesamten ersten Halbzeit sprang bis auf einen eher harmlosen Distanzschuss von Mujkanovic nicht viel heraus.
Mit diesem 0-1 Rückstand ging es auch die Halbzeit. Zum einen hatte man den Anschein, als ob Germania nicht mal eine Top Leistung abrufen musste, um auf dem Dönberg in Führung zu liegen, zum anderen war die Leistung unseres Teams meilenweit von zufriedenstellend entfernt.

Wie schon vor zwei Wochen beim Heimspiel gegen Sonnborn kamen wir auch diesmal motiviert aus der Kabine und stellten den Gast durch intensiveres und zielstrebigeres Angriffsspiel vor Problemen. Doch bei aller Überlegenheit in einer Phase von 10-15 Minuten sprang lediglich eine Großchance heraus. Nach einer kurz getretenen Ecke durch Mujkanovic traf der eingewechselte Karanovic nur die Latte.
Bei einem Vorstoß von Germania leisteten wir uns einen groben Schnitzer und Sasse konnte aus wenigen Metern zum 0-2 einschieben (62.) und für eine Vorentscheidung sorgen.
Zu allem Überfluss kassierte der eingewechselte Karanovic nach seinem zweiten Foul eine folgerichtige Ampelkarte und wir spielten (wie auch vor zwei Wochen) früh mit einem Mann weniger (65).
Mit einem Mann weniger und einem 2-Tore-Rückstand ist es zwar schwierig, ein Spiel umzubiegen, jedoch gab sich unser Team komplett auf und kurze Zeit später staubte Okutan zum 0-3 ab (67.).
Nachdem wir ab der 71. Minute schon dreimal gewechselt hatten, musste Maron mit leichten Kreislaufproblemen das Feld verlassen und wir spielten die Schlussphase (hier auch Parallelen zum Heimspiel gegen Sonnborn) mit nur noch acht Feldspielern zu Ende.
Nach einem schön vorgetragenen Gegenstoß vollendete wiederum Sasse zum 0-4 (74.)
Es war nur noch Schadensbegrenzung angesagt, doch auch in doppelter Unterzahl gelang uns durch einen Gegenangriff der Ehrentreffer durch den eingewechselten Izzo (81.)
Der Gast vom Freudenberg konnte noch zwei Treffer zum Endresultat von 1-6 erzielen (1-5 Ottenbruch in der 84. Minute, 1-6 Sasse in der 86. Minute).

Am Ende stand eine verdiente und klare Niederlage zubuche. Eine gute Viertelstunde reicht bei weitem nicht aus, um einer Mannschaft wie dem SSV Germania gefährlich zu werden und leider ließ die gesamte Körpersprache, sowie Engagement über die gesamte Spielzeit zu wünschen übrig.
Sicherlich war es schwierig, das Spiel wiederum in Unterzahl zu beenden, doch zum einen hat man sich dies selbst zuzuschreiben, zum anderen heißt eine Unterzahl nicht immer, dass man am Ende abgeschossen werden muss.
Nach diesem Auftritt muss man ganz klar den Blick wieder nach unten richten und sich erst mal auf gewisse Tugenden (siehe Vorwoche gegen 1919 Wuppertal) besinnen.
Am kommenden Sonntag, den 01.10.2017, treffen wir in der Lüntenbeck um 15.00 Uhr auf die Zweitvertretung des FSV Vohwinkel. Hier bedarf es einer extremen Leistungssteigerung.

Autior: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 7. Spieltag

FC 1919 Wuppertal - Sportfreunde Dönberg 0:2 (0:1)

Aufstellungen und Torschützen

Nach unserer ersten Saisonniederlage in der Vorwoche gegen den SC Sonnborn und der Tatsache, dass unser Team aufgrund gewisser Umstände auf eigenen Positionen verändert werden musste, war es spannend zu erwarten, wie unsere Mannschaft sich auf der Eschenbeek präsentieren würde. Der Gastgeber FC 1919 ist nicht gut in die Saison gestartet und verlor die letzten vier Meisterschaftsspiele allesamt.

Es wurde von Beginn an klar, dass es auf dem Ascheplatz auf der Eschenbeek nicht unbedingt ein schönes Fußballspiel wird, jedoch agierte unser Team von Beginn an sehr engagiert, konzentriert und verteidigte kompakt die eigene Hälfte.
Bei einem abgefälschten Schuss konnte Brokherm den Ball zur Ecke abwehren. Bei einem weiteren Distanzschuss traf der Gastgeber nur die Latte.
Wir wiederum schafften es nicht allzu oft, die großen Räume hinter der Abwehr des Gastgebers zu bespielen. Wenn wir es schafften, wurde es direkt gefährlich. Nach einem langen Ball lief Mujkanovic alleine auf das Tor zu, scheiterte jedoch am Keeper von 1919.
Gut für uns, dass wir durch eine Standardsituation ins Vordertreffen gerieten. Nach einem gut getretenen Freistoß aus dem Halbfeld durch Mujkanovic köpfte Ufermann zum vielumjubelten 0-1 ein (27.).
Es folgte eine Phase von ca. 15 Minuten, in der wir quasi keinen Ballbesitz zu verzeichnen hatten. Der Gastgeber drückte uns immer weiter in unsere Hälfte und drang vehement auf den Ausgleich. Es ist unserer sehr aufopferungsvollen Verteidigungsleistung und natürlich etwas Glück zu verdanken, dass wir die 1-0 Führung bis in die Halbzeit hinein retten konnten. Bei diversen Offensivaktionen von 1919 waren fast immer SFD-Spieler in der Schussbahn oder retteten in höchster Not.

Die zweite Halbzeit ging eigentlich genauso weiter. Der Gastgeber war drückend überlegen, wir verteidigten mit allen Mann weiterhin unser Tor. So kam es zum zweiten Aluminiumtreffer für den FC 1919. Ein relativ harmloser Schuss wurde abgefälscht und landete am Pfosten.
Nur ein paar Minuten später ereignete sich eine Szene, wodurch das Spiel hätte kippen können. Der Gastgeber bekam einen Foulelfmeter zugesprochen (60.). Den fälligen Strafstoß konnte unser Keeper Brokherm stark parieren und bewahrte uns somit vor dem Ausgleich. Bei einem der wenigen Gegenstöße trafen wir dann zur Vorentscheidung. Nach einem langen Ball lief Mujkanovic halblinks alleine auf das Tor und verwandelte zum 0-2 (72.).
Dieses Tor setzte dem Gastgeber sichtlich zu und so konnte sich der Gegner bis zum Ende keine nennenswerten Chancen mehr auf den Ausgleich erarbeiten. Wir hatten immer mehr Entlastung nach vorne, da sich noch großere Räume im Rücken der Abwehr des Gastgebers offenbarten und spielten die Zeit runter.

Es war ein wichtiger Sieg gegen einen guten Gegner auf schwierigem Platz. Der Gastgeber zeigte vor allem offensiv eindrucksvoll, dass er auf Dauer nichts mit den unteren Tabellenregionen zu tun haben wird. Wir konnten das Spiel zwar glücklich, aber letztlich nicht unverdient gewinnen. Durch unsere aufopferungsvolle, entschlossene Verteidigung und einer damit verbundenen Effektivität in der Offensive konnten wir dieses Spiel schlussendlich gewinnen. Das Glück und diesen Sieg ohne Gegentor hat man sich hier quasi selbst erarbeitet.

Am Sonntag, dem 24.09.2017 stellt sich mit der SSV Germania 1900 der nächste Favorit auf einen der ersten Plätze bei uns am Dönberg vor (Anstoß: 15.30h am Dönberg). Hier wird es interessant zu sehen, wie man sich zwei Wochen nach der Schlappe gegen den SC Sonnborn hier schlagen wird.

Autor Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 6. Spieltag

Sportfreunde Dönberg - SC Sonnborn 0:5 (0:2)

Aufstellungen und Torschützen

Auf dem heimischen Dönberg erwartete uns mit dem Bezirksligaabsteiger SC Sonnborn ein Aufstiegsaspirant und dieser Eindruck sollte sich nach dem Spiel auch so bestätigen.

Die Gäste nahmen sofort das Heft in die Hand und hatten mehr vom Spiel. Wir schienen jedoch defensiv gut sortiert und ließen zu Beginn nicht viele Chancen zu.
Selbst wurden wir lediglich bei einer Aktion gefährlich. Nach Vorlage von Mucchio verfehlte Maron das Tor der Gäste.
So Mitte der ersten Halbzeit übernahm der Gast aus Sonnborn immer mehr die Kontrolle und konnte sich auch gute Chancen auf die Führung erarbeiten. Bei einer dieser Chancen wehrte unser im Tor spielende Co-Trainer Brokherm den Ball stark zur Ecke ab.
Bei einer Freistoßvariante gerieten wir dann letztendlich ins Hintertreffen. Bei einem kurz getretenen Freistoß waren wir nicht wachsam und Sosnowski traf per Schuss ins kurze Eck zum 0-1 (36.).
Der Rückstand verunsicherte uns noch mehr. Ein Schuss eines Sonnborner Akteurs aus ca. 16 Metern klatschte an die Unterkante der Latte und kurz vor der Halbzeit kam dann dann der nächste Rückschlag. Ein gravierender Fehler bei eigenem Abstoß wurde vom Gegner abgefangen und der Gästestürmer Aouni hatte keine Mühe frei zum 0-2 einzuschieben (42.).
Mit einer verdienten Sonnborner Führung ging es dann auch in die Halbzeit. Durch Vermeiden eigener Nachlässigkeiten und etwas Glück hätte man diese jedoch auch torlos beenden können.

Die ersten Minuten nach dem Seitenwechsel zeigten keine nennenswerte Änderung, denn die Sonnborner hielten uns geschickt vom Tor weg.
So ab der 55. Minute wurden wir dann intensiver in unseren Angriffen und schnürten den Gegner immer mehr in dessen Hälfte ein. Bei einer Großchance von Mujkanovic konnte der Sonnborner Keeper stark parieren. Bei einer weiteren Aktion schloss Mujkanovic etwas überhastet ab. Es folgten weitere offensiv gefährliche Aktionen, die den Eindruck erweckten, dass es sich beim Anschlusstreffer nur um eine Frage der Zeit handeln könnte.
In dieser Druckphase erhielten wir dann jedoch einen wohl vorentscheidenden Dämpfer. Unser Spieler Venturiello wurde per Ampelkarte vom Platz gestellt (71.).
Es vergingen ein paar Minuten und die Gäste konnten das Spiel mit 0-3 entscheiden (78.). Nur zwei weitere Minuten später rundete der Spieler Roth das Ganze mit dem 0-4 ab (80.).
Zudem gab es das 0-5 durch Schüller (84.).
Nach einem rüden Foul an Mbaba reagierte dieser etwas zu vehement und wurde vom Schiedsrichter mit der roten Karte vom Platz gestellt, wodurch wir nur noch mit 9 Mann auf dem Platz standen.
Es blieb uns nichts anderes übrig als den Schaden in Grenzen zu halten, um nicht komplett vorgeführt zu werden Wir spielten das Spiel am Ende gar nur noch mit acht Spielern zu Ende. Nach einem rotwürdigen Foul an Mujkanovic konnte dieser die letzten Minuten nicht mehr am Spiel teilnehmen.

Mit dieser klaren Niederlage und zwei eigenen Platzverweisen ging das Spiel zu Ende. Eine verdiente Niederlage gegen ein Spitzenteam aus Sonnborn. Am Ende fiel dieses Ergebnis jedoch aufgrund obenstehender Umstände zu klar und deutlich aus. Vor allem Mitte der zweiten Halbzeit waren wir dem Anschluss ziemlich nahe, bevor wir uns selbst dezimierten. Andererseits reichen auch für die Zukunft 15-20 gute Minuten nicht aus, um solchen Teams Paroli zu bieten.

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 5. Spieltag

TSV Einigkeit Dornap-Düssel - Sportfreunde Dönberg 5:5 (2:3)

Aufstellungen und Torschützen

Bei herrlichem Wetter lieferten Dornap und Dönberg ein turbulentes Spiel ab und trennten sich 5:5. Hätte man ein Unentschieden vor dem Spiel auf Dönberger Seite möglicherweise positiv bewertet, konnte man damit nach dem Abpfiff gewiss nicht zufrieden sein.

Die Sportfreunde fanden gut ins Spiel und gingen bereits in der neunten Minute in Führung. Eine Flanke von Maron fand den Weg über den verdutzten Torwart hinweg ins lange Eck. Dönberg spielte diszipliniert und ließ den Gastgeber nicht ins Spiel kommen. Mit zwei starken Angriffen konnte die Abwehr der Gastgeber ausgehebelt werden und Mbaba und Mujkanovic erhöhten auf 0:3.
Es waren sehr imposante erste 30 Minuten des Dönberger Teams, das teilweise sehr gefällig nach vorne spielte und die sich bietenden Chancen eiskalt nutzte, während die Dornaper sich keine nennenswerte Möglichkeit erarbeiten konnten. Passend zu dem Spielverlauf wechselte der Trainer der Gastgeber nach 25 Minuten bereits zum ersten Mal.
Leider verlor das Dönberger Team die Spannung und gewährte Dornap mehr Spielanteile, die diese nutzten, um sich Feldvorteile zu erarbeiten und das Geschehen in die Dönberger Hälfte verlagerten. Unerklärlicherweise wurden die Sportfreunde unsicher und ließen sich nun auch vom Pressing der aufstrebenden Dornaper beeindrucken. In der 40. Minute erzielte der Gastgeber nach einer Dönberger Fehlerkette das 1:3 durch Kevin Lange. Es sollte noch schlimmer kommen, denn Stelzer traf quasi mit dem Halbzeitpfiff durch einen satten Distanzschuss zum 2:3.

Die zweite Halbzeit hatte kaum begonnen, da klingelte es schon wieder im Dönberger Kasten. Erneut sorgte ein schöner Schuss, diesmal aus etwa 20 Metern, für einen Treffer der Gastgeber. Damit hatte sich das Dönberger Team halbzeitübergeifend innerhalb von sechs Minuten zerstört, was es sich in den ersten 30 Minuten eindrucksvoll aufgebaut hatte.
Nun erwarteten die Fans der Gäste das Schlimmste, um so wichtiger war es, dass Bingel nur fünf Minuten später den Dornaper Torwart mit einer krummen Bogenlampe überwinden konnte.
In der Folge gab es Torchancen auf beiden Seiten. Dornap blieb häufig aus der Distanz und nach Standards gefährlich, Dönberg setzte auf Konter, verpasste aber zu häufig den letzten Pass oder den Abschluss.
So war es erneut ein Schuss aus der Distanz, der Dornap wieder den Ausgleich brachte. Auch diesmal währte die Freude der Gastgeber nicht lange, da Mucchio quasi im Gegenzug wieder die Führung erzielte.
Wiederum fünf Minuten später schenkte das Dönberger Team Dornap völlig unnötig einen Eckball, der natürlich zum erneuten Ausgleich führen musste.
Bis zum Abpfiff sollte trotz Möglichkeiten auf beiden Seiten kein Treffer mehr fallen, so dass es nach einem spektakulären Spiel beim 5:5 blieb.

Die Sportfreunde müssen sich gegen nie aufsteckende Dornaper vorwerfen lassen, dass sie eine 3:0-, 4:3 und 5:4-Führung nicht zu einem Sieg nutzen konnten. Somit wurde der Eindruck aus den bisherigen Spielen untermauert, dass die Dönberger Offensive grandios funktioniert, während es im kollektiven Defensivverhalten noch einiges zu verbessern gibt. Besonders die individuellen Fehler müssen abgestellt werden, um solche Spiele sicher nach Hause bringen zu können.

Ansonsten können die Zuschauer beiden Teams für einen kurzweiligen Nachmittag danken. Ein 8:8 wäre nach dem Schlusspfiff auch denkbar gewesen.

Autor: Sascha Kopp

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 4. Spieltag

Sportfreunde Dönberg - TSV Beyenburg 8:3 (4:1)

Aufstellungen und Torschützen

Nach dem wichtigen Sieg bei Azadi stand uns mit dem TSV Beyenburg quasi ein "Angstgegner" gegenüber, denn die letzten ver offiziellen Duelle beider Teams konnte Beyenburg allesamt für sich entscheiden. Es sollte diesmal anders kommen.

Wir übernahmen von Beginn an die Kontrolle, hatten viel Ballbesitz und waren klar feldüberlegen. Der Gast aus Beyenburg schien noch gar nicht richtig auf dem Platz und schon stand es nach knapp 22 Minuten 4-0 für unser Team.
Nach einer Vorlage von Güzel konnte Maron zum 1-0 einschieben (12.). Beim zweiten Tor setzte Neuzugang Venturiello einen Schuss platziert ins lange Eck (17.). Daraufhin nahm sich Karanovic ein Herz und hielt aus knapp 30 Metern drauf, der Schuss schlug über dem Gästetorwart ins Netz zum 3-0 ein (20.). Nach einer gut getretenen Ecke traf Jeuter per Kopfball zum zwischenzeitlichen 4-0 (22.).
Auch danach schien der Gast wenig sortiert und wir blieben weiter am Drücker. Nach einer schönen Einzelaktion konnte der Gästetorwart einen Schuss von Mujkanovic gut abwehren, bei einer weiteren Aktion tauchte Güzel alleine vor dem Tor auf, verpasste aber den Moment des Abschlusses.
Die Beyenburger fingen sich nach knapp einer halben Stunde und setzten uns dann etwas unter Druck. Bei einem langen Ball gab es Abstimmungsprobleme und so rutschte der Ball schlussendlich durch. Der Spieler Schmidt konnte frei aus fünf Metern zum 1-4 einschieben (39.).
So ging es auch in die Halbzeit. Die Führung war auch in dieser Höhe verdient. Wir ließen den Ball gut und ruhig zirkulieren und stellten die Abwehrreihe der Gäste zeitweise unter Dauerbeschuss.

Der Gast kam jedoch gut aus der Kabine und hätte fast direkt mit dem Wiederanpfiff verkürzt, doch Spranger konnte gut zur Ecke abwehren. Gerade als es danach aussah, dass der Beyenburger Druck immer größer werden sollte, trafen wir zurVorentscheidung. Nach einer Hereingabe von der linken Seite durch Karanovic traf Maron zum 5-1 (52.).
Nur ein paar Minuten später tankte sich Güzel auf der rechten Seite durch und seine Hereingabe verwertete wiederum Maron sehenswert zum 6-1 (60.).
Somit schien das Spiel entschieden, doch leider hatte man den Anschein, dass unser Team sich dann zu früh aus dem Spiel verabschiedete, was zu zwei vermeidbaren Gegentoren führte. Das 6-2 fiel nach einer Ecke, wo der Spieler Schmidt quasi unbedrängt einköpfen konnte (68.).
Beim 6-3 ging dem Treffer ein verunglückter Rückpass zum Torwart Spranger voraus, woraufhin wiederum Schmidt mit seinem dritten Treffer traf (72.).
Gut, dass wir quasi postwendend einen weiteren Treffer durch Bingel erzielen konnten (7-3, 73. Minute).
Das Spiel plätscherte dann vor sich hin und fand den Schlusspunkt mit dem Treffer zum 8-3 durch den eingewechselten Yoka (88.).

Ein überzeugender und eigentlich nie gefährdeter Sieg gegen vor allem in der ersten halben Stunde indisponierte Gäste aus Beyenburg. Man sollte dem Team für diese Leistung, vor allem in der ersten Halbzeit, ein großes Lob aussprechen. Andererseits hat man nach dem 6-1 komplett die Körperspannung aufgegeben, was für die Zukunft unterlassen werden muss, denn dies kann zum einen Punkte kosten, zum anderen können schon entschiedene Spiele unnötig wieder spannend gemacht werden.
Nichtsdestotrotz konnten wir die Negativserie gegen diesen Gegner (letzter Sieg in 2014) brechen und den zweiten Sieg dieser Saison einfahren.

Das nächste Spiel steigt nächsten Sonntag, dem 03.09.2017 um 15.00h bei einem Aufstiegsanwärter, der TSV Einigkeit Dornap.
Für dieses schwierige Auswärtssspiel erhoffen wir uns zahlreiche Unterstützung des Dönberger Anhangs.

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A

Nachbetrachtung der ersten beiden Spieltage

Türkgücü Velbert - SF Dönberg 3-3 (1-2)

Zum Auftakt erwartete unser Team mit Türkgücü Velbert direkt ein Meisterschaftsfavorit. Um Haaresbreite hätte man in Velbert direkt einen Sieg eingefahren. Nach der Führung durch Andrik (16.) glich der Gastgeber durch Boenisch kurze Zeit danach schon zum 1-1 aus (22.).
Kurz vor der Halbzeit markierte wiederum Andrik die 2-1 Halbzeitführung für unsere Mannschaft (42.).

Türkgücü drang die 2. Halbzeit auf den Ausgleich und wurde durch einen Freistoß von Dursun mit dem 2-2 belohnt (84.).
Als alles auf dieses Ergebnis hinauslief, überschlugen sich die Ereignisse. Mike Maron brachte unser Team in der 92. Minute mit 3-2 in Führung und alles sah nach einem Auswärtssieg aus.
Doch quasi mit dem Schlusspfiff setzte der Spieler Berraneb durch einen trockenen Fernschuss den Ball zum 3-3 ins Netz (95.).
Das Spiel wurde nach dem Tor gar nicht mehr angepfiffen, dies war also die letzte Aktion des Spiels.

Mit dem Punkt bei einem starken Gastgeber kann man durchaus leben, doch aufgrund der Art und Weise fühlte sich dieses Remis quasi wie eine Niederlage an.

 

SF Dönberg - SC Viktoria Rott 4-4 (1-1)

Im bereits dritten Duell gegen diesen Gegner in kürzester Zeit ging es wieder sehr spannend und turbulent zu.

Die Gäste gingen ziemlich früh durch Satilmis in Führung (11.). Voran gegangen war diesem Tor ein Einwurf, den man hätte besser verteidigen müssen.
Durch einen Foulelfmeter besorgte uns Maron den 1-1 Ausgleich (18.). Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Halbzeit.

Kurz nach der Halbzeit bekam Rott dann einen Foulelfmeter zugesprochen und verwandelte diesen durch Gradecak (53.). Dies sollte jedoch nicht der letzte Foulelfmeter des Abends sein. Nachdem Güzel von den Beinen geholt wurde, sprach uns der Schiedsrichter einen weiteren Elfmeter zu, den wiederum Maron zum 2-2 Ausgleich versenkte (75.).
Es folgte eine (gegen Rott schon fast standardmäßige) turbulente Schlussphase. Erst konnte Satilmis nach einem Gewühle in unserem Strafraum zum 2-3 einschießen (79). Daraufhin ist die Moral unseres Teams zu loben, denn durch einen Doppelschlag von Pieper drehten wir das Spiel innerhalb 2 Minuten zur 4-3 Führung (85., 87.).
Als wie am ersten Spieltag alles auf einen Sieg hindeutete, waren wir bei einer Ecke nicht wachsam und der Spieler Boccarella köpfte zum 4-4 (88.) ein.

Dies war auch der Endstand. In 3 Duellen gegen diesen Gegner fielen sage und schreibe 23 Tore (!!!). Leider verpasste das Team den Sieg an diesem Abend dadurch, dass man gewisse Situationen sehr nachlässig verteidigte. Andersherum ist die Moral zu loben, denn unserer Mannschaft ist es gelungen, insgesamt 3 Rückstände wett zu machen.


Das nächste Meisterschaftsspiel steigt am Sonntag, dem 28.08.2017 um 15.30h gegen den TSV Beyenburg auf dem heimischen Dönberg. Dabei handelt es sich quasi um einen Angstgegner, denn der letzte Sieg gegen dieses Team konnte in 2014 erzielt werden. Wir werden alles daran setzen diese Serie zu brechen

Autor: Daniele Varveri

 

Erste Mannschaft, Kreisliga A, 3. Spieltag

BV 85 Azadi Wuppertal - Sportfreunde Dönberg 0:4 (0:4)

Aufstellunge und Torschützen

Nachdem in den ersten beiden Spielen die Siege quasi mit dem Abpfiff unnötig liegen gelassen wurden, sollte heute gegen den unangenehmen Aufsteiger BV 85 Azadi Wuppertal der erste Dreier eingefahren werden.

Das Spiel begann hervorragend für das Dönberger Team, da Karanovic schon nach kurzer Spielzeit gegen die hoch stehende Mannschaft des Gastgebers durchbrechen konnte und im Duell mit dem gegnerischen Keeper Acikgöz die Nerven behielt und überlegt ins lange Eck einschob.
Dönberg blieb das überlegene Team, sorgte dann und wann aber selbst für gefährliche Situationen am eigenen Strafraum, da auf dem ungewohnten Ascheplatz das Passspiel nicht immer reibungslos funktionierte und durch daraus resultierende Ballverluste der Gegner ins Spiel gebracht wurde.
Um so wichtiger war es, dass Dönberg in der 25. Minute den nächsten Treffer erzielte, als Mujkanovic auf der linken Seite seine Gegenspieler stehen ließ und quer zu Andrik schob, der sich geschickt von seinem Gegenspieler löste und zum 0:2 traf.
Wenig später war das Spiel für Andrik gelaufen. Nach einem keineswegs bösen Foul, bei dem er und sein Gegenspieler unglücklich fielen, musste er verletzt ausgewechselt werden. Da er sein Bein nicht mehr bewegen konnte, wurde er mit dem Notarzt abgeholt. An dieser Stelle wünschen wir dem Spieler gute Besserung!!!
Den daraus resultierenden Freistoß konnte Dehn zum 0:3 verwerten.
Als Mujkanovic kurz vor dem Halbzeitpfiff noch zum 0:4 traf, war das Spiel im Grunde schon gelaufen.
Aufgrund der sehr hohen Verteidigungslinie des Gegners wurde das Dönberger Team immer wieder zu schnellen Gegenstoßsituationen eingeladen, die recht konsequent ausgenutzt wurden.

BV 85 reagierte mit einem Doppelwechsel und machte deutlich, dass man nicht gewillt war, sich auf eigenem Platz abschießen zu lassen. Die zweite Halbzeit verlief recht ereignislos. BV 85 hatte stellenweise mehr vom Spiel, war aber aufgrund von Ungenauigkeiten nicht in der Lage, sich zwingende Torchancen zu erspielen.
Das Dönberger Team hingegen schaltete zwei Gänge zurück, verwaltete das Ergebnis und leistete sich nun auch den einen oder anderen unnötigen Fehler im Aufbauspiel, so dass ein zerfahrenes Spiel entstand, das nicht mehr viele Höhepunkte zu bieten hatte.

So stand unter dem Strich ein letztendlich nie gefährdeter Dreier, durch den Dönberg nun fünf Punkte nach drei Spielen auf dem Konto hat. Das Spiel war trotz der Roten Karte für BV 85 und der schweren Verletzung des Spielers Andrik insgesamt jederzeit fair.
Sicher war BV 85 ein Gegner, den man schlagen muss, um den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden, andererseits hat der Gegner in den ersten beiden Spielen gezeigt, dass er in der Kreisliga A mithalten.

Am kommenden Sonntag, den 27.08.2017 empfängt das Dönberger Team um 15:30 Uhr den Tabellenzwölften TSV Beyenburg.

Autor: Sascha Kopp